Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Power Ranking GP Brasilien 2016

Mercedes auch im Regen unschlagbar

Mercedes - GP Brasilien 2016 Foto: Wilhelm 23 Bilder

Der Regen war ein Geschenk an Red Bull. Trotzdem hat Mercedes gewonnen. Weil Red Bull zu hoch pokerte, und weil Mercedes sein Auto in der ersten Pause auf Regen trimmen konnte. Es zeigte sich: Im Regen ist der Fahrer wichtiger als das Auto.

18.11.2016 Michael Schmidt

Red Bull setzte auf Regen. Schon am Samstag. Beide Fahrzeuge waren voll auf ein Rennen auf nasser Fahrbahn abgestimmt. Maximaler Abtrieb, maximale Traktion, maximaler mechanischer Grip. Mercedes und Ferrari ließen sich ein Hintertürchen offen. Sie packten Abtrieb drauf, trimmten das Fahrwerk aber eher Richtung Trockenrennen.

Brasilien-Verhältnisse fast ideal für Red Bull

Hätte am Sonntag über Sao Paulo die Sonne gelacht, wäre Red Bull gegen Mercedes und wahrscheinlich auch gegen Ferrari chancenlos gewesen. Das zeigte das Trainingsergebnis. Doch es regnete. Leicht, aber beständig. Ideale Verhältnisse für Red Bull. Sagen wir fast ideal. Die Bedingungen verlangten nach Regenreifen. Da ist Mercedes ebenbürtig. Die Silberpfeile haben eher mit den Intermediates ein Problem.

Der kleine Nachteil der falschen Fahrwerksabstimmung wurde in der ersten Pause korrigiert. Mercedes und Ferrari bauten andere Stabilisatoren ein. Red Bull stellte schnell fest, dass man auf Regenreifen gegen Lewis Hamilton nicht gewinnen würde. Deshalb pokerte man zwischendurch mit Intermediates. Ein Fehler. Es war zu nass für die Mischbereifung. Die zusätzlichen Boxenstopps kosteten 23 Sekunden und mehr als 10 Positionen.

Nasr lässt Sauber gut aussehen

Hinter den 3 Top-Teams zeigte einmal mehr Force India seine Qualitäten. Der VJM09 ist ein Alleskönner und demzufolge auch gut im Regen. Williams hat sein Regenproblem noch nicht gelöst. Dass man trotzdem mit den kritischeren Intermediates pokert, spricht für eine Verzweiflungstat. Force India machte 18 Punkte gut und ist im Kampf um Platz 4 praktisch durch.

Der Regen verwischte zum Teil das Kräfteverhältnis der Autos. Felipe Nasr ließ seinen Sauber besser aussehen als er ist. Das gleiche gilt für Esteban Ocon im Manor. Die Toro Rosso-Piloten profitierten vom guten Abtrieb ihres STR11 und davon, dass sie keine Fehler machten.

Power Ranking GP Brasilien

Hier das Power Ranking vom GP Brasilien im Kurzüberblick. Den detaillierten Formcheck aller 11 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Mercedes (1)
  2. Red Bull (2)
  3. Ferrari (3)
  4. Force India (4)
  5. McLaren (6)
  6. Toro Rosso (7)
  7. Williams (5)
  8. Sauber (8)
  9. HaasF1 (10)
  10. Manor (11)
  11. Renault (9)

*in Klammern Position nach dem GP Mexiko

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden