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Portimao Test

Regen nervt Teams

Williams FW31 Foto: Williams F1 23 Bilder

Der neue Sparkurs der Teams reduziert die Anzahl der Testfahrten vor dem Saisonbeginn in Melbourne auf 20 Tage. Da nun jede Stunde zählt, ist Regenwetter das Letzte, was die Teams gebrauchen können.

19.01.2009 Michael Schmidt

Den ersten Testtag können McLaren-Mercedes, Renault, Williams-Toyota und das Werksteam von Toyota bereits abschreiben. Immer wieder ging ein Regenschauer über das Autodromo Internacional Algarve nieder. Der 4,6 Kilometer lange Kurs will einfach nicht abtrocknen. Ferrari hat es in Mugello nicht besser. Aber auch dort soll die Strecke nass sein.

Ein verlorener Tag ist bei dem Berg von Arbeit, den die Teams abarbeiten müssen, eine Menge Holz. Renault muss so etwas geahnt haben. Das KERS-System wird erst am Mittwoch im neuen R29 installiert. Dann löst Fernando Alonso Teamkollege Nelson Piquet ab. Toyota ist bereits mit KERS unterwegs. Die Gummihandschuhe der Mechaniker sind ein untrügliches Indiz. Nebenan streiften ein paar Renault-Monteure zum Spaß die Schutzhandschuhe über. Weil man ja sonst nichts zu lachen hat.

Hülkenberg dreht den Neuwagen

Williams wird bei den ersten beiden Testfahrten auf KERS verzichten. Erst muss der neue FW31 problemlos laufen. Nico Hülkenberg kam innerhalb von 17 Runden auf eine Zeit, die nur um drei Zehntel über der von Pedro de la Rosa im neuen McLaren-Mercedes lag. De la Rosa kannte den schwierig zu erlernenden Kurs bereits von Testfahrten im Dezember, und er spulte am Samstag bereits 18 Proberunden ab.
 
Hülkenberg übertrieb es dann allerdings etwas. Der Williams-Testpilot aus Emmerich drehte sich beim Herausbeschleunigen aus der Haarnadel ins Kiesbett. Das Auto hatte nur ein paar kleine Kratzer abbekommen. Die Mechaniker wechselten allerdings zur Sicherheit ein paar Elemente der Aufhängung. Zur Erinnerung: Auch im letzten Jahr flog Hülkenberg beim Debüt des neuen Autos von der Bahn. Technikchef Sam Michael soll damals ziemlich laut geworden sein.

Wechselhafte Aussichten

Aufhellung in den tristen Testalltag bringt wenigstens der Wetterbericht. Dienstag und Mittwoch soll es trocken sein. Am Donnerstag droht allerdings schon wieder Regen. Sollte das eintreten, wäre zehn Prozent des Testkontingents bereits ins Wasser gefallen.

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