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Qualifying Grand Prix Türkei

Vettel startet von der Pole Position

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 44 Bilder

Red Bull-Pilot Sebastian Vettel hat sich am Samstag (6.6.) in Istanbul die zweite Pole Position der Saison geschnappt. Der deutsche Youngster verwies das erfahrene Brawn GP-Doppel Jenson Button und Rubens Barrichello auf die Plätze zwei und drei.

06.06.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat den Kampf um den Titel noch nicht aufgegeben. Mit einer Glanzrunde sicherte sich der deutsche Red Bull-Pilot in allerletzter Sekunde die Bestzeit im Qualifying und startet somit beim Rennen am Sonntag von der Pole Positon. "Nach dem Motorschaden konnten wir nicht viele Runden im Training fahren. Deshalb ist es schon eine kleine Überraschung, jetzt ganz vorne zu stehen."

WM-Spitzenreiter Jenson Button blieb mit einer Zehntel Rückstand nur der zweite Startplatz. "Glückwunsch an Sebastian", gratulierte der Engländer. "Red Bull hat einen guten Job gemacht. Startplatz zwei ist aber auch keine schlechte Ausgangssituation." Routinier Rubens Barrichello steht im zweiten Brawn GP direkt hinter Vettel auf Position drei und war ebenfalls glücklich: "Ich hatte zwar etwas Verkehr in meinen schnellen Runden. Aber ich bin zufrieden."

Kein KERS-Auto unter den ersten fünf

Mark Webber auf Rang vier hofft, die beiden Brawn von hinten unter Druck zu setzen. "Immerhin steht kein KERS-Auto hinter uns", freute sich Red Bull-Teamchef Christian Horner. Hinter Webber folgt zunächst Toyota-Pilot Jarno Trulli auf Rang fünf. Erst auf den Positionen sechs und sieben folgen mit den Ferrari von Kimi Räikkönen und Felipe Massa die ersten Hybrid-Vertreter.

Hinter Fernando Alonso auf Rang acht folgt mit Nico Rosberg der zweite Deutsche unter den ersten zehn. "Das war ganz okay heute. Ungefähr das, was wir erhofft hatten. Leider hatte ich sehr viel Untersteuern in der letzten Runde." Wie immer hofft der Williams-Pilot auf einen guten Start ins Rennen. "Ich denke, Platz sieben in der ersten Kurve ist möglich."

Alle Deutschen in Q2

Nick Heidfeld und Timo Glock konnten dagegen weniger zufrieden mit ihrem Ergebnis sein, obwohl es nach der Monaco-Pleite für beide mal wieder für die zweite Runde reichte. Heidfeld scheiterte auf Rang elf nur fünf Hundertstel an Fernando Alonso. "Es ist wichtig zu sehen, dass ein Fortschritt gemacht wurde. Trotzdem schade, dass es nicht für die Top Ten gereicht hat", gab sich der Deutsche versöhnlich.

Timo Glock blieb zweieinhalb Zehntel und zwei Plätze hinter seinem Landsmann hängen. "Ich hatte leider einen kleinen Fehler im letzten Sektor. Für das Rennen kann ich kaum auf Punkte hoffen", klagte der Kölner. Dass mehr drin gewesen wäre, bewiesen die beiden Teamkollegen der deutschen Piloten. Sowohl Jarno Trulli als auch Robert Kubica schafften es in die Runde der besten Zehn.

Hamilton scheitert früh

Prominentestes Opfer im ersten Abschnitt des Qualifyings war Weltmeister Lewis Hamilton auf Position 16. Dem Silberpfeil-Pilot fehlten vier Hundertstel auf Adrian Sutil, dem nach Monaco nun schon zum zweiten Mal in Folge der Einzug in die Runde der besten 15 gelang. Als Randnote muss erwähnt werden, dass der Force India genau wie Hamilton mit Mercedes-Motoren ausgestattet wird.

"Ich freue mich extrem. Hätte nicht gedacht, dass wir hier soweit nach vorne kommen. Zweimal in Folge ins Q2 tut schon gut", freute sich der Deutsche. Mit seiner guten Runde schlug Sutil nicht nur den Champion, sondern auch seinen Teamkollegen Giancarlo Fisichella, Renault-Pilot Nelson Piquet und die beiden Toro Rosso von Sebastien Bourdais und Sebastien Buemi. Im zweiten Abschnitt war der Höhenflug auf Platz 15 allerdings auch schnell wieder beendet.

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