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Pirelli-Test für 2014

McLaren testet mit Pirelli in Vallelunga

Sergio Perez - GP Korea 2013 Foto: McLaren 26 Bilder

Nach der Absage des McLaren-Tests in Austin hat Pirelli offenbar eine geeignete Alternative für die Erprobung der 2014er Reifen gefunden. Der geplane 1.000 Kilometer-Test mit dem Team aus Woking wird nun auf dem Autodromo Vallelunga nahe Rom soll absolviert.

10.10.2013 Tobias Grüner

Nach langen Diskussionen hat Pirelli nun offenbar endlich eine Lösung gefunden, die 2014er Reifen doch noch einmal vor der Winterpause zu testen. Der ursprüngliche Plan, die Reifen mit McLaren im texanischen Austin zu erproben, musste nach dem Veto der FIA verworfen werden. Jetzt wurde ein neuer Termin und eine neue Strecke für den Test mit dem Team aus Woking gefunden.

Pirelli lädt Teams zum Reifentest in Vallelunga

Pirelli wird danach auf die Rennstrecke in Vallelunga ausweichen, um neue Experimantal-Gummimischungen für die Saison 2014 auszuprobieren. Wie zuvor schon bei den Reifentests von Ferrari und Red Bull, die beide in Barcelona gefahren wurden, dürfen dabei nur Autos von 2011 verwendet und nicht mehr als 1.000 Kilometer abgespult werden.

Pirelli hatte für den neuen Ternmin am 11. / 12. November auch noch einmal bei den anderen Teams angefragt. Wie der Reifenhersteller aber mittlerweile bestätigte, wird McLaren das einzige Team sein, das nördlich von Rom seine Runden drehen wird. Der Test wird von Pirelli bezahlt. Das Programm geben die Ingenieure des Gummi-Lieferanten vor.

Turvey und Magnussen im McLaren?

Teamchef Martin Whitmarsh zeigte sich in Korea enttäuscht, dass der Test nicht wie geplant in Austin stattfinden kann. Wegen des kurzen Abstands von nur 3 Wochen zum Grand Prix an gleicher Stelle wollte die FIA jedoch jede Möglichkeit ausschließen, dass McLaren sich durch die Testmöglichkeit einen Vorteil erarbeiten könnte.

"Ganz ehrlich: Mit einem 2011er-Auto und 2014er-Reifen und - bei allem Respekt - mit Oliver Turvey oder Kevin Magnussen am Steuer, hätten wir wohl nicht wahnsinnig viel gelernt", so die erste Reaktion des Briten damals. Nicht nur die FIA, auch die Konkurrenz hatte lautstark Bedenken geäußert. Whitmarsh hat dafür nicht viel Verständnis: "Ich bin nicht überrascht über die Reaktion, aber sonderlich rational ist so eine Reaktion nicht. Aber wir sind nun mal emotionsgetrieben, nicht wahr?"

Ob die beiden Youngster Turvey und Magnussen wie ursprünglich geplant auch in Vallelunga im Cockpit sitzen, wurde noch nicht offiziell bestätigt.

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