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McLaren macht Druck

Schnappt McLaren sich zum ersten Mal die Pole?

Hamilton  - Formel 1 - GP Japan - 07. Oktober 2011 Foto: xpb 19 Bilder

Bei allen 14 Rennen der Saison stand ein Red Bull auf der ersten Startposition. Im Training am Freitag in Japan deutete McLaren an, dass man auf eine Runde gesehen, aufgeholt hat. Der verbesserte DRS-Mechanismus ist möglicherweise ein entscheidender Grund dafür.

07.10.2011 Bianca Leppert

Die Zeiten am Freitag sind erfahrungsgemäß nicht immer aussagekräftig. Zu oft ist noch Politik im Spiel. Doch McLaren hat bei der Schnelligkeit auf eine Runde gesehen, defintiv Fortschritte gemacht. Jenson Button drehte im zweiten Training sowohl mit der weichen als auch mit der härteren Reifenmischung die schnellste Runde. Allerdings kamen Sebastian Vettel gelbe Flaggen in die Quere, als er versuchte auf den Soft-Reifen eine schnelle Runde hinzulegen.

Tüfteleien am Heckflügel

Button bestätigte mit zwei Trainingsbestzeiten, dass mit Gegenwehr im Qualifying zu rechnen ist. Ein Faktor, der zu der Verbesserung beigetragen hat, ist der neue DRS-Mechanismus. "Der neue Heckflügel ist besser für das Qualifying", verrät Paddy Lowe, Technischer Direktor von McLaren-Mercedes. "Der grundsätzliche Unterschied zwischen dem Qualifying und dem Rennen ist das DRS. Man braucht also kein Raketenwissenschaftler sein, um zu verstehen, dass das der Grund ist. Wir haben bei dem Öffnungs- und Schließmechanismus des DRS einen Schritt nach vorn gemacht."

Denn DRS ist nicht gleich DRS. "Es gibt verschiedene Arten des DRS", sagt Button. "Manche sind effektiver als andere - und ich denke, dass unseres hier sehr effektiv ist." In Suzuka spielt das auf Knopfdruck auslösbare Flachstellen des Flügels eine besondere Rolle. Die schnellen Hochgeschwindigkeitskurven erfordern eine Abstimmung, die auf sehr viel Abtrieb getrimmt ist. Umso mehr Abtrieb das Auto hat, umso mehr verliert es aber Topspeed auf der Geraden. Je präziser das DRS funktioniert, umso weniger wird das Auto vom Wind gebremst.

Red Bull Maß der Dinge

Im Laufe der Saison hat sich die Technik rund um das DRS-System immer weiterentwickelt. "Du musst schauen wie deine Qualifying-Pace ist, wie deine Pace im Rennen ist mit dem DRS, ohne DRS und die Möglichkeit miteinbeziehen, dass es im Qualifying regnet und du es nicht benutzen kannst."

Button bleibt aber trotz der Neuerung skeptisch, die Red Bull in Suzuka schlagen zu können. Auf einer Runde sei das eventuell möglich. "Aber im Longrun sind wir noch nicht stark genug. Wir müssen konstanter werden. Der Red Bull ist das Auto, dass es zu schlagen gilt. Wir haben Fortschritte gemacht, aber es bedarf noch viel Arbeit, sie wirklich zu schlagen."

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