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Radio Fahrerlager GP Australien 2013

Die heißesten Storys aus Melbourne

Formel 1 Felipe Massa GP Australien 2013 Foto: Ferrari 37 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Melbourne passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche Down Unders gesammelt. Dieses Mal mit Felipe Massa, Nico Hülkenberg, Niki Lauda, Lewis Hamilton und vielen mehr...

20.03.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Scharfe Klingen bei McLaren?

Seit McLaren angekündigt hat, dass am 2. Dezember diesen Jahres der Nachfolger für Hauptsponsor Vodafone bekanntgegeben wird, spekuliert man im Fahrerlager fleißig darüber, wer dafür in Frage kommen könnte. Am häufigsten wird die naheliegende Lösung Telmex genannt. Wegen Neuzugang Sergio Perez. Die letzten Gerüchte aber wollen wissen, dass es sich beim Ersatz für Vodafone um Gillette handelt. Die haben bereits Formel 1-Erfahrung. Sie waren mit Bruno Senna bei Lotus und Williams.

Lauda geht fremd

Niki Lauda sitzt fast mehr vor dem Red Bull-Pavillion als bei Mercedes. Red Bull-Teamchef Christian Horner scherzte: "Wir sollten Sitz- und Essensgeld von dir verlangen." Lauda gab schlagfertig zurück: "Ich bin in meiner Funktion als RTL-Kommentator hier. Behandelt ihr alle Journalisten so."

Hill und Prost wenig entscheidungsfreudig

Die FIA will die Entscheidungen der Sportkommissare transparenter und beständiger halten. Die Fahrervertreter sind angehalten, nach möglichst gleichen Maßstäben zu urteilen. In Melbourne kam Indy 500-Sieger Danny Sullivan zum Einsatz. In Sepang wird es Derek Warwick sein. Mit beiden hat die Sportbehörde gute Erfahrungen gemacht. Alain Prost und Damon Hill hatten nach einem Versuch die Waffen gestreckt. Beide fanden es schwierig, in strittigen Rennszenen eine Entscheidung zu fällen.

Hülk schwimmt mit den Haien

Nico Hülkenberg verbrachte die ersten drei Tage in Australien in Sydney. "Ein bisschen Urlaub, ein bisschen Training." Der Sauber-Pilot hat sich in die Stadt verliebt. "Die Strände sind der Hammer." Highlight war Sydneys berühmtester Strand Bondi Beach. Bei einer Bootstour durch Sydneys Hafen war Hülkenberg erstaunt zu hören, dass die Haie bis in die Bucht schwimmen.

Formel 1-Samba am Zuckerhut

Felipe Massa kam direkt aus Brasilien via Santiago de Chile nach Australien. Der Ferrari-Pilot wurde bei seinem Heimatbesuch gleich für einen Showrun in Rio de Janeiro gebucht. Massa fuhr das Formel 1-Auto über die Strandpromenade von Flamengo und Botafogo. Im Hintergrund immer der Zuckerhut. "Ein riesiger Auftrieb. Es waren 200.000 Zuschauer da", staunte Massa.

Neue Rentner-Jobs in der Formel 1

Ex-Formel 1-Piloten werden immer häufiger TV-Mitarbeiter. Alan Jones arbeitete in Melbourne für den australischen Sender Channel Ten. Jacques Villeneuve gibt Fachkommentare für Sky Italia. Franck Montagny ist für den französischen PayTV-Kanal Canal + im Einsatz. Alain Prost wird bei vier bis fünf Rennen aushelfen. An Christian Danner (RTL), Niki Lauda (RTL), Marc Surer (Sky Deutschland), Martin Brundle (Sky England), Damon Hill (Sky England), David Coulthard (BBC) und Marc Gené (RAI) haben wir uns längst gewöhnt.

Regen zum Glück einen Tag zu früh

Der Abbruch der Qualifikation für den GP Australien am Samstagabend war auch ein Warnschuss an Bernie Ecclestone. Die Rennleitung wollte dem Formel 1-Chef zeigen, wie riskant die späte Startzeit von 17 Uhr ist. Wenn ein Regenguss in ähnlicher Stärke am Renntag niedergeht, gibt es kaum noch Luft nach hinten. Um 19 Uhr wird es in Melbourne dunkel.

Hamilton trägt eigenen Wecker am Arm

Seitdem Lewis Hamilton bei Mercedes ist, taut der Brite förmlich auf. Eine Kostprobe der neuen Redefreiheit bekamen die Journalisten bei der Saisoneröffnung des Teams am Strand von Melbourne. Als ein Medienvertreter nach der goldglänzenden Uhr des F1-Piloten fragte, erwiderte Hamilton stolz: "Die habe ich mir selbst gekauft." Ein Mercedes-Sprecher wies den Neuzugang sogleich darauf hin, dass er in diesem Zusammenhang doch auch mal den Mercedes-Uhrenpartner IWC erwähnen könnte. Da konterte Hamilton: "Wieso, die haben mir keine Uhr gegeben."

Massa trauert mit Fittipaldi

Kurz vor dem Saisonauftakt verstarb Wilson Fittipaldi Senior, der Vater von Emerson und Wilson Jr im Alter von 92 Jahren in Rio de Janeiro. Zu seinen Ehren war Landsmann Felipe Massa in Australien mit dem Spitznamen von Fittipaldi Senior auf der Oberseite des Helms unterwegs: "Barao" war dort zu lesen - "der Baron."

An Rolex führt kein Weg vorbei

Rolex ist der neue offizielle Zeitnehmer der Formel 1. Damit es nicht zu Problemen kommt, werden allerdings nach wie vor alle Zeiten vom altbewährten FOM-System (Formula One Management) ermittelt. Etwas Ärger gab es von den Fotografen: Weil Rolex als Titelsponsor von Melbourne die halbe Strecke mit seinen Logos vollpflasterte, war es schwierig, Bilder ohne die markante grün-gelbe Werbung zu schießen. Die Teams wollen auf ihren offiziellen Fotos natürlich keine anderen Uhrenmarken haben, weil das bei den eigenen Partnern nicht gut ankommt.

Qualifying-Blackout in Melbourne

Das Wetter machte es nicht nur den Piloten sondern auch den Fernsehstationen schwierig. Pünktlich eine Stunde vor dem geplanten Anpfiff des Qualifyings fiel im TV-Bunker, wo die Technik aller Sender zusammenläuft, der Strom aus. Beim britischen Pay-TV-Sender Sky, der als einer der ersten auf Sendung gehen wollte, sahen die Fans eine halbe Stunde nur eine Störungsmeldung. Viel verpasst haben sie allerdings nicht.

Oldtimer im Wetterglück

In Melbourne wurde dieses Wochenende ein Jubiläum gefeiert: 60 Jahre Autorennen im Albert Park. Dazu wurden jede Menge historischer Rennwagen in ein improvisiertes Fahrerlager mitten im Park untergebracht. Manch einer konnte sich gar nicht sattsehen und verpasste dadurch den Auftritt der modernen Rennwagen. Die alten Kisten standen übrigens nicht nur herum, sie wurden auch gefahren. Wie durch ein Wunder waren die Show-Läufe immer zu Zeiten angesetzt, in denen es nicht regnete. Petrus scheint auch ein Fan der Oldtimer zu sein.

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