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Pirelli Test-Statistik: 1.176 Reifen, 3.380 Runden, 14.949 Kilometer

Formel 1-Test, Jerez, 8.2.2012, Daniel Ricciardo, Toro Rosso

In Jerez debütierten nicht nur die neuen Autos sondern auch die neuen Reifen. Die ersten 14.949 Kilometer absolvierte die Pirelli-Generation 2012 ohne größere Probleme. Das Fazit von Sportchef Paul Hembery fiel entsprechend positiv aus.

Erinnern Sie sich noch an die Wintertests vor einem Jahr. Damals waren die Pirelli-Reifen das große Thema. Was schimpften die Fahrer über die nagelneuen Gummis, die sich nach wenigen Runden aufzulösen schienen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Pirelli war einer der Gewinner des Jahres. Vor allem zu Beginn der Saison sorgten die neuen Slicks aus Italien für viele spannende Rennen.

Pirelli-Reifen erfüllen die Erwartungen

Für die Saison 2012 hat der Reifenlieferant neue Mischungen gebacken. Die Form der Gummis hat sich geändert und auch die Zusammensetzung ist neu. Beim ersten Einsatz auf der für Reifen sehr anspruchsvollen Strecke in Jerez hörte man keine Klagen von den Teams. "Die Reifen haben genau das gemacht, was wir erwartet haben", zog Pirelli-Sportchef Paul Hembery ein positives Fazit.

Die Statistiken der Italiener lesen sich beeindruckend: Insgesamt waren 1.176 Reifen im Einsatz, die eine Distanz von 14.949 Kilometern abgespult haben. Am häufigsten war die neue Medium-Mischung mit den weißen Markierungen im Einsatz. Mit insgesamt 91 Reifensätzen wurden 1.776 Runden abgespult.

Von den gelben Gummis der Marke soft waren 57 Sätze im Einsatz (1.010 Runden). Von den silber markierten Slicks der harten Mischung bekam Pirelli 33 Sätze im gebrauchten Zustand zurück (594 Runden). Die Regenreifen mussten gar nicht aufgeschnallt werden. Bei vier Tagen mit strahlend blauem Himmel wurden die blauen und grünen Profilreifen im Neuzustand wieder eingepackt.

Teams sind mit den neuen Reifen zufrieden

Auch bei der Haltbarkeit gab es keine Probleme. Der längste Run wurde mit 27 Runden auf dem Medium-Reifen gefahren. Der harte Gummi musste einmal 26 Runden überstehen. Und sogar mit dem weichen Slicks waren 20 Runden möglich. Bei kühlen Temperaturen von bis zu minus zwei Grad konnte Pirelli damit sehr zufrieden sein.

Von den Fahrern und Teams gab es laut Hembery viel positives Feedback. "Der Grip an der Hinterachse war deutlich besser. Es gab weniger Reifenschnipsel auf der Strecke, der Unterschied zwischen den Mischungen konnte reduziert werden und die Performance wurde gesteigert - genau das haben wir gewollt."

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