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Qualifying-Analyse & Benzinmengen

Schweres Rennen für leichten Vettel

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 30 Bilder

Trotz des zweiten Startplatzes muss Sebastian Vettel in Singapur kämpfen. Der Red Bull-Pilot startet von der schmutzigen Seite und hat deutlich weniger Benzin an Bord als die Konkurrenz. Die besten Siegchancen besitzt Lewis Hamilton.

26.09.2009

Im Gegensatz zu Monza wird Weltmeister Lewis Hamilton die Tabelle der Spritmengen in Singapur mit Wohlwollen betrachten. Bis Startplatz sieben hat keiner seiner Konkurrenten mehr Sprit an Bord als der Silberpfeil mit der Nummer eins. Sebastian Vettel geht direkt hinter dem Briten sogar mit 9,5 Kilogramm weniger Benzin ins Rennen und muss damit drei Runden früher an die Tankstelle.

Vettel mit Blick nach hinten

Für Vettel sieht die Ausgangslage damit schon nicht mehr so rosig aus. Auch die Konkurrenz hinter dem Deutschen kann mehr schnelle Runden im ersten Stint zurücklegen. Nico Rosberg kommt mit sechseinhalb Kilo zwei Runden weiter, Teamkollege Mark Webber fährt zwei Plätze dahinter eine Runde mehr, bevor er nachtanken muss. Sogar Fernando Alonso auf Rang fünf mit hat mit einem schweren Renault noch Podiumschancen. Vettel muss sich von Beginn an verteidigen. Der Heppenheimer geht von der schmutzigen Seite aus ins Rennen.
 
Rosberg frohlockte schon, bevor er von den Spritmengen wusste. "Ich werde mir Sebastian am Start sicher schnappen." Vettel antwortete auf die Kampfansage: "Im letzten Jahr konnte der Zweitplatzierte seine Position auch verteidigen. Das sollte klappen." Rosberg ging außerdem davon aus, dass Hamilton an der Spitze leichter sei. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht.

Heidfeld zu leicht für Startplatz acht

Auch Timo Glock und Nick Heidfeld fahren auf den Plätzen sechs und sieben auf verschiedenen Strategien. Glock hat mehr als zehn Kilo zusätzlich im Tank und kann mindestens drei Runden länger auf der Strecke bleiben. Heidfeld geht als leichtester aller Piloten ins Rennen und wusste schon nach dem Qualifying, dass er mit seiner aggressiven Strategie zu schlecht platziert war. Die notwendige Verbesserung auf frischen Reifen im letzten Versuch durchkreuzte der Crash von Rubens Barrichello.
 
In der zweiten Hälfte der Tabelle konnten die Piloten ihre Spritmenge selbst festlegen. WM-Spitzenreiter Jenson Button steht wie Vettel auf der dreckigen Seite und hat außerdem noch den KERS-bewaffneten Ferrari von Kimi Räikkönen hinter sich. Sollte er direkt hinter den Finnen zurückfallen, kann Button wenigstens eine Runde länger fahren und den Ferrari an der Box überholen. Allerdings wird es dann noch schwer, von Platz zwölf in die Punkte vorzustoßen.

Force India hofft auf Chaos-Rennen

Mit 693 Kilo das schwerste Auto im Feld fährt Adrian Sutil. "Man kann hier eine Einstoppstrategie fahren", erklärte der Force India-Pilot die taktischen Möglichkeiten. "Allerdings muss man auf die weichen Reifen sehr gut aufpassen. Im Training haben wir schon nach zehn Runden Graining bekommen." Von Rang 16 bleibt dem Deutschen aber kaum eine andere Wahl als Risiko zu gehen. "Wir sind flexibel mit der Strategie", drückte es Sutil aus und hofft dabei auf ein chaotisches Rennen mit Safety-Car-Phasen.
 
Auch Teamkollege Liuzzi fährt eine extreme Taktik. Der Italiener ließ freiwillig nur 51 Kilo Sprit nachfüllen. Er hofft wohl auf einen ähnlichen Rennverlauf, der im Vorjahr Fernando Alonso von Platz 15 zum Sieg geführt hat. Dafür benötigt Liuzzi allerdings kurz nach seinem Stopp eine Safety-Car-Phase...

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