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Pirelli wartet auf Geld

3 Teams mit Zahlung in Verzug

Pirelli - Formel 1-Test - Jerez - 3. Februar 2015 Foto: Stefan Baldauf 28 Bilder

Die Hiobsbotschaften aus dem Fahrerlager der Formel 1 gehen weiter. Es ist durchgesickert, dass 3 Teams wenige Tage vor dem GP Australien noch auf Reifen warten mussten. Pirelli hatte Gerüchten zufolge bis zum 11. März von besagten Teams noch kein Geld bekommen.

12.03.2015 Michael Schmidt

Dieser Saisonstart der Formel 1 steht unter einem schlechten Stern. Zuerst drohten Lotus, Force India und Sauber Bernie Ecclestone vor drei Wochen damit, dass sie den GP Australien mangels Cash-Flow auslassen müssten. Dann klagte Giedo van der Garde sein Cockpit bei Sauber vor Gericht ein. Parallel dazu sickerte durch, dass 2 Tage vor dem ersten Training 3 Teams noch auf ihre Reifen warteten. Weil bei Pirelli noch kein Geld eingetroffen ist.

Die Teams zahlen jeweils rund 2 Millionen Euro für eine Saison an den italienischen Reifenhersteller. Ein Teil des Geldes fließt je nach Umfang von Sponsoraktivitäten und Aufklebern auf den Autos wieder an die Rennställe zurück. Gerüchten zufolge soll es sich bei den 3 Teams, die mit der Zahlung noch im Rückstand sind, um Lotus, Force India und Sauber handeln. Alle drei sollen aber mit Stand Mittwochabend ihre Reifen nach Informationen von auto motor und sport erhalten haben.

Marussia hat Pirelli-Rechnung bezahlt

Die 3 genannten Teams warten offenbar immer noch auf den Vorschuss, den ihnen Bernie Ecclestone zur Zahlung der dringendsten Rechnungen gewährt hat. Es soll sich dabei um jeweils 10 Millionen Dollar handeln, die bei den späteren monatlichen Zahlungen an die Teams in Raten wieder abgezogen werden.

Doch der Notgroschen ist noch nicht eingetroffen. Der größte Witz: Manor Marussia hat Pirelli dem Fahrerlagerfunk zufolge bezahlt. Und da munkeln Schwarzseher weiter, dass die Autos im Training vielleicht nur in paar Pflichtrunden drehen.

Probleme mit Hotelrechnungen

Man hört auch, dass einige Teams in Melbourne ihre Unterkunft wechseln mussten, weil die Hotels mittlerweile Vorkasse verlangen. Als das Geld nicht eintraf, wurde die Reservierung storniert.

Die Teams kamen daraufhin in Zimmern unter, die von Ecclestones Tochterfirma FOM Travel geblockt wurden. Da ist die Zahlung gesichert, weil die Zimmerpreise wieder von späteren Zahlungen an die Teams abgezogen werden können.

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