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Presseschau GP England

"Viel Kopfarbeit, aber wenig Action"

Foto: dpa 47 Bilder

Die internationale Presse spricht nach dem F1-Rennen in England und dem ungefährdeten Sieg von Fernando Alonso zum ersten Mal von der "Formel Langeweile".

12.06.2006

Italien:

La Gazzetta dello Sport: "Alonso, ein Triumph, der nach Iris duftet. Renault unschlagbar, Schumacher Zweiter. ... Eine Weltmeisterschaft auf spanisch, wenn er ab jetzt immer Zweiter wird."

Corriere della Sera: "Der Spanier beherrscht Silverstone, erreicht seinen fünften Saisonsieg und 23 Punkte Vorsprung. Der Matador Fernando behält seinen Vorsprung."

La Repubblica: "Formel Langeweile. Alonso gewinnt ohne Schwierigkeiten. Michael auf der Flucht vor der Resignation."

Großbritannien:

Daily Mail: "Offiziell ist das Titelrennen noch nicht entschieden. Aber in Wahrheit gibt es kaum jemanden, der Fernando Alonso auf der Fahrt zu seinem zweiten WM-Titel in Folge noch überholen kann. Alonso könnte die Formel 1 genauso dominieren wie Michael Schumacher 2004."

The Times: "Alonso spielt eine dominierende Rolle als Spaßverderber der Formel 1. Das Problem dabei, einem Genie bei der Arbeit zuzuschauen, ist, dass es langweilig werden kann. Viel Kopfarbeit, aber wenig Action."

Frankreich:

Le Parisien: "Fernando Alonso, das war mehr als perfekt. Wie Champagner schmeckt, weiß der Spanier, Punkte sammelt er im Zehnerpack."

France Soir: "Kaiserlicher Alonso. Völlig problemlos und dominierend fuhr er in Silverstone seinen fünften Sieg der Saison nach Hause."

L'Equipe: "Renault in ganzer Schönheit. Dank des Sieges von Alonso und des vierten Platzes von Fisichella in Silverstone setzt sich Renault im Klassement weit von Ferrari ab."

Libération: "Michael Schumacher hat jetzt 23 Punkte Rückstand auf Alonso. Und mit jedem Rennen schwinden seinen Chancen etwas mehr, die Krone von Alonso zurückzuholen."

Le Figaro: "Alonso weiterhin im Alleingang. Ein langweiliges Rennen und ein Sieger, der unbeirrt einem weiteren Welttitel entgegen fährt."

Spanien

El País: "Alonso ist sich des Erwachens von Ferrari bewusst und leistet sich keine Fehler. In Silverstone hat sich erneut bewiesen, dass er nahezu unfehlbar ist. Alonso war für seine Rivalen unerreichbar und hat alle geschlagen, sowohl in punkto Beharrlichkeit als auch in punkto Strategie."

Marca: "Alonso hat ein perfektes Rennen gezeigt, ihm gelang alles."

As: "Alonso und Nadal weisen der spanischen Nationalmannschaft den Weg."

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