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Power Ranking GP Australien 2015

Sauber besser als Red Bull

Start - Formel 1 - GP Australien 2015 Foto: Wilhelm 20 Bilder

Mercedes hat die Nase vorn. Das haben wir alle geahnt. Ferrari Zweiter vor Williams. Schon etwas mehr überraschend. Dass aber Sauber in Melbourne besser in Form war als Red Bull, ist eine Sensation.

20.03.2015 Michael Schmidt

Mercedes behält seinen Stammplatz. Man könnte sagen, dass die Silberpfeile ihre Führungsposition sogar noch ausgebaut haben. Der Vorsprung auf die Konkurrenz war erschreckend groß. Immerhin: Ins Verfolgerfeld ist Bewegung gekommen. Ferrari sprang von Platz 4 auf Rang 2. Mit knappem Vorsprung auf Williams. In diesem Duell entscheidet die Tagesform. Beim GP Australien war Ferrari leicht überlegen.

McLaren-Honda weiter im Elend

Eigentlich haben wir auch Red Bull in dieser Liga erwartet. Doch die früheren Serien-Weltmeister waren komplett neben der Spur. Renault hat es geschafft, seinen Motor über den Winter zu verschlechtern. Kein Powergewinn, schlechte Fahrbarkeit, zu viele Defekte. Sauber hat Red Bulls Schwäche eiskalt ausgenutzt. Die Eidgenossen haben ein solides Auto gebaut, das im Renntrim auf Augenhöhe mit Red Bull fuhr. Die 14 WM-Punkte waren ehrlich verdient.

Toro Rosso fuhr praktisch auf Red Bull-Niveau. Den Unterschied machte nur Daniel Ricciardo aus. Auch Red Bulls B-Team verfluchte den Renault-Motor. Dabei hat Toro Rosso ein wirklich gutes Auto gebaut. Lotus entzog sich der Beurteilung. Nach einer Runde war der GP Australien für den WM-Achten des Vorjahres beendet. Dem Trainingsergebnis nach zu urteilen, hätten sich die schwarzen Autos mit Sauber, Red Bull und ToroRosso um die Plätze 5 bis 10 geschlagen.

Force India bekommt wie erwartet die Quittung für den späten Testbeginn und das halbfertige neue Auto. Nico Hülkenberg und Sergio Perez leben bei den ersten Rennen nur von der Standfestigkeit ihres Pakets. McLaren-Honda ist das Schlusslicht. Es gab nur einen Lichtblick: Ein Honda-Motor überstand die Renndistanz. Allerdings mit stark reduzierter Leistung. Der Auftritt von Manor Marussia war indiskutabel. So macht man sich keine Freunde im Fahrerlager.

1. Mercedes

2. Ferrari

3. Williams

4. Sauber

5. Red Bull

6. Toro Rosso

7. Lotus

8. Force India

9. McLaren

10. Manor Marussia

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