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Pirelli-Reifen 2017 (Test 2)

Der fetteste Red Bull aller Zeiten

Red Bull - Pirelli 2017 Reifen Test - Mugello 2016 Foto: Red Bull 13 Bilder

Nach Ferrari hat nun auch Red Bull erstmals die neuen, breiteren 2017er Pirelli-Reifen getestet. Sebastien Buemi drehte auf der Strecke in Mugello die ersten Runden mit einem umgebauten Auto und den Slicks im fetten Format.

04.08.2016 Tobias Grüner 3 Kommentare

Normalerweise ist in der Formel 1-Sommerpause nicht viel los. Doch die großen Regeländerungen für die kommende Saison zwingen die Teams zum Handeln. Nachdem Ferrari am Montag und Dienstag in Fiorano mit den Pirelli-Tests für die 2017 begonnen hatte, legte Red Bull am Mittwoch und Donnerstag nach.

Buemi testet Pirelli-Slicks für 2017

Um den beiden Stammfahrern Daniel Ricciardo und Max Verstappen eine wohlverdiente Pause zu gönnen, ließ Red Bull seinen Ersatzpiloten Sebastien Buemi ins Cockpit. Der frischgebackene Formel E-Meister konzentrierte sich am Mittwoch zunächst auf verschiedene Setup-Abstimmungen in der Früh. Am Nachmittag begann Pirelli dann verschiedene Slick-Sorten ans Auto zu schrauben.

Der italienische Reifenhersteller testete nicht nur verschiedene Gummimischungen, sondern auch verschiedene Reifenkonstruktionen. Da die 2017er Autos breiter werden und mehr Abtrieb produzieren, müssen die Reifen höhere Belastungen aushalten. Buemi absolvierte am ersten Testtag 82 Runden, in der zweiten Session kamen noch einmal 92 Runden hinzu.

Red Bull mit Schürzen und Zusatzflügel

Wie schon bei Ferrari konnte man auch beim Red Bull diverse Umbauten erkennen, um das erhöhte Abtriebslevel der 2017er Autos zu simulieren. Der Unterboden des 2015er RB11 wurde im hinteren Bereich mit Schürzen versehen, die das Auto dank Ground-Effect an den Asphalt saugen. Ein zusätzliches Flügelelement unter dem Heckflügel („Beam-Wing“) produzierte eine weitere Portion Extra-Abtrieb.

Pirelli zeigte sich nach dem viertägigen Testmarathon zufrieden. „Es gab absolut keine Probleme bei der Premiere mit den neuen Reifen“, ließ der Gummilieferant erklären. „Buemi konnte einige interessante Rundenzeiten produzieren, die andeuten wie viel schneller die F1-Autos nächstes Jahr werden.“

Nach dem Testauftakt in Italien wird Pirelli die Daten nun auswerten. Die Probefahrten gehen Mitte September in die nächste Runde. Ferrari wird nach dem Monza-Rennen 2 Tage in Barcelona mit den 2017er Reifen testen. Und auch Mercedes wird die neue Gummi-Generation erstmals ausprobieren. Der Silberpfeil wird 3 Tage in Paul Ricard testen.

In unserer Galerie zeigen wir die ersten Bilder des umgebauten Red Bulls mit den fetten Pirelli-Walzen.

Neuester Kommentar

@p2d
Ja, aerodynamisch wären kleinere Vorderräder auch besser.Aber es muss ja alles schön groß und schwer werden in der Top-Motorsportklasse (jetzt schon fast 100kg Mehrgewicht gegenüber 2004).

ExigeE265 4. August 2016, 19:42 Uhr
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