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Was war schuld an den Reifenschäden?

Felgen heizen Reifen auf

Kevin Magnussen - Renault - GP China - Shanghai - Freitag - 15.4.2016 Foto: sutton-images.com 95 Bilder

Die erste Trainingssitzung zum GP China weckte Erinnerungen an Spa 2015. Zwei Reifenschäden am Williams von Felipe Massa, einer bei Kevin Magnussen. Doch Pirelli traf keine Schuld. Bei Williams gab es ein Problem mt den Felgen. An Magnussens Renault brach die Aufhängung.

15.04.2016 Michael Schmidt

Jedes Mal der linke Hinterreifen. Und immer der Reifentyp Soft. Felipe Massa kam zwei Mal mit einem zerfledderten linken Hinterreifen an die Box zurück, Kevin Magnussen ein Mal. Doch diesmal sind die Schäden kein Vorbote für ein weiteres Reifendrama wie in Spa 2015. Pirelli trifft keine Schuld.

Keine Probleme im zweiten Training für Williams

Williams hatte von Anfang an die Felgen im Verdacht. "Das komische ist, dass wir die gleichen Felgen haben wie bei den Rennen davor", rätselte Technikchef Pat Symonds. Felipe Massa sagte in der Pause zwischen den Trainingssitzungen: "Wir haben ein paar neue Sachen probiert. Es gibt einen Verdacht, aber noch keine Bestätigung." Tatstächlich wurden kleine Modifikation an den hinteren Bremsbelüftungen vorgenommen.

Für das zweite Training ging Williams zurück auf die bewährte Spezifikation. Und kam problemlos über die Runden. Doch warum entstand das Problem jeweils in der ersten Runde in einer Linkskurve am linken Hinterreifen? Also der entlasteten Seite. "Wir konnten sehen, dass der Rauch am Reifen beim ersten Mal nach Kurve 3 und beim zweiten Mal nach Kurve 11 entstand", berichtete Massa.

Pat Symonds räumte ein: "Die Ursache war nicht ganz einfach festzustellen." Offenbar hatten Felge und Bremsschacht Kontakt. Das heizte die Felge und damit den Reifen auf. Und es führte dazu, dass Teile aus dem Felgenrand brachen.

Massa-Dreher beschädigt neuen Frontflügel

Das Training musste nach den Defekten zwei Mal unterbrochen werden, um die Strecke von Trümmerteilen zu reinigen. Renault vermutete zunächst, dass Magnussen sich den linken Hinterreifen auf Karbon- und Metallsplittern aufgeschlitzt hatte. Eine genaue Untersuchung ergab jedoch, dass zuerst ein Querlenker der linken Hinterradaufhängung eingeknickt war. Und das beschädigte auch den Reifen.

Williams kann der Dreher nach dem ersten Reifenschaden teuer zu stehen kommen. Massas Auto war mit der Kurz-Nase und dem neuen Frontflügel bestückt. Eigentlich sollte Valtteri Bottas die neuen Teile fahren, doch Massa war in den ersten Trainingsminuten für den oben erwähnten Vergleichstest eingeteilt. Bei der Pirouette über Randsteine hinweg ins Kiesbett wurde der neue Flügel ramponiert. "Wir werden heute abend prüfen, ob er repariert werden kann", erklärte Symonds. Schlimmstenfalls muss Bottas das ganze Wochenende mit dem alten Flügel und der alten Nase fahren.

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