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Pirelli Formel 1 Test

Pirelli schließt ersten Formel 1-Test ab

Pirelli Reifen Foto: xpb 17 Bilder

In Mugello testete Pirelli mit Nick Heidfeld am Steuer des Toyota TF109 zum ersten Mal eine Prototyp-Version des neuen Formel 1-Reifens für 2011. Im Fokus stand dabei das Sammeln von Daten, um den Reifen weiterzuentwickeln.

19.08.2010 Bianca Leppert

Die Formel 1-Saison 2011 hält für alle Beteiligten eine große Unbekannte bereit: den Reifen. Bridgestone wird von Pirelli als Reifenlieferant abgelöst und für die nächsten drei Jahre die Formel 1 ausrüsten.

Heidfeld testet im Toyota

Um auf diese Aufgabe vorbereitet zu sein, stellte man bei Pirelli nun die ersten Weichen. Bereits am Dienstag (17.8.) wurde von Mercedes GP offiziell bestätigt, dass Nick Heidfeld freigestellt wird und bei Pirelli als Testfahrer arbeiten wird. Mit einem Toyota TF109 aus der Formel 1-Saison 2009, der als einziges Auto für Testfahrten zur Verfügung steht, absolvierte der Mönchengladbacher, der zum dritten Mal Vater wurde, zwei Testtage mit dem Pirelli P Zero im italienischen Mugello.
 
"Das war der erste Schritt unseres Formel 1-Comebacks", erklärte Paul Hembery, Motorsport-Direktor bei Pirelli. "Wir sind zufrieden mit der Performance des Reifens und den Daten, die wir gesammelt haben. Wir haben uns darauf konzentriert, das Profil und die Konstruktion des Vorder- und Hinterreifens auszuarbeiten. Daran werden wir auch in den nächsten Tests weiter arbeiten."

Mugello anspruchsvoll für Reifen

Mugello eignet sich als Teststrecke deshalb besonders gut, weil dort der Belag sehr rau ist und es langgezogene mittelschnelle Kurven wie auch Haarnadeln und schnelle Richtungswechsel gibt. "Das Toyota Team war sehr professionell und hat uns ein gutes und zuverlässiges Auto gestellt", meint Hemberey. "Und wir sind alles sehr froh darüber, unsere Zusammenarbeit mit Nick Heidfeld zu beginnen, der uns viel gutes Feedback und Vorschläge lieferte."

Die Formel 1-Teams können den neuen Reifen erst nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi zum ersten Mal für zwei Tage testen. Um Kosten zu sparen, bleiben die Teams nach dem letzten Rennen einfach auf der Strecke in Abu Dhabi.

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