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Pirelli rechnet mit 2 Stopps in Japan

Sutil findet Reifen zu hart

Adrian Sutil - Force India - Formel 1 - GP Japan 2013 Foto: xpb 83 Bilder

Pirelli rechnet mit in Japan mit einem Zweistopp-Rennen. Der Unterschied der beiden Mischungen ist zu klein, um in Sachen Strategie große Unterschiede zu machen. Adrian Sutil hätte lieber weichere Gummis für Suzuka gehabt.

11.10.2013 Tobias Grüner

Irgendwas gibt es immer an den Pirelli-Reifen auszusetzen. Am Donnerstag hatten noch Sergio Perez und Fernando Alonso über die Gummis gejammert. Der Korea-Reifenplatzer am McLaren hätte nicht passieren dürfen, so die Klage. Nach dem Freien Training bezog Pirelli-Sportchef Paul Hembery Stellung. "Wir haben zusammen mit den Teams und der FIA eine Untersuchung durchgeführt und alle 3 Parteien waren mit den gefundenen Gründen für den Reifenplatzer zufrieden. Für uns ist die Sache damit abgeschlossen."

Pirelli verteidigt Reifen-Strategie

Nach Ansicht Pirellis waren die Teams selbst schuld, als sie die Haltbarkeitsgrenzen der Gummis über die Grenzen hinaus ausreizten. "Die Leute haben nur ein kurzes Erinnerungsvermögen. Wir wurden gebeten, für 2 oder 3-Stopp-Rennen zu sorgen. Wir können das entweder durch abnehmende Leistung oder durch physische Abnutzung erreichen. Wenn man bei einem von beiden Faktoren am Limit ist, dann muss man eben wechseln. Wenn man uns bittet, diesen Ansatz wieder zu ändern, dann werden wir das auch tun."
 
Hembery ist allerdings mit der aktuellen Show zufrieden. Das werde auch durch statistische Daten untermauert. "Die Formel 1 unterscheidet sich heute sehr von dem, was wir vor ein paar Jahren hatten. Es gibt deutlich viel mehr Überholmanöver. In den USA wurde eine Umfrage durchgeführt, in der nach der aufregendsten Rennserie gefragt wurde. Selbst in den USA lag Formel 1 mit 37 Prozent vorne. Nascar lag nur bei 20 Prozent. So schlecht kann es also nicht sein."

Kein großer Unterschied zwischen "hart" und "medium"

In Suzuka rechnet Pirelli nicht noch einmal mit großen Problemen an der Reifenfront. Durch das Achterlayout werden die 4 Pneus relativ gleichmäßig belastet. Je nach Windrichtung und Auto geht die Strecke mal mehr auf die Vorder- mal mehr auf die Hinterräder. Nach dem Training hatten die Reifen-Experten ein ziemlich gutes Bild über die Leistung ihrer Produkte.

"Der Unterschied der beiden Mischungen ist hier nicht groß. Was die Rundenzeit angeht, liegt eine halbe Sekunde bis zu einer Sekunde zwischen beiden. Die Medium-Mischung hält rund 22, die harte cirka 25 Runden. Der Abbau beträgt ungefähr 2 Zehntel pro Runde auf dem Medium. Auf dem Härteren ist es nur halb so viel. Das hängt aber auch viel vom Team ab", analysiert Hembery.
 
Die Strategie für das Rennen scheint ziemlich einfach. Große Experimente sind wegen der ähnlich starken Mischungen nicht möglich. "Ich glaube, dass wir ein Zweistopp-Rennen erwarten können. Wir haben heute niemanden gesehen, der auf 3 Stopps gehen könnte. Im letzten Jahr waren es auch zwei Stopps. Die Temperaturen könnten übrigens auch noch eine Rolle spielen. Wir rechnen mit kälterem Wetter am Sonntag."

Sutil denkt mit Wehmut an Bridgestone zurück

Doch obwohl die Reifen durchhalten, gab es auch am Freitag wieder Kritik. "Ich finde sie etwas zu hart", erklärte Adrian Sutil. Der Force India-Pilot vermisste im Training den Grip durch die Gummis. "Medium und Soft wären zwei guten Mischungen gewesen. Der harte und der Medium-Reifen sind sehr ähnlich. Ich würde auch nicht sagen, dass einer länger hält."

Sutil denkt mit Wehmut an die Zeiten vor Pirelli zurück: "Das macht nicht wirklich Spaß auf diesen Reifen zu fahren. Was die Beschwerden angeht, wird es etwas ruhiger. Aber man muss noch einmal betonen, dass das eigentlich keine Formel 1-Reifen sind. Man eiert herum. Ich erinnere mich gerne an die Zeiten mit Bridgestone zurück. Da konnte man mit dem Reifen Attacke fahren ohne Ende. Da war eine halbe Sekunde Unterschied im Longrun schon viel. Wir reden jetzt von bis zu 3 Sekunden. Ich hoffe, dass man in Zukunft eine bessere Lösung findet."

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