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Quick Nick und die große alte Liebe

Foto: Daniel Reinhard 50 Bilder

Alle deutschen Formel 1-Fahrer haben ein besonderes Verhältnis zum Nürburgring, aber keiner hat eine so enge Beziehung zum Ring wie Nick Heidfeld. Die Geschichte einer alten Liebe.

04.05.2006 Markus Stier

"Am Nürburgring zu fahren, ist für mich immer etwas ganz Besonderes", sagt Nick Heidfgeld, aber derlei Phrasen sind wir von Rennfahrern bis Popstars gewöhnt. Sie reißen uns nicht vom Sitz. Doch bei Heidfeld liegt der Fall anders, aber lassen wir ihn selbst erzählen:

"Der Ring liegt Mönchengladbach am nächsten, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Am Nürburgring habe ich als Dreijähriger Fahrrad fahren gelernt. Mein Vater ist mit meinen Brüdern und mir oft zum Ring gefahren. Im Winter sind wir sogar auf der Nordschleife Schlitten gefahren. Mit acht Jahren bin ich am Nürburgring zum ersten Mal Kart gefahren. Das sind sehr schöne Kindheitserinnerungen."

Geburtsstunde des Renn-Profis

Auch im Leben des Rennfahrers Nick Heidfeld nimmt der Nürburgring einen besonderen Platz ein: "Ich bin eine Menge Rennen auf dem Nürburgring gefahren; in der Formel Ford, Formel 3, Formel 3000 und schließlich Formel 1. Ich habe jedes einzelne sehr genossen und in der Eifel auch schon einige Rennen gewonnen."

Tatsächlich war der Nürburgring die Geburtsstunde des Formel 1-Profis Nick Heidfeld. Dort holte er sich 1997 in einem packenden Finale den Titel in der deutschen Formel 3-Meisterschaft gegen Timo Scheider. Während Scheiders Karriere stagnierte, wanderte Heidfeld als Mercedes-Junior in die Formel 3000, wo er zwei Jahre später den EM-Titel gewann.

Beste Formel 1-Resultate am Ring

Auch in der Formel 1 ist die Eifel ein Markstein in der Karriere des Nick Heidfeld: "Im vergangenen Jahr habe ich dort meine erste Formel 1-Pole-Position geholt und bin im Rennen Zweiter geworden. So ein Erfolg vor heimischem Publikum. Das war natürlich super."

Dass mancher Fahrer unter der Last der heimischen Begeisterung einknickt, ist Heidfeld fremd: "Ich empfinde mein Heimrennen überhaupt nicht als unangenehmen Druck. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich riesig auf die Unterstützung dort. Nirgendwo sehe ich so viele Fans."

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