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Presseschau GP Europa

"Mann ohne Grenzen"

Foto: dpa 71 Bilder

Die Zeitungen Europas feiern die endgültige Rückkehr Ferraris an die Spitze, die fahrerische Leistung von Michael Schumacher und die Strategen an der Boxenmauer.

08.05.2006

Italien

Il Messaggero: "Jetzt fliegt Ferrari. Der satte Sieg von Schumi und der dritte Platz von Massa bringen Ferrari in voller Geschwindigkeit wieder ins Rennen um den Weltmeistertitel."

La Gazzetta dello Sport: "Ein magischer Schumi. Ferrari ist wirklich zurückgekehrt. Ein Triumph am Nürburgring. Der Kannibale Schumacher ist wieder da. Zwischen Alonsos zweitem Boxenstopp und seinem hat er drei magische Runden hingelegt. 15 Kilometer im Zeittrainings-Rhythmus. Das war Schumachers Sieg. Superschnell und entschlossen. Jetzt denkt er an ganz Großes. Und so einer soll aufhören? Die halbe Formel 1 hofft: nein!"

La Repubblica: "Nach Imola vollbringt Schumi auch in Deutschland ein Ferrari-Meisterwerk. Drei Runden als Superman und ein Rekord-Boxenstopp."

Corriere della Sera: "Ein Triumph in Deutschland. Schumi erteilt Alonso eine Lehrstunde. Ferrari mit einer perfekten Strategie."

L' Unione Sarda: "Schumacher und Ferrari - ein Meisterwerk."

Libertà: "Schumi und Ferrari flößen wieder allen Angst ein."

Spanien:

El País: "Schumacher sagt Alonso den Kampf an."

El Mundo: "Schumacher verschafft sich Respekt."

Marca: "Ferrari war einfach besser als Renault. Alonso holte das Beste heraus. Mehr war nicht möglich."

As: "Schumacher meldet sich im Kampf um den Titel zurück, aber Alonso bleibt vorne."

Großbritannien:

Daily Telegraph: "Das war Schumacher in absoluter Topform. Imola hat es angedeutet, der Nürburgring bewiesen: Alonso und Schumacher liegen gleichauf. Alonso starte von der Pole Position, lag aber nie mehr als eine Sekunde in Führung. Schumacher jagte ihn durch die Berge der Eifel als wäre er mit einem Magnet mit ihm verbunden. Schumacher hält alle Trümpfe in seiner Hand. Die WM ist wieder offen, ebenso seine Zukunft bei Ferrari."

Daily Mirror: "Schumacher ist wieder ganz der Alte. Er blitzte in den Titelkampf mit einem packenden Sieg. Die Ferrari-Legende feierte einen meisterhaften Triumph."

Daily Mail: "Schumachers Sieg eröffnet ein wahres Rennen. Ja, Ferrari ist tatsächlich ein Titelanwärter."

The Independent: "Schumacher hat im Katz-und-Maus-Spiel die Nase vorn."

The Times: "Schumachers Heimsieg schließt die Lücke. Er bestätigte, dass er sehr wohl ein Titelanwärter ist. Schumacher, 13 Jahre älter als der jüngste Formel-1-Weltmeister, hat immer noch alle Kräfte, die ihm seine sieben Rekord-Weltmeisterschaften einbrachten. Jetzt, mit einem erstaunlichen achten Titel in Sicht, scheint der Deutsche so frisch und so begeistert zu sein wie bei seiner ersten Weltmeisterschaft."

The Guardian: "Schumacher zeigt aus welchem Holz er geschnitzt ist, als er einen Pit-Stopp-Triumph einfährt. Er schickte seinen Rivalen die deutliche Botschaft, nicht auf seinen Rücktritt zu spekulieren, in dem er eine gewinnbringende Klasse-Leistung ablieferte, indem er das Blatt während des zweiten Tankstopps brillant wendete."

Österreich:

Kurier: "Ein einfacher Siegertrick und kein enttäuschter Alonso. Für die Ferrari-Fans war es ein Geniestreich, für alle anderen nur ein weiterer Beweis dafür, dass in der Formel I die Entscheidung über Sieg und Niederlage nur mehr selten im Rennen und auf der Strecke fällt."

Kronenzeitung: "Schumi verzauberte in der 'Grünen Hölle' seine Fans."

Salzburger Nachrichten: "Schumi wie ein Uhrwerk. Mit Schumachers Aufstieg hat die Strategie-Ära schon im Team Benetton begonnen und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Formel 1 wurde zum Computerspiel mit lebenden Mitwirkenden und es wird der Tag kommen, an dem auch diese Phase verklärt wird: "Damals, 2006, gab's noch echte Strategen in der Formel 1!"

Schweiz:

Blick: "Ein Superstar, der diese Bezeichnung auch verdient. Ein Mann ohne Grenzen. Ein Besessener. Ein Unheimlicher. Ein Monster eben. Wie lange wird er in der Formel 1 noch sein Unwesen treiben und dabei Millionen von Fans weltweit verzücken?"

Tages-Anzeiger: "Schumacher, dem siebenmaligen Weltmeister und nun 86fachen GP-Sieger, war im Zusammenspiel mit seinem Strategieexperten Ross Brawn eine taktische Meisterleistung gelungen. Der gewiefte Taktiker Brawn ist mit der Rückkehr der Reifenwechsel bei den Boxenstopps für Schumacher wieder immens wichtig geworden. Es kommt nicht von ungefähr, dass man Denker wie Brawn auch Lenker nennt, sie zu "Schachspielern an der Boxenmauer" macht und in den Rang einflussreicher Kopiloten erhebt."

Basler-Zeitung: "Ferrari ist zurück: Michael Schumacher gewann auf dem Nürburgring das zweite Rennen in Serie. Mit einer perfekten Strategie verwies das Ferrari-Team WM-Leader Fernando Alonso im Renault auf Rang zwei. Dass Michael Schumachers erster Saisonsieg in Imola kein Strohfeuer, sondern das Resultat hartnäckiger Arbeit war, bestätigte der Deutsche beim Heimspiel in der Eifel auf eindrückliche Weise."

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