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Radio Fahrerlager GP Abu Dhabi 2013

Die heißesten Storys aus der Wüste

David Coulthard - Showrun - Donuts - Dubai - Burj al Arab - 2013 Foto: Red Bull 15 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Abu Dhabi passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit David Coulthard, Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Fernando Alonso und vielen mehr...

06.11.2013 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Mexiko, New Jersey und Korea auf der Streichliste

Noch stehen 22 Rennen im Kalender für 2014. Bei der nächsten Weltratsitzung im Dezember wird der Kalender wahrscheinlich revidiert und um mindestens zwei Rennen verkürzt. Es verdichten sich die Gerüchte, dass die Grand Prix von Mexiko und New Jersey nicht stattfinden. Offenbar müssten die Umbauten an der Strecke in Mexiko-City in diesen Tagen beginnen, doch noch gibt es kein grünes Licht. Besonders der Neubau des Boxengebäudes ist zeitaufwendig. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 2015 soll die Finanzierung gesichert sein. Dann kehrt das Land der Azteken zurück in den GP-Zirkus. Auch für den zweiten GP USA in New Jersey stehen die nötigen Mittel nicht bereit. Da hat man noch etwas mehr Luft. Die nicht permanente Strecke am Ufer des Hudson River lässt sich in drei bis vier Monaten aufbauen. Das Antrittsgeld könnte auch den GP Korea gefährden. In diesem Jahr haben die Koreaner angeblich mit letzter Kraft das nötige Startgeld aufgetrieben. Jetzt beginnt der Kampf um 2014.

David Coulthard - Showrun - Donuts - Dubai - Burj al Arab - 2013
Red Bull Spektakel: Coulthard-Donuts über Dubai 1:14 Min.

Brawn geht nichts an die Angel

Ross Brawn spannte zwischen den Grand Prix von Indien und Abu Dhabi drei Tage in Dubai aus. Seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fischen, konnte er nicht nachgehen. "Im Meer rund um Dubai gibt es kaum noch Fische. Die sind verschwunden, seit dort tonnenweise Sand für die Inselanlage The Palm ausgebaggert wird."

McLaren-Besitzer außer Gefecht

Es war ein gut gehütetes Geheimnis. Mansour Ojjeh, der mit Ron Dennis den McLaren-Rennstall zu seinen erfolgreichsten Jahren geführt hat und immer noch Anteile an dem Rennstall besitzt, musste sich wegen der seltenen Lungenkrankheit IIP einer doppelseitigen Lungentransplantation unterziehen. Der Geschäftsmann aus Saudi-Arabien befindet sich nach dem Eingriff auf dem Weg der Besserung. Ojjeh litt seit vier Jahren an der lebensbedrohlichen Form von IIP, die nur sechs von 100.000 Menschen befällt. Der 61-jährige McLaren-Teilhaber bedankte sich öffentlich bei dem Ärzteteam und kündigte an, 2014 wieder auf der Rennstrecke zu erscheinen. Da kann man nur sagen: Gute Besserung!

Brundle fährt Vettel-Taxi

Sebastian Vettel gab auf einer Gokart-Strecke in Abu Dhabi exklusive Fahrstunden in einem Infiniti FX50. Der englische TV-Sender Sky filmte Vettels ersten PR-Einsatz als vierfacher Weltmeister. Martin Brundle nahm auf dem Beifahrersitz Platz und stellte fest: "Sebastian ist unglaublich locker drauf. Er hat die Kuh ganz schön fliegen lassen."

Pirelli sauer über gute Werbung

Force India und Lotus wurden nach dem GP Indien von Pirelli gerügt, weil sie die Empfehlungen des Reifenherstellers in Bezug auf die Laufzeiten nicht befolgt hatten. Pirelli hatte maximal 35 Runden auf den harten und 15 Runden auf den weichen Gummis ausgerufen. Romain Grosjean war mit den harten Sohlen 47 Runden unterwegs und wurde ohne Probleme Dritter. Adrian Sutil schaffte 19 Runden auf den weichen Reifen und landete ebenfalls in den Punkterängen. Eigentlich hätte Pirelli happy sein müssen. Was gibt es für eine bessere Werbung, wenn die Reifen lange halten?

Vettel alleine im Privatjet nach Abu Dhabi

Sebastian Vettels Trip nach Abu Dhabi hat sich verteuert. Normalerweise mieten er und Kimi Räikkönen für die Überseerennen einen Falcon 7X Privatjet und teilen sich die Kosten dafür. Die Maschine schafft 13 Stunden nonstop, eignet sich also auch für entfernte Destinationen wie Japan oder Brasilien. In die Emirate musste Vettel alleine fliegen, weil Räikkönen den Aufstand gegen Lotus probte und erst am Donnerstagabend um 18 Uhr per Linienflug in Abu Dhabi einschwebte. Und beim Rückflug war Kimi früher dran als sein Kumpel. Er verließ die Strecke bereits, als Vettel zum ersten Reifenwechsel in die Boxengasse abbog.

Montezumas Rache fliegt mit nach Abu Dhabi

Das Fahrerlager beim GP Abu Dhabi glich einer Krankenstation. Nach dem Ausflug der Formel 1 nach Indien wurden mehrere Teammitglieder und Journalisten von Montezumas Rache heimgesucht. Auch Nico Hülkenberg klagte über Magenprobleme und musste seine Medienrunde am Donnerstag absagen. Die individuellen Krankheitszustände waren überall Gesprächsthema. Die gängigen Fragen: Na, wie hoch war bei dir das Fieber? Warst du auch im Krankenhaus? Ernährst du dich auch nur von Weißbrot? Neben einigen Leuten aus dem Sky Italia Team traf es leider auch das auto motor und sport-Team - ob es am gemeinsamen Hotel lag?

F1-Fahrermanager zeigen sich konspirativ

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das dachten sich wohl die Manager von Nico Hülkenberg und Kimi Räikkönen. Werner Heinz und Steve Robertson lungerten in Abu Dhabi wie siamesische Zwillinge vor den Pavillons der Teams herum. Mal wurden sie bei Lotus gesichtet, mal diskutierte man bei Sauber. Die beiden teilen das gleiche Schicksal: Ihre Fahrer warten noch auf das Gehalt ihrer Teams. Das verschwörerische Köpfe-Zusammenstecken der beiden nahm allerdings schon satirische Züge an. Es sah fast nach einer gezielten Strategie aus, um für Aufmerksamkeit zu sorgen.

Technikexperte will nicht in Rente

auto motor und sport-Technikexperte Giorgio Piola ist eine Institution in der Formel 1. Der Italiener hat schon über 600 Grands Prix auf dem Buckel. Wenn man so viel unterwegs ist, kommt es vor, dass man seinen Geburtstag nicht zuhause feiern kann. Ausgerechnet am Freitag des Abu Dhabi GP wurde Piola 65 Jahre alt. Er selbst machte kein Aufsehen darum, aber seine Kollegen überraschten ihn im Pressezentrum mit einem kleinen Geburtstagskuchen und einem Ständchen. Obwohl er jetzt eigentlich in Rente gehen könnte, denkt Piola noch lange nicht ans Aufhören.

Hamilton blickt in die Zukunft

Lewis Hamilton ist bekannt für seine extrovertierte Art. Sein Hund Roscoe ist mittlerweile Stammgast im Fahrerlager, über seine Tattoos und die Brillies im Ohr regt sich schon längst niemand mehr auf. In Abu Dhabi lief der Mercedes-Pilot am Samstagmorgen wie Luke Skywalker durchs Fahrerlager. Sein neuestes Accessoire: die Google-Brille. Der Minicomputer, der noch nicht auf dem Markt und unter Datenschützern heftig umstritten ist, filmt die Umgebung des Trägers. Es ist nicht das erste Mal, dass Hamilton mit dem Technik-Gadget im Fahrerlager herumläuft. Schon in Singapur testete er die Brille. Fragt sich, was Bernie Ecclestone dazu sagt. Schließlich sind die Rechte am Bewegtbild in der Formel 1 streng geregelt.

Alonso auf der Krankentrage

Fernando Alonso musste nach seinem wilden Ritt über den Kerb beim Zwischenfall mit Jean-Eric Vergne noch ins Krankenhaus. Alonso landete bei seinem Sprung über die Randsteine mit knapp 15g auf dem Asphalt. Nach dem Rennen klagte der Spanier bereits über Rückenschmerzen. "Ich habe aber noch all meine Zähne", scherzte er. Am Montag verbreitete sein Manager Luis Garcia Abad ein Bild aus dem Krankenhaus, auf dem der Ferrari-Pilot in eine Decke eingewickelt und mit einem speziellen Nackenfixierungs-System auf einer Trage liegt. Die Ärzte gaben nach der Untersuchung aber Entwarnung.

Vettel gibt Kimi-Parodie am Funk

Nach dem Red Bull-Doppelsieg legten Sebastian Vettel und Mark Webber in der Spitzkehre ein paar qualmende Donuts auf den Asphalt. Vettels Renningenieur Guillaume Rocquelin forderte den Weltmeister anschließend mit Nachdruck auf, direkt in den Parc fermé zu fahren und nicht wie in Korea eine Strafe zu riskieren. Vettel antwortete über Funk mit einer Räikkönen-Parodie: "Yeah...yeah... yeah. I know what I'm doing." Worauf sein Ingenieur antwortete: "Ich habe Beweise, die dagegensprechen."

Coulthard mit Stunt-Nummer über Dubai

Red Bull hat seine Formel 1-Autos schon in der Wüste von Texas und im Himalaya fahren lassen. Nach Sebastian Vettels viertem WM-Titel wählten die Österreicher eine ganz besondere Location. David Coulthard drehte auf der Helikopter-Plattform von Dubais Luxushotel Burj Al Arab 210 Meter über dem Boden seine Donuts. Die Fläche ist nur 24 Meter breit. Coulthards Urteil: "Der Event passte zu Red Bull. Die loten immer neue Grenzen aus." Die Fotos dazu gibt es in der Bildergalerie. Natürlich haben wir auch das Video der Stunt-Nummer.

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