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Pressestimmen zum Renault-Urteil

"Mosley bekommt Kopf von Flavio Briatore"

Max Mosley Foto: dpa 56 Bilder

In der internationalen Presse hat das Renault-Urteil für einigen Wirbel gesorgt. Allgemeiner Tenor: Max Mosley hat erfolgreich Rache genommen und Flavio Briatore "ausgelöscht". Die milde Strafe gegen Renault wird ebenfalls überwiegend kritisch kommentiert.

22.09.2009

Italien:

La Gazzetta dello Sport: Briatore raus. Er wurde aus der Formel 1 ausgelöscht. Er war wohl eher der Sündenbock als der große Schuldige. Dieses Urteil ist ein Schock. Da wurde eine Rechnung beglichen. Renault hat Briatore auf den Scheiterhaufen geschickt, um selbst mit einem milderen Urteil davon zu kommen.

Tuttosport: Briatore wurde ausgelöscht. Das war eine symbolische Strafe. Im Piquet-Fall zahlt nur Briatore.

Corriere dello Sport: Briatore auf Lebenszeit gesperrt. Renault ist gerettet.

Il Secolo XIX: Dem auf Lebenszeit gesperrten Briatore droht der Bankrott.

Corriere della Sera: Den Schuldigen haben sie gefunden. Aber wo sind die Beweise?

La Repubblica: Briatore muss für alles zahlen. Addio Formel 1.

La Gazzetta di Modena: Im Crash-Gate wird am Ende nur Briatore zur Kasse gebeten.

Frankreich:

Le Figaro: Natürlich bleibt der Schatten eines "Deals" zwischen dem Autohersteller und der Sportbehörde. Nicht nur wegen der Vertrautheit zwischen Max Mosley, dem FIA-Präsidenten und Flavio Briatore, sondern auch, weil nach dem Rückzug von Honda und bald auch BMW die Formel 1 es schwer hätte, auf einen dritten Hersteller zu verzichten, insbesondere mit Blick auf die Ausstattung aller Teams bis 2010. (...) Die Affäre ist vorbei, es bleibt lediglich ein Fragezeichen beim Willen von Renault, bei der Formel 1 zu bleiben. Und wenn ja, in welcher Form.

La Parisien: Weil Renault der Höchststrafe entkommt, musste zumindest symbolisch ein Kopf rollen: Und so wurde Flavio Briatore vom Autosport auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen. (...) Das Urteil erlaubt es Renault, an die Zukunft zu denken und weiter in der Formel 1 engagiert zu sein, zumindest in der kommenden Saison.

Großbritannien:

The Independent: Eddie Irvine hatte Recht, als er sagte, Renault würde eher einen leichten Klapps auf die Hände bekommen statt der fälligen Axt ins Genick.

The Guardian: Mit der lebenslangen Sperre für Briatore hat die FIA klargemacht, dass der Renault-Teamchef der Übeltäter ist.

The Times: Renault kommt bei "Crashgate" fast ungeschoren davon.

The Telegraph: Geld regierte, als die Realpolitik das FIA-Urteil im Renault-Skandal bestimmte.

Spanien:

El Mundo: Eine zweifelhafte Entscheidung: Die FIA schiebt alle Schuld auf Briatore und lässt Renault ohne sportliche und ökonomische Strafe davonkommen.

Marca: Die Strafe für Briatore ist ein Racheakt nach allen Regeln der Kunst. Max Mosley erledigt seinen Erzfeind.

As: Max Mosley verpasst Briatore den Todesstoß. Der FIA-Präsident ist in dem Sporttribunal Staatsanwalt, Verteidiger und Richter in einem.

Sport: Lebenslang! Die "vendetta" ist perfekt. Max Mosley bekommt den Kopf von Flavio Briatore.

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