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Pressestimmen GP Spanien

Vettel nicht zu stoppen

Sebastian Vettel GP Spanien 2011 Rennen Foto: xpb 24 Bilder

Red Bull-Pilot Sebastian Vettel als Dominator und Fernando Alonso im Ferrari als großer Verlierer füllen die Schlagzeilen der internationalen Presse nach dem GP Spanien.

23.05.2011

Spanien:

El País: Hamilton verlangt Vettel das Beste ab. Das Rennen sollte die Wiederauferstehung Ferrari einleiten. Die Italiener erreichten jedoch einen Tiefpunkt, während Red Bull und vor allem McLaren mit gestärkter Moral nach Monaco fahren.
 
El Mundo: Der Rundkurs legte gnadenlos die Misere der Ferrari-Rennwagen offen. Alonso erwischte einen der besten Starts seiner Karriere, aber dann gab sein Ferrari nichts mehr her.
 
Marca: Vettel hängt die Konkurrenz ab. Hamilton ist der einzige Titelrivale. Fernando Alonso bricht nach einem guten Start ein. Ferrari erlebt ein Fiasko.
 
As: Alonsos Traum wird zu einem Alptraum. Für Ferrari ist die Saison schon gelaufen. Die Italiener sollten an 2012 denken und bereits jetzt eine Revolution einleiten.
 
Großbritannien:

The Times: Sebastian Vettel nicht zu stoppen. Der Deutsche bietet Lewis Hamilton die Stirn und entscheidet ein spannendes Duell in der Sonne knapp für sich. Das Rennen versprach wenig, aber brachte endlich jene Spannung, nach der sich die Formel 1 in Spanien seit Jahren sehnt.
 
Daily Mail: Stierkämpfer Hamilton kann den roten Bullen nicht zur Strecke bringen. Super-Seb regiert in Spanien.
 
The Guardian: Zwei Drittel des Rennens konnte man immerhin hoffen, dass Lewis Hamilton heroische Verfolgungsjagd erfolgreich sein könnte. Aber wenn Red Bull im Allgemeinen und Vettel im Speziellen so weiter machen, wird die WM entschieden sein, bevor im Spätsommer die ersten Blätter von den Bäumen fallen.
 
Daily Express: In Formel-1-Kreisen muss nicht länger debattiert werden, ob Sebastian Vettel ein würdiger Weltmeister ist, der auch unter Druck Rennen gewinnen kann. Hamilton jagte und bedrängte ihn; er versuchte,einen Fehler oder eine Gelegenheit zum Überholen zu erzwingen. Es gelang ihm nicht.
 
Italien:

La Gazzetta dello Sport: Immer wieder Vettel und Red Bull. Vettel fliegt auf und davon. Fernando zeigte ein Rennen wie ein Gigant der Formel 1. Alonso lässt die Fans erst hoffen mit seiner Show und stürzt dann ab. Schumacher wacht ein bisschen auf. Das war Michaels bestes Rennen der Saison.
 
Tuttosport: Ferrari in Spanien überrundet! Alonso kämpft, aber Ferrari rutscht in die Krise. Vettel liefert sich ein packendes Duell mit Hamilton und feiert seinen vierten Saisonsieg.
 
Corriere dello Sport: Alonso hat von diesem Ferrari die Nase voll. Sein grandioser Start reicht nicht, weil Ferrari Reifen-Probleme hat. Vettel dominiert und holt seinen vierten Sieg in dieser Saison.

Spanien:

El País: Sebastian Vettel ist seit dem Gewinn des WM-Titels ein anderer Fahrer. Er ist beständiger, kontrolliert besser den Rhythmus und hat keine Ausfälle mehr.

Marca: Im Kampf gegen die Tyrannei von Red Bull übernimmt Ferrari die Rolle des Oppositionsführers. Vettel errang seinen dritten Sieg, aber er sollte ein Auge auf Fernando Alonso haben.

As: Fernando Alonso und Ferrari feiern in der Türkei ihre Wiederauferstehung. Der dritte Platz des Spaniers ist ein Zeichen der Hoffnung.
 
Sport: Fernando Alonso kehrt auf das Podest zurück. Mit einem großartigen Rennen und einem dritten Platz stärkt er die Moral bei Ferrari und setzt Red Bull unter Druck.

Italien:

La Gazzetta dello Sport: Alonso taucht wieder auf, aber Vettel dominiert und fliegt weiter auf und davon. Wenn er so weiterfährt, ist es keine Frage mehr, ob er Weltmeister wird, sondern nur noch wann. Schumacher hat keinen Spaß mehr. Sein Rennen ist ein mittelmäßiges Hinterherfahren.

Tuttosport: Doppelsieg für Red Bull und ein Triumph für Vettel. Alonso ist nach sechs Monaten wieder mal Dritter! Michael Schumacher war einer der großen Verlierer des Tages.

Corriere dello Sport: Vettel triumphiert. Ferrari fährt zum ersten Mal auf das Podium.

La Repubblica: Vettel demonstriert seine Macht, aber Ferrari gibt ein Lebenszeichen von sich.

Corriere della Sera: Vettel dominiert die Formel 1 immer mehr, aber Ferrari ist aufgewacht.

Frankreich:

Le Figaro: Sebastian Vettel auf Kreuzfahrt über den Bosporus. Der jüngste Weltmeister der Geschichte ist mit fünf Pole Positions in Serie nur noch drei Längen vom Rekord Ayrton Sennas entfernt.

L'Équipe: Doppelte Dosis Red Bull. Sebastian Vettel ist der beste Pilot, er hat den besten Team-Partner und den besten Rennstall.

Le Parisien: Vettel, der Unantastbare. Der amtierende Weltmeister hat unschlagbar gewirkt.

Libération: Rückkehr zur Normalität für den Rennstall Red Bull und Sebastian Vettel. Nach dem atypischen Grand Prix von China hat der deutsche Star in der Türkei gewonnen.

Österreich:

Kurier: Ein Solo für den Weltmeister. Probleme hatte Sebastian Vettel gestern nur einmal: beim Öffnen der Champagnerflasche. Ansonsten lief es für den 23-jährigen Weltmeister beim Großen Preis der Türkei wie aus einem Guss.

Krone: Dank 'Auge der Fatima' schlug es für Vettel '13' - Aberglaube und eine geniale Rennstrategie leuchteten dem Weltmeister den Weg im 'Weltrekord-Rennen der Stopps'

Der Standard: Am Freitag im freien Training hatte Sebastian Vettel seinen Dienstwagen zerstört. Am Samstag war der Red-Bull-Renault schon wieder so gut repariert, dass Vettel im Qualifying auf die Pole Position rasen konnte. Und von der aus übernahm er am Sonntag sofort das Kommando, glühte souverän zu seinem dritten Saisonsieg, zum 13. insgesamt.

Die Presse: Formel Vettel - Start-Ziel-Sieg nach Totalschaden. Für Sebastian Vettel war es die letzte Chance: Da dem Großen Preis der Türkei das Aus droht, blieb dem Red-Bull-Piloten keine andere Wahl, als am Sonntag Vollgas zu geben und seinen dritten Saisonsieg im vierten Rennen einzufahren. Damit wurde nämlich eine Schmach getilgt: Hatte 2010 noch ein 'Betriebsunfall' mit Teamkollegen Mark Webber seinen Triumphzug verhindert, waren 2011 die Rollen klar verteilt.

Türkei:

Radikal: Nach Schumacher ist er der zweite Fahrer, der fast schon ein Monopol hat. Gestern hat er ohne einen einzigen Blick zurück gewonnen. (...)  Vergesst die Zahlen, ich sage es so: Vettel ist extrem entspannt. Er war so weit vorn, so dass der Kommentator in eineinhalb Stunden kaum über ihn sprechen konnte.

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