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Podiumsbesucher

Nur Force India fehlt

Foto: Wolfgang Wilhelm 56 Bilder

Dank einer hohen Leistungsdichte ist die Formel 1 in dieser Saison spannend wie selten. Bester Beweis dafür: Bis auf Force India hat es jedes Team in dieser Saison mindestens einmal auf das Treppchen geschafft.

18.09.2008 Tobias Grüner

Norbert Haug wies schon vor dem Grand Prix von Italien darauf hin: "Die ganze Formel 1 ist enger zusammengerückt. Auch die kleinen Teams sind lange nicht mehr so weit von der Spitze entfernt wie früher." Der Mercedes-Sportchef rechnete vor, dass bis auf Toro Rosso und Force India jeder Rennstall mindestens einmal auf dem Podium stand. 

Erstes Podium für Vettel

Dass Haug zu diesem Zeitpunkt schon wusste, dass nach dem Monza-Wochenende nur noch Force India als letztes podiumsloses Team übrig bleibt, ist zu bezweifeln. Die Fans kann diese Entwicklung jedoch nur freuen. Zwar gibt es mit McLaren-Mercedes und Ferrari zwei eindeutige Spitzenteams, bei ungewöhnlichen Streckenbedingungen oder technischen Problemen der beiden Platzhirsche drängt das Mittelfeld jedoch schnell in die Spitze.

Auch McLaren-Teamchef Ron Dennis hält die Leistungsdichte für bemerkenswert und lobt die Arbeit der kleineren Teams. Schon in Spa wies der Brite darauf hin, dass der Zeitunterschied in der ersten Quali-Runde zwischen dem schnellsten (Bourdais) und dem langsamsten Piloten (Fisichella) nur 1,7 Sekunden betrug. Auf den Kilometer umgelegt, waren das gerade einmal zweieinhalb Zehntel.

Sutil mit Pech in Monaco

Selbst der Hinterbänkler-Rennstall von Vijay Mallya hatte einen Podestplatz in dieser Saison schon in Reichweite. Adrian Sutil lag in Monaco aussichtsreich auf Rang vier, als ihn zuerst eine Safety-Car-Phase einbremste und kurz vor Rennende auch noch Kimi Räikkönen unsanft ins Aus beförderte.

Erfahrung scheint in diesem Zusammenhang aber nicht unbedingt ein Erfolgsfaktor zu sein: Mit Rubens Barrichello (Silverstone) und David Coulthard (Montreal) haben es zwar die beiden ältesten Piloten in dieser Saison noch einmal aufs Podium geschafft, Sebastian Vettel bewies allerdings in Monza, dass man auch in jungen Jahren schon ganz nach oben kommen kann.

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