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Radio Fahrerlager

Familie Vettel wie zu Kart-Zeiten

Sebastian Vettel Foto: Daniel Reinhard 13 Bilder

In unserer Rubrik Radio Fahrerlager haben wir all die kleinen Anekdoten zusammengefasst, die sich während des Grand Prix-Wochenendes angesammelt haben. Die Monaco-Ausgabe unter anderem mit Sebastian Vettel.

27.05.2009 Michael Schmidt

Tag der Schildkröte

Rubens Barrichello feierte am 23. Mai im Motorhome von Brawn GP Mit seiner Frau Silvana und seinen beiden Söhnen Eduardo und Fernando seinen 37. Geburtstag. Der dienstälteste Formel 1-Pilot hat in seiner Heimat Brasilien nicht nur Fans. Ihm haftet das Image des ewigen Zweiten an. Ein Landsmann lästerte im Fahrerlager von Monte Carlo: "Rubens‘ Geburtstag ist immer auch der Tag der Schildkröte."

Heidfeld hinter der Kamera

Nick Heidfeld wechselte für zwei Stunden den Beruf. Am trainingsfreien Freitag spielte er für eine Marketingkampagne von BMW zwei Stunden lang einen Fotograf. Der Mönchengladbacher fuhr eine Runde im BMW Z4 und fotografierte dabei das Auto an verschiedenen Streckenpunkten.

Jogging auch am Renntag

Kein Tag ohne Training, noch nicht einmal am Renntag. auto motor und sport-Fotgraf Daniel Reinhard erwischte Sebastian Vettel, Sebastien Buemi und Nico Rosberg am Sonntag fünf Stunden vor dem Start beim Joggen in Fontvieille, dem Stadteil am westlichen Ende von Monte Carlo.

Alonso träumt von Le Mans

Fernando Alonso malte die Formel 1-Zukunft in schwarz. Während sein Kumpel Robert Kubica meinte, dass Ferrari nach einem Ausstieg schnell vergessen sei, will der Spanier an Grand Prix mit namenlosen Privatteams nicht teilnehmen. "Dann könnte es gut sein, dass ich in Le Mans antrete. Ich wollte schon immer mal dieses Rennen fahren."

Explosives Paket

Bernie Ecclestone schüttelte über den Streit zwischen den Teams und FIA-Präsident Max Mosley nur den Kopf. Am Ende eines der vielen Treffen grinste Bernie: "Das Paket von Max ist gut. Er sollte es den Teams auf einem Tablett mit Blumen drauf präsentieren. Bei ihm ist aber immer eine Bombe drin versteckt."

Begehrter Ingenieur

Toro Rosso-Technikdirektor Giorgio Ascanelli ist ein begehrter Mann. Der Italiener, der schon bei Ferrari, McLaren und Benetton gearbeitet hat, soll Angebote aus dem ganzen Fahrerlager haben. Angeblich auch von Ferrari. Teamchef Franz Tost sagt dazu nur: "Wir haben einen Vertrag mit Giorgio."

Ecclestone zeigt sich gnädig

Der Bus von Bernie Ecclestone war das ganze Wochenende belagert. Wer in Monte Carlo ein Fahrerlager-Ticket haben will, muss beim Chef vorsprechen. Für Ex-Rennfahrer hat Bernie ein Herz. Jean-Pierre Beltoise stand sich am Donnerstag eine Stunde lang die Beine in den Bauch und bekam schließlich was er wollte. Beltoise, heute 72 Jahre alt, gewann 1972 einen denkwürdigen Regen-Grand Prix auf B.R.M.

Piquets mit Yacht, Vettels mit Wohnwagen

Der Piquet-Clan residierte beim GP Monaco auf der 60 Meter Yacht Pilar Rosso. Der Katamaran segelte in 21 Tagen über den Atlantik und machte kurz hinter der Tunnelausfahrt fest. Die Familie von Sebastian Vettel reiste dagegen bescheiden im Motorhome nach Monte Carlo. Der Stellplatz außerhalb des Fürstentums kostete die Woche 209 Euro. "Das habe ich schon so gemacht, als Sebastian in Monte Carlo noch Kartrennen gefahren ist", lachte Vater Norbert.

Brawn als begehrter Sponsorpartner

Das Gerücht, dass das amerikanische Formel 1-Projekt USGPE vor einem Sponsordeal mit Google stehe, hat im Fahrerlager für Unruhe gesorgt. Seitdem laufen die Telefone heiß. Jeder würde gerne mit dem US-Konzern ins Geschäft kommen. Ross Brawn erzählte, dass er zwei Firmen an der Angel habe, die möglicherweise langfristig andocken. Der Teamchef verließ die Rennstrecke gegen seine Gewohnheit meistens schon in den frühen Abendstunden. Er hatte Termine im Hotel. Der fünfte Sieg im sechsten Rennen dürfte da hilfreich gewesen sein.

Teurer Liegeplatz

Monte Carlo trotzt der Krise mit Preiserhöhung. Wenn die Fans ausbleiben, weil sie sich Tickets und Hotelzimmer nicht mehr leisten können, bittet man die Reichen zur Kasse. Die Liegegebühren im Hafen wurden drastisch erhöht. Für ein 60 Meter Boot bezahlte man für die GP-Woche 50.000 Euro.

Großer Aufwand bei McLaren

McLaren-Mercedes hat das größte Motorhome. Deshalb muss der Silberpalast im Fahrerlager von Monte Carlo ganz hinten parken. Der Aufbau dauert 36 Stunden und beginnt acht Tage vor dem Rennen. In einem ersten Schritt müssen die 13 Lastwagen ihre Fracht abgeladen haben. Erst dann dürfen die anderen Teams mit ihrem Material auf die Stellfläche am Yachthafen.

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