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Qualifying Gewichte GP Türkei

Vettel muss früh an die Tankstelle

Formel 1-Tankstelle Foto: dpa 44 Bilder

Im Rennen am Sonntag (7.6.) in Istanbul wartet ein hartes Stück Arbeit auf Sebastian Vettel. Der Deutsche steht zwar auf der Pole-Position, ist aber mit weniger Sprit unterwegs als die Konkurrenz von Brawn GP, die dem Youngster im Nacken sitzt.

06.06.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hatte es schon befürchtet: Die unverhoffte Pole Position im Qualifying erkaufte sich Red Bull durch ein leichtes Auto. Jenson Button, der auf Position zwei steht, ist mit sechs Extra-Kilogramm Sprit unterwegs. Damit kann der WM-Spitzenreiter mindesten zwei Runden länger fahren. Wenn man bedenkt, dass fünf Kilogramm Sprit schon ca. zwei Zehntel ausmachen, dann hätte eigentlich Button die beste Leistung im Qualifying erzielt.

Barrichello zwischen Vettel und Button

Rubens Barrichello liegt mit der Spritmenge genau zwischen den beiden Konkurrenten, die am Sonntag aus der ersten Reihe starten: Eine Runde mehr als Vettel, aber eine Runde weniger als Button. Sebastian Vettel hat nur eine Chance: Er muss sich vom Start weg einen Vorsprung gegenüber den beiden weißen Autos herausfahren. Bleiben die beiden Brawn GP dran am Deutschen oder können sie Vettel gar überholen, hat er nach dem ersten Boxenstopp deutlich geringere Chancen auf die Spitze.
 
Auch Vettels Teamkollege Mark Webber ist schwerer als der Deutsche. Webbers Auto ist mit 656 Kilo sogar noch ein Pfund schwerer als Button und damit gut aufgestellt. Jarno Trulli auf Rang fünf muss dagegen auf die beiden Ferrari in seinem Nacken aufpassen. Einerseits sind die beiden Roten mit KERS am Start im Vorteil, auf der anderen Seite können sie länger fahren. Dabei ist zu erwähnen, dass Räikkönen seinen Teamkollegen Massa trotz vier Kilo Mehrgewicht schlagen konnte.

Rosberg mit guter Chance auf Punkte

Auch Nico Rosberg schöpft sicher Hoffnung, wenn er einen Blick auf die Gewichtstabelle wirft. Der Williams-Pilot auf Rang neun geht mit 660 Kilogramm an den Start und hat damit 15,5 Kilo mehr Sprit an Bord als der vor ihm liegende Fernando Alonso. Der Spanier pilotiert damit das leichteste Auto im ganzen Feld. Im schwersten Boliden unter den Top Ten sitzt Robert Kubica, der auf Rang zehn mit 664 Kilo ins Rennen geht.

Ab dem elften Platz können alle Teams ihre Spritmenge frei wählen. Die radikalste Strategie hat dabei Sebastien Bourdais. Der Toro Rosso des Franzosen wiegt inklusive Sprit 701 Kilogramm. Vom letzten Startplatz aus bleibt dem Brillenträger nur die Hoffnung auf ein chaotisches Rennen. Den zweitschwersten Boliden pilotiert Weltmeister Lewis Hamilton, der mit 696,5 Kilo hofft, irgendwie Plätze gut zu machen, währen die Konkurrenz an die Box geht.

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