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Pirelli-Test in Abu Dhabi 1

Massa stiehlt Vettel die Show

Felipe Massa Foto: xpb 30 Bilder

Nach seinem Sieg im Saisonfinale musste sich Sebastian Vettel bei den Testfahrten in Abu Dhabi am Freitag (19.11.) mit Rang zwei hinter Felipe Massa begnügen. Allerdings standen nicht die Zeiten, sondern die Erprobung der neuen Pirelli-Reifen im Vordergrund.

19.11.2010 Tobias Grüner

Sebastian Vettel sitzt schon wieder im Rennauto. Nur fünf Tage nach seiner Triumph-Fahrt von Abu Dhabi verließ er am Freitagmorgen schon wieder die Boxen des Yas Marina Circuit. Statt der üblichen Zeitenjagd ging es dabei aber hauptsächlich um die Erprobung neuer Reifen. Nach dem Abschied von Bridgestone hatte der neue Reifenliefertant Pirelli seinen ersten Auftritt.

Bei perfekten äußeren Bedingungen herrschte den ganzen Tag viel Betrieb auf der Strecke. Alle Piloten erhielten von Pirelli acht Reifensätze zur Verfügung, die allerdings auch noch im zweiten Test am Samstag halten müssen. Mit der schnellsten Zeit des Tages stahl Felipe Massa dem neuen Weltmeister ein wenig die Show. Dabei lagen die Rundenzeiten mit den neuen Gummis rund zwei Sekunden unter dem Niveau des Junior-Test am Mittwoch, der noch auf Bridgestone gefahren wurde.

Vettel zur Mittagspause noch vorne

Bis zum Mittag hatte Vettel das Klassement noch angeführt. Am Nachmittag ließ Ferrari dann offenbar etwas Sprit aus dem Auto von Massa. Am Ende hatte der Brasilianer gut drei Zehntel Vorsprung auf den Red Bull. Ausgerechnet Vettel war es auch, der den einzigen Reifenschaden des Tages zu beklagen hatten. "Wir wissen noch nicht warum", rätselte der neue Champion am Abend.

Die drittbeste Zeit ließ sich Gary Paffett notieren, der das McLaren-Cockpit von Lewis Hamilton und Jenson Button übernahm. Beide Stammpiloten sind an diesem Wochenende gar nicht im Einsatz. Zusammen mit Massa fuhr Paffett am Freitag auch die meisten Runden (94) auf dem Yas Marina Circuit. Mit Rang vier ließ auch Kamui Kobayashi aufhorchen. Der Japaner scheint auch mit italienischem Gummi gut zurecht zu kommen.

Probleme bei Renault und Force India

Platz fünf ging an Robert Kubica. Allerdings konnte der Renault-Pilot nur 39 Runden am Freitag abspulen. Als Grund für den frühen Feierabend gab Renault ein "mechanisches Problem" an. Das kann vom Motorschaden bis zur verklemmten Schraube alles sein. Am Samstag bekommt Kubica noch eine Chance. Wie bei Red Bull setzen die Franzosen an beiden Tagen nur einen Fahrer ein.

Hinter Rubens Barrichello im Williams auf Rang sechs ließ sich Paul di Resta die siebtbeste Zeit notieren. Genau wie Adrian Sutil, der den Force India am Vormittag fuhr, konnte der Schotte nur 20 Runden abspulen. Ein Problem mit dem Auspuff hielt das Auto über Mittag lange in der Garage. Sutil kam mit seiner schnellsten Runde auf Rang zehn im Klassement.

Rosberg nur mit achtbester Zeit

Neben Vettel und Sutil waren noch zwei weitere deutsche Piloten bei der Pirelli-Premiere dabei. Nico Rosberg belegte mit dem Mercedes Rang acht. Timo Glock kam im Virgin auf die elf. Letzter wurde der Venezolaner Pastor Maldonado im HRT, der im kommenden Jahr wohl Nico Hülkenberg bei Williams ersetzen wird.

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