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Punkte für Massa und Räikkönen

Ferrari verwirrt aber zufrieden

Felipe Massa Foto: dpa 37 Bilder

Im Ferrari-Lager wusste man selbst nicht, wie einem geschah. Nach dem Rückschlag in der Türkei brachte die Scuderia in Silverstone unerwartet beide Autos in die Punkte. Über die genauen Gründe konnte das Team selbst noch keine Auskünfte geben.

21.06.2009 Tobias Grüner

"Es ist wirklich verrückt dieses Jahr", erklärte Teamchef Stefano Domenicali anschließend. "Manchmal muss man einfach nichts am Auto verändern, um sich zu verbessern". Klar ist, dass die äußeren Bedingungen auf der Strecke dem roten Auto heute besser gelegen haben, als im Qualifying.
 
"Vielleicht lag es daran, dass die Temperaturen ein wenig höher waren", rätselte Felipe Massa. "Das hört sich zwar nach einer Ausreden an, aber manchmal können drei vier Grad schon einen großen Unterschied machen. Bei dem kleinen Arbeitsfenster der Reifen, reicht das schon aus." Im Qualifying war es tatsächlich etwas kühler als am Rennsonntag, als Felipe Massa auf Rang elf sogar die Top Ten verpasste.

Mit KERS über die Wiese

"In diesem Jahr ist es wirklich schwer, das Auto zu verstehen", entschuldigte der Teamchef. "Ohne Testfahrten fehlen uns noch Vergleichsdaten. Wir lernen jedes Rennen dazu." Für Massa hatten die Renngötter ein gutes Rennen vorgesehen. "Ich hab von Beginn an gemerkt, dass ich einfach insgesamt mehr Grip hatte und das Auto deutlich schneller ist. Wir waren viel besser als gestern."

Schon beim Start ging es für den Brasilianer gut los, als er viele Plätze gutmachte: "Von der Linie weg habe ich Fernando Alonso geschnappt. Und dann konnte ich ja auch noch KERS einsetzen und weitere Autos überholen." Dabei musste der Ferrari allerdings in der ersten Kurve nach außen über die Wiese. "Da konnte ich nichts machen. Die anderen haben mir einfach zu wenig Platz gelassen. Zum Glück hat das nicht so viel gekostet."

Achterbahnfahrt für Kimi

Für Kimi Räikkönen lief das Rennen trotz ähnlich gutem Auto enttäuschend. Dabei hatte es wie beim Teamkollegen sehr gut begonnen. Wie Massa wählte er zu Beginn den Notausgang in der ersten Kurve: "Dank KERS bin ich auf dem Gras an einigen Konkurrenten vorbeigefahren." Von Platz neun ging es direkt auf Rang vier nach vorne. "Dann bin ich aber aufgehalten worden. Anschließend musste ich früh tanken und habe weitere Plätze verloren."

Trotz der guten Ausgangssituation reichte es am Ende nur noch zu Platz acht und einem WM-Punkt. Felipe Massa fuhr dagegen mit mehr Benzin noch bis auf Rang vier nach vorne. "Manchmal ist es eben besser im Qualifying die Top Ten zu verpassen und dann aber die Spritmenge selbst zu wählen."

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