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Qualifying Grand Prix Spanien

Button vor Vettel auf der Pole

Jenson Button Foto: dpa 20 Bilder

Jenson Button hat sich am Samstag (9.5.) in Barcelona die Pole Position geschnappt. In letzter Sekunde verdrängte der WM-Spitzenreiter seinen Konkurrenten Sebastian Vettel um 14 Hundertstel auf Rang zwei.

09.05.2009 Tobias Grüner

Diesen Angriff konnte Jenson Button gerade noch abwehren. Mit seiner allerletzten Runde fuhr der Brawn-Pilot im Qualifying zum Großen Preis von Spanien die Bestzeit. Sebastian Vettel musste sich um nur 14 Hundertstel geschlagen mit Rang zwei begnügen. "Wir hatten wirklich ein gutes Timing. Kurz bevor die Uhr abgelaufen war, bin ich über die Linie gegangen."

Vettel war nicht ganz glücklich, obwohl er auch im fünften Saisonrennen unter die ersten drei im Qualifying fahren konnte: "Die Runde war eigentlich okay. Ich hätte gerne auf Pole gestanden. Aber dann war Jenson noch einen Tick schneller." Immerhin konnte der Heppenheimer eine reine erste Brawn-Startreihe verhindern, in dem er Rubens Barrichello auf Rang drei verwies. "Ich war einfach zu früh auf der Strecke", rechtfertigte der Brasilianer den Rückstand. In Q2 konnte Barrichello noch die schnellste Runde des gesamten Wochenendes drehen.

Felipe bereitet Spitzentrio Sorgen

Auf Platz vier demonstrierte Felipe Massa den Aufwärtstrend von Ferrari. Mit vielen neuen Teilen am Auto kam der Vizeweltmeister der Spitze plötzlich sehr nah. Da der Brasilianer am Start mit dem Hybrid-Boost KERS einen Vorteil hat, müssen die drei vor ihm stehenden Piloten aufpassen: "Das wird sicher nicht leicht mit Felipe im Nacken", prophezeite Vettel. "Er hat KERS, da wird es schwierig, die Position zu halten."
 
Hinter Mark Webber auf Rang fünf stellte Timo Glock als zweitbester Deutscher seinen Toyota in Startreihe drei. Trotzdem war der Kölner nicht zufrieden: "Das ganze Wochenende ist nicht gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Gegenüber anderen Teams sind wir stehengeblieben." Immerhin konnte Glock seinen Teamkollegen knapp auf Rang sieben verweisen.

Drei Deutsche in den Top Ten

Als dritter Deutscher kam auch Nico Rosberg auf Rang neun in die Top Ten. "Ich bin sehr zufrieden. Leider hatte ich etwas Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen." Am Ende klagte Rosberg, dass er keine weichen Reifen mehr für den letzten Abschnitt zur Verfügung hatte: "Wir hatten gar nicht daran gedacht, so weit zu kommen."
 
Nach viel verlorener Testzeit im Training schaffte es Nick Heidfeld nicht in die letzte Runde des Qualifyings. Während Teamkollege Robert Kubica auf Rang zehn die Weiterentwicklung des Autos auch im Ergebnis widerspiegeln ließ, blieb für Heidfeld auf Rang 13 nur ein Platz im Niemandsland. "Das fehlende Testen hat sich schon bemerkbar gemacht. Wir konnten immerhin einen Schritt nach vorne machen", gab sich Heidfeld anschließend versöhnlich.

McLaren muss aufholen

Dabei befindet sich der Mönchengladbacher in guter Gesellschaft. Neben ihm in Reihe sieben wird Weltmeister Lewis Hamilton das Rennen starten. "Das war genauso frustrierend wie bisher", beklagte der Champion die langsame Weiterentwicklung. "Das Auto ist einfach nicht schnell genug."
 
Wie nicht anders erwartet muss Adrian Sutil am Sonntag von ganz hinten starten. Dabei hatte der Force India-Pilot allerdings etwas Pech: Der ebenfalls mit Mercedes-Power angetriebene McLaren von Heikki Kovalainen lag mit nur sieben Hundertsteln Vorsprung in Reichweite. "Ich bin zufrieden, die Runde war gut", analysierte der Gräfelfinger. Immerhin konnte er Teamkollege Giancarlo Fisichella mit knapp einer halben Sekunde deutlich auf Distanz halten. "Das ist aber auch kein großer Trost", so Sutil.

Ferrari verzockt sich mit Räikkönen

Als prominentestes Opfer musste Kimi Räikkönen schon im ersten Qualifying-Abschnitt die Segel streichen. Als die Konkurrenz den Weltmeister von 2007 mit schnellen Runden kurz vor Schluss reihenweise überholte, verharrte der Ferrari-Finne regungslos in der Box. "Ich hatte gedacht, dass die Zeit reicht. Aber das war eine Fehleinschätzung", grummelte Kimi.
 
Schon im Malaysia verpokerte sich die Scuderia, als Massa das gleiche Missgeschick passierte. Ausgerechnet in Malaysia war auch Ferrari-Berater Michael Schumacher das letzte Mal an der Boxenmauer. Nach einer Pause von zwei Rennen ist er nun in Barcelona wieder dabei. Ein Glücksbringer sieht anders aus.

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