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Radio Fahrerlager GP Abu Dhabi 2010

Die heißesten Storys aus Abu Dhabi

GP Abu Dhabi 2010 Foto: xpb 36 Bilder

Die kleinen, aber nicht minder interessanten Geschichten abseits der Formel 1-Piste von Sao Paulo gibt es wie immer in unserer regelmäßigen Rubrik Radio Fahrerlager. Dieses Mal mit Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Tony Fernandes, Pastor Maldonado, Ferrari und viele mehr.

17.11.2010 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Monza-Feeling bei Vettel

Am Sonntag fand Sebastian Vettel seine feuerfeste Sturmhaube mit dem Wort "Monza" versehen in seiner Garderobe. Ein Mechaniker hatte den Namen der Stadt auf die Balaclava gekritzelt, in der Vettel sein erstes Formel 1-Rennen gewann. "Er hatte mich mal gefragt, bei welchem Gedanken ich gute Laune bekomme. Und ich habe "Monza" gesagt."

Nico "Britney" Rosberg

Weniger gute Laune hatte Landsmann Nico Rosberg nach dem Rennen. Die Polizei hielt ihn eine Stunde auf der Wache fest, bis Vater Keke endlich die fehlenden Papiere (Führerschein) brachte. Beim Einchecken am Montag erlaubte sich außerdem jemand einen Scherz mit Rosberg. Wie der Mercedes-Pilot über Twitter mitteilte, hatte ein Witzbold ein Foto von Britney Spears auf sein Passbild geklebt. Wegen seiner Launigkeit verpasste man ihm schon bei Williams den Spitznamen "Britney".

HRT vermietet Auto

Hispania kassiert bei seinen Testpiloten kräftig ab. Pastor Maldonado soll für die drei Tage in Abu Dhabi eine Millionen Euro hingeblättert haben. Josef Kral bezahlt angeblich 300.000 Euro für einen Tag.

Hispania in Eile

Toyota hat die Zusammenarbeit mit Hispania gekündigt, bevor sie richtig begonnen hat. Eine Rate wurde nicht wie vereinbart bezahlt, hieß es aus Köln. Bei HRT gab man sich überrascht. "Es gebe Gesprächsbedarf", teilten die Spanier mit. Jetzt stellt sich die Frage, wer die Hispania-Autos für 2011 baut. Es ist schon November, also viel zu spät für eine Neukonstruktion.

Ecclestone-Seitenhieb gegen Monte Carlo

"Monaco ist nichts gegen Abu Dhabi", lobte Bernie Ecclestone die Vorzeige-Veranstaltung am Arabischen Golf in einer Tageszeitung von Abu Dhabi. In diesem Jahr schlug Abu Dhabi in der Zahl der Prominenten Monte Carlo um Längen. Ein Auszug aus der Gästeliste: Spaniens König Juan Carlos, Fußballstar Patrick Viera, Placido Domingo, der Kronprinz von Bahrain.

Putin kommt doch nicht

Russlands Staatschef Vladimir Putin kam nicht. Die Einlandung aus Abu Dhabi erreichte ihn zu spät. Ein offizieller Staatsbesuch muss zwei Monate, eine Privatvisite eine Woche vorbereitet werden.

Schumi erst zu spät, dann zu früh

Für das FIA-Gruppenfoto der Fahrer wollte Michael Schumacher auf keinen Fall zu spät kommen. Nachdem er Bernie Ecclestones Familienfoto geschwänzt hatte, stand er am Sonntag als Erster da.

Mercedes-Leitung einen Schritt voraus

Beim Mercedes-Teamfoto zum Saisonabschluss standen die Bosse aus dem Mercedes-Vorstand, die Fahrer, Ross Brawn und Norbert Haug in einer Reihe, fünf Meter vor ihrer Mannschaft. Da fragt man sich: Gibt es da ein Team im Team? Bei anderen Rennställen posieren das Fußvolk und die Generäle gemeinsam.

Vier Fahrer für zwei Plätze

Bei Force India kämpfen vier Fahrer um zwei Cockpits: Adrian Sutil, Vitantonio Liuzzi, Paul di Resta und Nico Hülkenberg. "Wir sind das attraktivste Team mit offenen Plätzen", brüstet sich Teambesitzer Vijay Mallya.

Red Bull zum Frühstück

Die Red Bull-Truppe trat zum WM-Finale mit einem Aufnäher auf der Dienstuniform an. Dort stand zu lesen: "Breakfast of Champions."

Sir Richard Branson in Stöckelschuhen

Lotus hat den Kampf gegen Virgin um Platz zehn gewonnen. Das bringt dem Team von Tony Fernandes zusätzlich rund 15 Millionen Dollar in die Kasse. Einer der ersten Gratulanten war Virgin-Boss Sir Richard Branson. Fernandes juxte: "Richard kann sich auf einen Tag harte Arbeit gefasst machen und ich freue mich schon, ihn in Stöckelschuhen zu sehen." Die beiden Airline-Chefs hatten vor der Saison beschlossen, dass der Verlierer bei der anderen Fluglinie einen Tag als Stewardess arbeiten muss. Branson muss seinen Wetteinsatz bei einem Air Asia-Flug von London nach Kuala Lumpur abdienen. Ein Teil des Ticketpreises kommt einem wohltätigen Zweck zugute.

Putin hilf Petrov

Vitaly Petrov hat mit seinem sechsten Platz von Abu Dhabi seinen Platz bei Renault zementiert. Damit muss Nick Heidfeld seine Verhandlungen auf Lotus konzentrieren. Dort wackelt Jarno Trulli. Mit Renault hatte Heidfeld ohnehin schon nicht mehr gerechnet: "Seit Vladimir Putin ein Formel 1-Fan geworden ist, hat Petrov noch mehr Unterstützung im Rücken."

Horner im schnellen Ferrari

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali lud seinen Red Bull-Kollegen Christian Horner auf eine Achterbahn-Fahrt in der neuen Ferrari-Welt ein. Horner gab zurück: "Ich war schon gestern abend. Noch nie in meinem Leben hatte ich so viel Angst. Wenn Alonso so am Sonntag startet wie die Achterbahn loslegt, haben wir ein Problem."

Alonso etwas verkrampft

Große Aufmerksamkeit erzielte auch das Video der Achterbahnfahrt der beiden Stammpiloten. Während Massa den Highspeed-Ritt zu genießen schien, hielt sich Alonso mit verzerrtem Gesicht krampfhaft am Haltebügel fest. Zuvor waren die beiden Piloten am Formel 1-Simulator gegen Journalisten angetreten. Die Reihenfolge in der virtuellen Welt war wie in der Realität: Alonso fuhr deutlich schneller als Massa.

Fernandes trifft Tom Cruise

Lotus-Teamchef Tony Fernandes hatte sich am Samstagmorgen eigentlich mit ein paar Journalisten zum Medien-Frühstück verabredet. Kurzfristig musste die Session abgesagt werden. Fernandes stattete Hollywood-Schauspieler Tom Cruise einen Besuch ab, der in Dubai seinen neuen Film drehte.

Binladen wieder aufgetaucht

Beim Porsche Cup-Rahmenrennen fuhr ein Mann mit einem Namen von zweifelhafter Berühmtheit mit: Im Auto mit der Startnummer 17 sitzt ein gewisser Faisal Binladen.

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