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Presseschau GP China

"Nicht schlecht für einen Rentner"

Foto: dpa 49 Bilder

Die italienische Presse feiert den "Kaiser von China" und fragt sich, wie Michael Schumacher nach so einem Rennen aufhören kann. In Spanien und Frankreich beklagen die Zeitungen dagegen die Fehler im Renault-Lager.

02.10.2006 Markus Stier

Italien:

La Gazzetta dello Sport: "Oh, wie ist das schön! Ein Meisterwerk von Schumi. Mit einem Geniestreich hat er den chinesischen Fluch besiegt und die für unmöglich gehaltene Aufholjagd gekrönt. Das fantastische Rennen eines Beinah-Rentners. Schumachers weltmeisterliche Heldentat."

Corriere della Sera: "Schumi triumphiert. Jetzt zittert Alonso."

La Nuova Sardegna: "Schumacher ist der rote Kaiser von China."

La Repubblica: "König Michael. Aber wieso hört so ein Champion auf?"

L’Unita: "Ein unglaubliches Rennen von Michael."

L’Unione Sarda: "Michael erobert die chinesische Mauer. Wieder ein Wunder von Schumacher."

Il Secolo XIX: "Schumi, der Riese, holt Alonso ein. Aber wie kann so einer aufhören?"

Giornale di Brescia: "Super-Schumi stürmt an die Spitze."

Spanien:

El País: "Michael Schumacher glänzt mit spektakulären Überholmanövern und einem aggressiven Fahrstil."

Marca: "Alonso hat den Feind im eigenen Lager. Das Renault-Team arbeitet gegen den Spanier."

As: "Renault verhindert einen Sieg Alonsos."

Sport: "Die wiederholten Fehler des Renault-Teams erschweren Alonso die Titelverteidigung. Der Weltmeister vermutet den Feind im eigenen Lager."

Frankreich:

L’Equipe: "Man kann die klinische Präzision Michael Schumachers, dieses geborenen Siegers, nur noch bewundern. Die ganze Ferrari-Rennstall ist seiner Geschichte würdig. Nach dem Großen Preis von China stellt man sich jedoch Fragen über Renault. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Fernando Alonso bis zu 25 Punkte Vorsprung hatte. Renault hat in Shanghai Fehler begangen und so zum Sieg Schumachers beigetragen."

Großbritannien:

The Times: "Schumacher ein Meister der Rückkehr. Fernando Alonso muss sich manchmal fragen, was er noch tun muss, um Michael Schumacher aufhalten zu können. Vielleicht tut es ein Holzpflock von Dracula, den er dem siebenmaligen Weltmeister durch das Herz sticht. Denn obwohl Schumacher nur zwei Rennen vom Rücktritt entfernt ist, fährt er mit genauso viel Leidenschaft, Schnelligkeit und Hartnäckigkeit wie immer."

Sun: "Michael Schumacher vollbrachte eine wundersame Rückkehr in den Titelkampf nach einer chinesischen Pleite der Renault-Mannschaft von Fernando Alonso."

Daily Mirror: "Fernando Alonso konnte nur müde lächeln, als er vom Podest aus auf die zerbrochene Champagnerflasche und den ausbreitenden Schaum schaute. Es war eine der besten Leistungen in Schumachers glänzender Karriere."

Schweiz:

Basler Zeitung: "Mit sieben Siegen hat der Deutsche nun einen mehr auf dem Konto als der Spanier - laut Reglement gibt das den Ausschlag für die neue Rangfolge in der Gesamtwertung. Bereits am nächsten Sonntag kann sich Schumacher in Suzuka zum Weltmeister krönen: Wenn er in Suzuka gewinnt und Fernando Alonso keinen Punkt holt. Der achte WM-Titel wäre die Krönung seiner Ausnahmekarriere."

Neue Zürcher Zeitung: "Michael Schumacher wieder auf der Überholspur. Es war zu diesem Zeitpunkt des Rennens freilich nicht nur das Glück der Wetterwende, das den Jäger beflügelte. Die Kommandozentrale von Ferrari exerzierte die alte Stärke vor: eine überlegene Taktik dank den zur richtigen Zeit terminierten Stopps. Dazu ein perfekt orchestriertes Ensemble und ein harmonisches Abstimmungsverhalten des Rennwagens."

Tages-Anzeiger: "Es war nicht der Tag des Titelverteidigers. Der Jubel gebührte seinem Vorgänger, der womöglich bald auch sein Nachfolger sein wird: Michael Schumacher. Er gewann ein Rennen, das er selbst bereits verloren glaubte, auf eindrucksvolle Art. Kein Zweifel: Dieser 91. Sieg war ein ganz besonderer."

Blick: "Super-Schumi 116:116. Das ist der nackte WM-Stand in der Formel 1 nach dem dramatischen Rennen von Shanghai. Nach dem 91. GP-Sieg des roten Renngottes. Nach einer Vorstellung, die seinen in Monza verkündeten Rücktritt jetzt fast wie einen Witz erscheinen lässt. Spannender war noch keine Saison."

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