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Pirelli setzt auf Supersoft

Weichere Gummis für GP Russland

Lewis Hamilton - GP Monaco 2015 Foto: Pirelli 23 Bilder

Pirelli hat die Reifenmischungen für die kommenden 3 Rennen in Singapur, Japan und Russland veröffentlicht. Große Überraschungen sind nicht dabei. Nur in Sochi traut sich der Gummihersteller eine Stufe weicher zu gehen als im Vorjahr.

09.09.2015 Tobias Grüner

Die Formel 1-Reifen standen zuletzt häufiger im Fokus des Interesses. In Spa musste Pirelli erklären, warum die Gummis an den Autos von Sebastian Vettel und Nico Rosberg platzten. In Monza gab es Ärger wegen des Luftdrucks. Nach dem Rennen dauerte es mehr als 2 Stunden, bis man festgestellt hatte, ob bei Sieger Lewis Hamilton alles mit rechten Dingen zuging.

Bewährte Mischungen in Singapur & Japan

Jetzt soll endlich wieder Ruhe einkehren. Beim nächsten Rennen sind die Belastungen für die Reifen nicht ganz so hoch. Zum Auftakt des Übersee-Finales der Saison 2015 geht es auf den winkligen Stadtkurs von Singapur. Der Asphalt auf den öffentlichen Straßen der Asien-Metropole ist relativ glatt. Um aus den engen Kurven gut herauszubeschleunigen, ist Grip gefragt.

Pirelli bringt deshalb die beiden weichsten Reifenmischungen zum Flutlichtrennen - "soft" und "supersoft". Schon im Vorjahr waren die Formel 1-Renner mit dieser Kombination auf dem Stadtkurs unterwegs, was gut funktioniert hat. Zwei- und Dreistopp-Strategien waren 2014 möglich. Der Supersoft stellte sich dabei als der bessere Reifen für das Rennen heraus.

Supersoft-Reifen beim zweiten Russland-Grand Prix

Auch in Japan setzt man auf die bewährten Mischungen. Suzuka ist bekannt für seine schnellen Kurven. Hier wird der Reifen wie schon in Spa an seine Belastungsgrenzen gebracht. Pirelli geht erneut auf Nummer sicher und nominiert die beiden härtesten Mischungen im Sortiment "medium" und "hard".

In Russland weicht der Reifenhersteller vom Vorjahr ab. Beim ersten Formel 1-Rennen in Sochi 2014 hatte Pirelli noch "soft" und "medium" im Gepäck. Nicht nur die Tatsache dass Nico Rosberg 52 der 53 Rennrunden auf einem Medium-Satz absolvieren konnte, ließ Pirelli umdenken. Dieses Jahr rasen die Piloten mit "supersoft" und "soft" über das Olympia-Gelände.

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