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Power-Ranking GP Italien 2011

Die Formel 1-Teams im Monza-Formcheck

Schumacher Rosberg Mercedes GP Italien 2011 Foto: Wolfgang Wilhelm 26 Bilder

Wir haben die  zwölf F1-Teams in Monza unter die Lupe genommen. Auf der schnellen Traditionsstrecke waren Verschiebungen im Power-Ranking zu erwarten. Vor allem im Mittelfeld wurde Plätze getauscht.

14.09.2011 Michael Schmidt

Monza besitzt eine Sonderstellung im Kalender. Der Hochgeschwindigkeitskurs ist mit keiner anderen Rennstrecke zu vergleichen. Deshalb wird der Formcheck nach dem GP Italien zur Momentaufnahme. Beim nächsten Rennen in Singapur ist von den Autos genau das Gegenteil gefragt: maximaler statt minimaler Abtrieb.

Red Bull dominant an der Spitze

Red Bull hat auf seiner Angststrecke die Konkurrenz zerstört. So überlegen wie in Monza war Sebastian Vettel höchstens noch beim Saisonauftakt in Australien. Red Bull hatte sich für dieses eine Rennen speziell präpariert. McLaren und Ferrari ließen die Zügel schleifen und bekamen eine Ohrfeige. Ferrari ist auf den schnellen Strecken im Gegensatz zum Vorjahr schlecht gerüstet. Die roten Autos hatten auch gegen McLaren keine Chance.

Mercedes machte wie erwartet eine gute Figur. Michael Schumacher schob es auf die Streckencharakteristik. Schade, dass man nie erfahren wird, ob sich Nico Rosbergs Reifenpoker bezahlt gemacht hätte. Die Reifen waren nach den bösen Erfahrungen von Spa übrigens kein Problem. Es gab zwar Blasenbildung, was aber kaum auf die Rundenzeiten ging. Mit den harten Reifen hätte man die GP-Distanz überstanden, und selbst die weichen waren gut für 20 Runden. Die Reifenflüsterer konnten ihre Stärke also nicht ausspielen.

Sauber schnellstes Mittelfeld-Team

Renault war wie in Spa flott unterwegs, was wie bei Mercedes dem Layout der Strecke zuzuschreiben war. Trotzdem landeten ein Toro Rosso und ein Force India vor dem besten Renault. Auch Sauber wäre das gelungen, hätten nicht zwei Getriebeschäden die weißen Autos dahingerafft. Im Renntrim machte Sauber aus dem Mittelfeld vom Speed her die beste Figur. Williams war wie üblich das Schlusslicht im großen Mittelfeld. Ein Trauerspiel.

Die drei Teams am Ende des Feldes behielten ihre Positionen bei. Die Frage, wo Timo Glock mit dem modifizierten Virgin gelandet wäre, hätte sein DRS funktioniert, konnte nicht geklärt werden. Im Training vermutlich vor einem der beiden Lotus. Das wäre ein Schritt nach vorne gewesen. Die Hispanias konnten Virgin noch nicht einmal im Top-Speed schlagen. Langsamer auf der Geraden, langsamer in den Kurven: Das bleibt nur noch der letzte Platz.

Power Ranking GP Italien 2011

Hier haben wir das Power-Ranking im Kurzüberblick. Die detaillierte Analyse aller zwölf Teams finden sie wie immer in der Formcheck-Galerie.

  1. Red Bull (1)
  2. McLaren (2)
  3. Ferrari (3)
  4. MercedesGP (4)
  5. Sauber (7)
  6. Toro Rosso (8)
  7. Force India (5)
  8. Renault (6)
  9. Williams (9)
  10. Lotus (10)
  11. Virgin (11)
  12. Hispania (12)

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