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Pirelli-Reifen bis zum GP Ungarn

Keine Änderungen an der Karkasse

Esteban Gutierrez GP Kanada 2013 Foto: ams 26 Bilder

Pirelli hat offiziell bekanntgegeben, dass die Konstruktion der Reifen entgegen früherer Pläne doch nicht geändert wird. Die Reifenmischungen für die kommenden drei Rennen in Silverstone, am Nürburgring und in Budapest wurden etwas härter gewählt als im Vorjahr.

13.06.2013 Tobias Grüner

Pirelli ist sauer auf die Formel 1. Einige Teams schreien nach neuen Reifen. Doch einstimmige Änderungswünsche gibt es nicht. Deshalb bleibt nun doch alles beim Alten. Die geplanten Gummis mit einem Kevlar-Gürtel statt einem Stahlring, kommen nicht zum Einsatz. Es bleibt bei dem kurzen Test im Freitagstraining von Kanada.

Reifen-Karkasse bleibt unverändert

Stattdessen hat Pirelli angekündigt, dass Delaminierungsproblem mit Änderungen im Fertigungsprozess zu beheben. Konkret heißt das: Zwischen die Trägerschicht und die Lauffläche wird mehr Klebemittel eingefügt, um die Schichten fester zusammenzuhalten. Sollten es Beschädigungen am Reifen ergeben, löst sich künftig nicht mehr die ganze Oberfläche ab sondern nur noch kleine Fetzen.

Auch bei den Mischungen spielt Pirelli die Karte Sicherheit. Offenbar ist die Bereitschaft etwas gesunken, für mehr Action an den Boxen zu sorgen und dafür viel Kritik einzustecken. Noch gut ist den Verantwortlichen der Aufschrei aus Barcelona in Erinnerung, als Fernando Alonso mit vier Stopps zum Sieg fuhr.

"Medium" statt "soft" in England und Ungarn

In Silverstone kommen deshalb in diesem Jahr die Sorten "hart" und "medium" zum Einsatz. Im Vorjahr waren es noch "hart" und "soft". Da die 2013er Mischungen etwas weicher ausfallen, kommt es am Ende ungefähr auf das Gleiche heraus. Allerdings haben die Teams inzwischen natürlich dazugelernt, besser mit dem Gummi zu haushalten.

Am Nürburgring wurde letztes Jahr nicht gefahren. Hier gibt es wegen des relativ glatten Asphalts und den wenigen schnellen Kurven die etwas weicheren Mischungen "soft" und "medium". Mechanischer Grip ist in der Eifel gefragt. Vor allem wenn die Temperaturen wie so oft etwas kühler sind.

In Ungarn geht Pirelli wie in Silverstone eine Stufe härter auch hier wird neben dem harten Reifen nun die Mischung "medium" und nicht wie im letzten Jahr "soft" gefahren. Auf dem überholfeindlichen Kurs mit den vielen Kurven hätten sich die Fans sicher etwas Reifen-Action erhofft, um die Spannung zu erhöhen.

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