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Problem mit dem Unterboden

Hülkenberg verliert halbe Sekunde

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014 Foto: xpb 59 Bilder

Force India weiß jetzt, was Nico Hülkenberg beim GP Spanien gebremst hat. Es war ein Problem mit dem Unterboden. Das hat den WM-Sechsten eine halbe Sekunde auf Teamkollege Sergio Perez gekostet. Und Force India vielleicht einen Platz in den Top 5.

21.05.2014 Michael Schmidt

Nach dem GP Spanien konnte es Nico Hülkenberg nicht glauben. Der WM-Vierte landete auf Platz 10, einen Rang hinter Teamkollege Sergio Perez. "Ich saß in einem anderen Auto als Sergio. Es war unmöglich, ihn zu halten. Sein Auto lag viel besser auf der Straße. Ich bin nur herumgerutscht und habe mir die Reifen ruiniert", klagte der Rheinländer.

Force India in Monaco ohne Fric

Force India machte in Barcelona generell keine gute Figur. Der andere Mercedes-Kunde Williams hatte das Team aus Silverstone klar im Griff. Technikchef Andy Green rätselte: "Irgendetwas haben wir mit der Abstimmung nicht hingekriegt. Oder die anderen haben bessere Upgrades gebracht."

Nach der Datenanalyse wussten die Ingenieure, was mit dem Setup nicht stimmte. Das vernetzte Fahrwerk "Fric" war falsch eingestellt. Weil Force India erst seit dem GP China damit fährt und noch nicht genügend Erfahrungswerte hat, bleibt es in Monte Carlo ausgebaut.

Hülkenberg-Unterboden spürbar langsamer

Für Hülkenberg musste noch die Frage geklärt werden, warum Perez im Rennen so viel schneller war und mit seinen Reifen umso viel besser umging. Bei den anschließenden Testfahrten in Barcelona wurden die beiden Unterböden in einem Vergleichstest gecheckt. Mit dem Perez-Unterboden war das Auto plötzlich um eine halbe Sekunde schneller.
 
Offenbar passten an Hülkenbergs Boden die Abmessungen der unzähligen Finnen und Leitbleche nicht ganz. Millimeter machen da einen Riesenunterschied aus. Im Nachhinein ist der Zeitverlust ärgerlich. Bei Force India glaubt man, dass Hülkenberg ohne das Problem mit den Williams auf Augenhöhe gefahren wäre. Da Valtteri Bottas Fünfter wurde, hätte es für die Top 5 gereicht.

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