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Prodrive-Chef David Richards

"Wir warten bis zur letzten Minute"

David Richards Foto: Prodrive 32 Bilder

Prodrive-Boss David Richards spricht im Kurzinterview über den aktuellen Stand des geplanten Formel 1-Einstiegs und die geringen Chancen seiner Aston Martin LMP1-Boliden beim 24-Stunden Rennen von Le Mans.

26.05.2009

Wie steht es um ihre Pläne 2010 in die Formel 1 einzusteigen?
Richards: Daran arbeiten wir mit Hochdruck seit zirka drei Monaten. Wir haben bereits das Chassis-Design in Angriff genommen und arbeiten an der Infrastruktur. Alles hängt jetzt von zwei Fragen ab: Werden uns die neuen Regeln erlauben, mit Aussicht auf sportlichen Erfolg in die Formel 1 einzusteigen? Und werden finanziellen Rahmenbedingungen so abgesteckt, dass sich für Neueinsteiger daraus ein nachhaltiges und kalkulierbares Geschäftsmodell ableiten lässt?

Wann werden Sie den Formel 1-Einstieg offiziell verkünden?
Richards: Wir werden bis zur allerletzen Minute warten und genau beobachten, was passiert. Kurz vor Ende der Einschreibefrist für die Saison 2010 finden Vorstandssitzungen bei Aston Martin und bei Prodrive statt. Dort wird entschieden.

Wie beurteilen Sie die Balance zwischen den Le Mans-Prototypen der LMP1 mit Diesel- und mit Ottomotor?
Richards: Die Lage ist offensichtlich: Peugeot und Audi haben gegenüber dem ACO argumentiert, dass Regeländerungen beim Motor so kurz vor dem Rennen in Le Mans nicht machbar sind. Das ist nachvollziehbar. Die Teams mit Ottomotor wie Oreca, Aston Martin Racing und Pescarolo haben das zu akzeptieren. Die ACO-Entscheidung, den Diesel-LMP1 30 Kilo Strafgewicht zu geben, macht in Le Mans anderthalb Sekunden aus. Damit wird sich die Differenz auf fünf Sekunden belaufen. Das ist sicher nicht im Interesse des Sports.

Was muss sich ändern?
Richards: Es muss sich viel ändern, andernfalls kommen wir nicht wieder. Dasselbe gilt für Oreca und Pescarolo. Der Ball liegt beim ACO. Wir kommen 2009 nach Le Mans mit dem Versprechen des ACO, die Performance von Diesel- und Ottomotor anzugleichen. Das ist offensichtlich nicht der Fall.

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