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Pirelli zittert vor Barcelona

Nicht mehr als 3 Stopps in Spanien

Pirelli-Reifen - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014 Foto: xpb 21 Bilder

Der hohe Reifenverschleiß beherrschte vor 12 Monaten die Schlagzeilen nach dem GP Spanien. Pirelli hofft, dass es dieses Jahr nicht wieder zu einer Boxenstopp-Orgie wie 2013 kommt. "Wir hoffen, dass es für die meisten Piloten nicht mehr als 3 Stopps werden", so Sportchef Paul Hembery.

05.05.2014 Tobias Grüner

Erinnern Sie sich noch an den Grand Prix von Spanien 2013? Es war der letzte Sieg von Ferrari und der letzte große Triumph von Fernando Alonso. Zu verdanken hatte der Spanier den Erfolg vor allem den Reifen. Das rote Auto ging deutlich schonender mit den Gummis um als die Konkurrenz. Obwohl er 4 Mal zum Service an die Box kam, rollte Alonso am Ende mit 9,3 Sekunden Vorsprung über die Linie.

Mercedes und Red Bull schimpften auf Pirelli

Der Heimsieg kam nie in Gefahr. Alonsos aktueller Teamkollege Kimi Räikkönen landete - damals noch im Lotus - auf Rang 2. Der dritte Podiumsplatz ging an Felipe Massa im zweiten Ferrari. Sebastian Vettel hatte mit 38 Sekunden Rückstand keine Chance, was die Gemüter im Red Bull-Lager erhitzte. Vor allem Teambesitzer Dietrich Mateschitz tobte und schimpfte auf die Reifen.

Auch im Mercedes-Lager war der Frust groß. Beide Silberpfeile waren aus der ersten Startreihe losgefahren. Am Ende kam nur Nico Rosberg auf Rang 6 in die Punkte. Die Pirelli-Gummis lösten sich am Mercedes schnell in ihre Bestandteile auf. In der Woche nach dem Grand Prix versuchten Rosberg und Hamilton den Problemen an gleicher Stelle auf den Grund zu gehen. Der "private" Reifentest sorgte für mindestens genauso viele Schlagzeilen wie das Rennen zuvor.

Pirelli hofft auf weniger Boxenstopps

Pirelli-Sportchef Paul Hembery hofft, dass sich das Reifenchaos nicht noch einmal wiederholt. "In der Vergangenheit haben wir bis zu 4 Boxenstopps in Spanien gesehen. Mit den Änderungen an den Reifen hoffen wir, dass es dieses Jahr für die Mehrheit der Fahrer nicht mehr als 3 Stopps werden", so die verhaltene Prognose.

In der Woche nach dem Grand Prix wird es in Barcelona übrigens wieder Reifentests geben. Dieses Mal ist aber alles angemeldet. Nach Bahrain geht es in die zweite Testwoche innerhalb der Saison. Am Dienstag (13.5.2014) werden Sauber und Toro Rosso für die Italiener Gummis testen. Einen Tag später stehen McLaren und Force India in Diensten des Reifenlieferanten.

Pirelli mit "hard" und "medium"

Barcelona ist wegen des repräsentativen Layouts besonders gut für Testfahrten geeignet. "Es wird immer gesagt, dass ein gutes Auto in Barcelona auch auf den anderen Strecken gut funktionieren sollte. Das gleiche gilt auch für die Reifen", erklärt Hembery. Wie üblich bringen die Experten die beiden härtesten Mischungen "hard" und "medium" mit.

"Die Strecke in Spanien ist eine der anspruchsvollsten des ganzen Jahres. Die langgezogenen, schnellen Kurve, wie zum Beispiel Turn 3 sorgen für eine hohe Reifenbelastung. Der Gummiabbau ist dadurch hoch. Außerdem ist die Asphaltoberfläche sehr rau und die Außentemperaturen meistens hoch, was die Beanspruchung der Reifen noch verstärkt", so Hembery.

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