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Radio Fahrerlager aus Jerez

Die heißesten Storys aus Jerez

Formel 1-Test, Jerez, 9.2.2012, Caterham-Team Foto: xpb 63 Bilder

Auch abseits der Strecke ist bei den Jerez-Tests jede Menge passiert. Wir haben für Sie die kleinen, aber besonders interessanten Geschichten in unserer Rubrik Radio Fahrerlager gesammelt.

11.02.2012 Michael Schmidt

Trulli unter Vorbehalt

Am vierten Testtag saß Jarno Trulli im Caterham. Doch der Italiener kann sich immer noch nicht sicher sein, das er diese Saison fährt. Vitaly Petrov winkt mit einer Mitgift von zehn Millionen Euro. Doch das Team will erst das Geld sehen, bevor Petrov den Zuschlag bekommt. Leere Versprechungen gab es in der Formel 1 schon genug.

Werbepartner

Fußball-Superstar Kaka ist ein Formel 1-Fan. Am Dienstag stattete der Mittelfeld-Regisseur von Real Madrid Jerez einen Besuch ab. Am Abend traf sich Kaka mit Bruno Senna im Restaurant Cueva Park. Die beiden verbindet nicht nur persönliche Bekanntschaft, sondern auch ein gemeinsamer Sponsor. Beide werben für Gilette.

Kofferträger für Hamilton

Lewis Hamilton hat sein Management-Team erweitert. In dieser Saison wird sich Didier Cotton bei den Rennen um den Engländer kümmern. Cotton gehört zu Mika Häkkinens Managementgruppe. Der Belgier war früher der Kofferträger des zweifachen finnischen Weltmeisters.

Nicht diese Frage

Die Kontrollwut in der Formel 1 greift immer weiter um sich. Diesmal lieferte McLaren ein schlechtes Beispiel ab. Als Lewis Hamilton gefragt wurde, wie er zu der Kritik von Adrian Sutils Vater stehe, der sich enttäuscht darüber zeigte, dass der Kumpel seines Sohnes nicht bei der Gerichtssache gegen Erik Lux für eine Aussage erschienen war, kam McLaren-Pressemann Steve Cooper seinem Fahrer zuvor. "Diese Frage ist nicht erlaubt." Wir sagen: Hamilton sollte den Mut aufbringen, für sich selbst zu sprechen.

Keine Ahnung - kein Sprit

Auch bei Lotus dürfen die Fahrer nicht frei sprechen. Romain Grosjean wurde nach der Sitzung am Donnerstag gefragt, warum er zehn Minuten vor dem Ende stehen geblieben ist. Die Antwort: "Keine Ahnung." Dumm nur, dass die Lotus-Presseabteilung kurz zuvor getwittert hatte, dass ein Benzin-Check durchgeführt wurde. Nach kurzer Rückfrage mit einem Offiziellen änderte Grosjean seine Aussage in: "Mir ist der Sprit ausgegangen."

Sag Hey zum Hai

Mark Webber verbrachte fünf Monate des Winters in Australien. Bei seinem Trainingsprogramm an der Grenze zwischen Queensland und New South Wales war auch sein GP3-Schützling Mitch Evans eingeladen. Der Neuseeländer bekam gleich einmal den schwarzen Humor der Formel 1 zu spüren. Als die beiden in einer Flussmündung Kajak fuhren, warnte Webber seinen Schüler, dass in diesem Gebiet kürzlich Tigerhaie gesehen wurden. Evans war so schockiert, dass er sofort an Land gebracht werden wollte.

Surfen ist Volkssport in Australien, Trotzdem haben weder Mark Webber noch Daniel Ricciardo den Wellentanz auf dem Brett in früher Kindheit gelernt. "Ich war viel zu viel mit Kartfahren beschäftigt". entschuldigt sich Ricciardo. Der ToroRosso-Pilot kommt aus Perth. Die westaustralische Metropole ist eine Surf-Hochburg in down under.

Radeln im Schnee

Bevor Nico Rosberg zu den Testfahrten nach Jerez flog, war er in Ibiza zum Fahrrad-Training. Das Wetter machte dem Programm einen Strich durch die Rechnung. "Es hat geschneit. Zum ersten Mal seit 30 Jahren in Ibiza", berichtete Rosberg.

Teurer Einschlag

Jules Bianchi schlich nach seinem Testunfall am Donnerstag wie ein geprügelter Hund durch das Fahrerlager. Der Force India-Testpilot hatte das Auto in der Aufwärmrunde in einen Reifenstapel gefeuert. Das Auto war mit teuren Messgeräten bestückt. Weil Ersatzteile noch knapp sind, war der Testtag damit beendet. Das Opfer Nico Hülkenberg konnte mitfühlen. "Ist mir bei Williams auch mal passiert." Nachdem er das neue Auto im Kiesbett versenkt hatte, gab es eine Standpauke von Patrick Head.

Als klar war, dass Hülkenberg am Donnerstag-Nachmittag nicht mehr fahren kann, baute er seinen Frust mit einer Partie Tennis ab. Die Konkurrenz wollte er an der Strecke nicht mehr beobachten: "Ich habe genug zugeschaut, ich will endlich fahren", klagte der letztjährige Ersatzpilot. Von Marussia-Pilot Timo Glock gab es noch eine Portion Spott oben drauf: "Du wurdest doch nicht zum Tennisspielen sondern zum Gas geben verpflichtet!"

Kopfschutz für Vettel

Sebastian Vettel ist bekannt dafür, dass er nach jedem Sieg das Helmdesign ändert. Dass er nun auch beim Testen mit unterschiedlichem Kopfschutz auftaucht, war allerdings neu. Schon am Donnerstag testete der Red Bull-Pilot zwei Varianten – einmal mit blauem Deckel und einmal mit einer weißen Oberseite, auf der die Rennen der Saison 2012 aufgepinselt waren.

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