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Pirelli-Reifen zu hart?

"Reifen sind wie Beton"

Reifen - Formel 1 - GP Italien - 4. September 2014 Foto: xpb 21 Bilder

Nach dem Training in Monza wurde im Fahrerlager eifrig über die Reifen von Pirelli diskutiert. Einige Fahrer beklagen sich, dass Pirelli mit dem Hard- und Medium-Reifen zu konservativ gewählt hat.

05.09.2014 Bianca Leppert

Werden wir am Sonntag ein furchtbar langweiliges Rennen sehen? Die Reifenmischungen, die Pirelli für diesen Grand Prix ausgewählt hat, schmecken jedenfalls nicht jedem im Fahrerlager. Das Feld hat die Wahl zwischen der harten Mischung und der Medium-Variante. Für einige Experten eine zu konservative Wahl.

Keine Flexibilität bei Strategie

"Die Reifen sind wie Beton", sagt Nico Hülkenberg. "Sie sind sehr hart. Man kann sie nicht richtig fühlen und bekommt sie auch nicht richtig zum Arbeiten. Und für die Strategie gibt das auch nicht viel Flexibilität." Der Force India-Pilot hatte am Freitag aber generell Probleme mit dem Setup und kam nicht in den Rhythmus.

Romain Grosjean kämpfte im zweiten Training mit jeder Menge anderer Schwierigkeiten, wenn er jedoch die Wahl hätte, würde er auch andere Mischungen bevorzugen. "Sie waren letztes Jahr zu hart und sind es dieses Jahr. Letztes Jahr gab es einen Stopp und kaum Abnutzung. Ich denke, es gibt von Pirelli wegen der hohen Geschwindigkeiten Sicherheitsbedenken was weichere Mischungen angeht."

Besserung am Samstag?

Mit einem Stopp im Rennen rechnet auch Sebastian Vettel. Er hat aber noch Hoffnung, dass sich die Bedingungen am Samstag verbessern. "Morgen sollte es besser werden, weil es wärmer sein soll und die Strecke mehr Grip aufbaut."

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery stellt sich der Kritik, sieht aber keine Lösung für das Problem. "Es liegen 5 bis 6 Zehntel zwischen den beiden Varianten. Mit dem Supersoft-Reifen würde es vielleicht eine Sekunde Unterschied machen. Aber dann hätte jeder Probleme mit Bläschenbildung gehabt und die Reifenschulter wäre überhitzt. Es ist für alle gleich."

Der Experte rechnet ebenfalls mit einem Stopp am Sonntag. "In der Boxengasse verliert man nicht viel Zeit. Der Asphalt ist auch nicht sehr aufreibend. Vielleicht haben manche wegen der Traktion mit dem harten Reifen etwas Probleme mit durchdrehenden Rädern."

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