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Pirelli-Reifen für Japan, Korea & Indien

Hoffnung auf mehr Reifen-Action

Lewis Hamilton GP Italien 2012 Foto: Pirelli 29 Bilder

Nach zuletzt etwas unspektakulären Rennen in Sachen Strategie will Pirelli an der Reifenfront wieder für mehr Action sorgen. In Japan und Indien müssen die Teams sowohl mit weichen als auch mit harten Gummis zurechtkommen. In Singapur und Korea kommen wieder die Supersofts zum Einsatz.

12.09.2012 Tobias Grüner

Erinnern Sie sich noch an das vergangene Jahr. Zu Beginn der Saison hatten noch alle Teams über die neuen Pirelli-Reifen gestöhnt. Verrückte Rennen mit vielen Verschiebungen und Boxenstopps waren die Folge. Doch gegen Ende des Jahres hatten sich die Ingenieure mit den Gummis angefreundet. Es wurde deutlich ruhiger an der Reifenfront.

In dieser Saison droht eine ähnliche Entwicklung. Nach anfänglichen Klagen gab es zuletzt deutlich weniger zu tun für die Boxencrews. Kaum ein Auto benötigte in den letzten drei Rennen mehr als zwei Stopps. In Spa und Monza kamen die Sieger sogar nur mit einem Reifenwechsel über die Runden. Damit dieser Trend nicht anhält, will Pirelli jetzt gegensteuern.

Singapur und Japan versprechen viel Action

Schon in Singapur kommen mit "supersoft" und "soft" die beiden weichsten Mischungen zum Einsatz. Schon im Vorjahr waren die gleichen Sorten im Einsatz, allerdings ist der "Soft"-Reifen von 2012 deutlich weicher als das Vorjahresmodell. Und 2011 benötigten fast alle Teams drei Stopps, um über die Runden zu kommen.

In Japan hatte Pirelli 2011 noch "soft" und "medium" am Start. Der fließende Kurs mit seinen schnellen Kurven gilt als Reifenfresser. Hier geht der italienische Pneu-Lieferant auf Nummer sicher und stattet die Teams mit "soft" und "hart" aus. Es wird spannend, wie die Teams mit der breiteren Spreizung der Mischungen zurechtkommen und wie sich die 2012er Generation Soft-Gummis in Japan schlägt. Im Vorjahr waren auch hier überwiegend drei Stopps angesagt.

Hoffnung auf mehr Spannung mit weicheren Reifen

In Korea sind dann wieder die beiden weichsten Mischungen am Start. Die Strecke in Yeongam gilt als nicht besonders anspruchsvoll für die Reifen. 2011 benötigte kein Team mehr als zwei Reifenwechsel. Mehr als "supersoft" und "soft" kann Pirelli nicht bringen, um es den Teams wenigstens ein klein wenig anspruchsvoll zu machen.

Auch für Indien hat der Alleinausrüster seine Reifenwahl schon bekanntgegeben. Auch hier behält man die gleichen Sorten wie im Vorjahr - soft und hart - die allerdings wie erwähnt in der aktuellen Generation deutlich schneller verschleißen. Die Fans können also hoffen, dass es nicht wieder eine einfache Zweistopp-Strategie gibt wie 2011.

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