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Radio Fahrerlager GP Australien 2014

Die heißesten Storys aus Melbourne

Düsenjäger - Formel 1 - GP Australien 2014 - Danis Bilderkiste Foto: Daniel Reinhard 44 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Melbourne passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der australischen Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Alan Jones, Kimi Räikkönen, Nico Rosberg, Niki Lauda und vielen mehr...

19.03.2013 Michael Schmidt

Aussie-Champion denkt noch an Senna

Ex-Weltmeister Alan Jones arbeitet als Reporter für den australischen Sender Channel Ten. Der Champion von 1980 erinnerte sich an ein Ereignis vor 30 Jahren. Da wurde der neue Nürburgring eröffnet. Alle Weltmeister traten in Mercedes 190E gegeneinander an. Jones führte vor Ayrton Senna, bis ein Defekt auftrat. An Senna, dessen Tod sich am 1. Mai zum 20. Mal jährt, hat Jones gute Erinnerungen: "Der einzige Rennfahrer, der mir je eine Weihnachtskarte schickte."

Mercedes-Problem besonders ärgerlich

Niki Lauda blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den GP Australien zurück. Lachend, weil Nico Rosberg gewonnen hat. Weinend, weil Lewis Hamilton nur zwei Runden weit gekommen ist. "Bei diesen super komplizierten Antriebseinheiten können 100.000 Dinge kaputtgehen. Und was passiert uns? Der Motor streikt. Ein Problem aus der Steinzeit des Motorsports."

Helm-Streit bei Ferrari?

Kimi Räikkönen hat sich durchgesetzt. Der Finne fährt weiter seinen Bell-Helm, obwohl Ferrari mit der deutschen Firma Schuberth liiert ist. Er darf es aber nicht kommunizieren. Wie wird Teamkollege Alonso darauf reagieren? Will er jetzt auch eine Extrawurst.

Erhöhter Spritverbrauch in der Luft

Die Formel 1 hat sich Spritsparen an die Fahnen geheftet, erlaubt aber trotzdem den Unsinn, dass vor dem Rennen ein F18-Kampfjet-Pilot über dem Fahrerlager seine Flugakrobatik zur Schau stellt. Der Düsenjäger verbrannte an den drei Tagen mehr Kerosin als das ganze Formel 1-Feld in einem Jahr. Irgendwie passt das mit dem Anspruch der FIA nicht zusammen. Abgesehen davon, dass keiner bei einem Grand Prix eine Flug-Show braucht.

Viel Arbeit für FIA-Schiedsrichter

Jo Bauer, der technische Delegierte der FIA, ist eines der Opfer der komplizierten Regeln. Im Verlauf des GP Australien schrieb er 56 Protokolle. "Ich sehe kaum noch Tageslicht." Auch Rennleiter Charlie Whiting kommt aus seinem Büro nicht mehr raus. Sein erster Rundgang durch das Fahrerlager fand nach dem Rennen statt.

Zocker freuten sich zu früh

Die Wunderheilung von Red Bull war ein Glücksfall für Zocker. Red Bull-Teamchef Christian Horner erzählt: "Ein guter Freund von mir hat vor einer Woche 500 Pfund auf ein Podium für Ricciardo gesetzt. Bei einer Quote von 1:25." Und wer war der Freund? Horner lacht: "Bernie war es diesmal nicht." Die Frage ist jetzt: Zahlt das Wettbüro auch nach der Disqualifikation? Wohl nur, wenn die Berufung erfolgreich ist.

Vettel ohne schnellste Runde

Sebastian Vettel musste nach dem Abschlusstraining, das für ihn mit Platz 13 endete, zu den Sportkommissaren. Vorwurf: Er sei nach Räikkönens Crash zu schnell gefahren. Zwei Stunden nach Trainingsende gab es Entwarnung. Vettel hatte zwar in dieser Runde seine beste Sektorzeit aufgestellt, aber nur weil er in allen Runden vorher extrem langsam war.

Freie Fahrt im Silber-Lager

Einige Zeitungen dichteten den Mercedes-Piloten einen Zickenkrieg an. Nico Rosberg winkte ab: "Da wurde viel übertrieben. Wir haben uns im Team nur unterhalten, was wir tun sollen, wenn Lewis und ich auf der Strecke kämpfen. Wir haben freie Fahrt, aber natürlich werde ich Lewis anders attackieren als einen Red Bull. Mit weniger Risiko."

Wolff freut sich auch über Williams-Siege

Schlagen bei Toto Wolff jetzt zwei Herzen in der Brust. Der Mercedes-Teamchef besitzt immer noch Anteile bei Williams. Wolff stellte klar, dass sein Team Mercedes heißt. Und am liebsten hätte er lauter Doppelsiege. "Aber wenn wir es nicht sind, würde ich mich am meisten für Williams freuen."

Australien-Grand Prix mit bitterem Nachgeschmack

Nach dem Rennwochenende gab es in australischen Zeitungen nur zwei Themen: Die Disqualifikation von Daniel Ricciardo, die als "Farce" bezeichnet wurde. Zudem passte dem Publikum offenbar der Sound der neuen Renner nicht. GP-Organisator Ron Walker beschwerte sich bitterlich über die leise Geräuschkulisse. Angeblich erwägt er sogar eine Klage, weil von den Turbos nichts im Vertrag steht.

Erster Grand Prix ohne Papa Schlumpf

Für Jenson Button war es kein normaler Grand Prix. Australien war das erste Rennen nach dem plötzlichen Tod von Vater John in der Winterpause. Auf die traditionelle Umarmung vor dem Start musste der Junior verzichten. Im McLaren-Pavillon wurde ein kleiner Tisch für den Verstorbenen reserviert. Neben dem Namensschild wurden ein paar Schlumpf-Figuren aufgestellt. Spitzname von John Button war "Papa Schlumpf".

Dennis kann es nicht lassen

Ron Dennis ist zurück an der Spitze von McLaren. Eigentlich kündigte der 66-Jährige zuletzt an, sich am Rennwochenende nicht in das Geschehen auf der Strecke oder an der Boxenmauer einzumischen. Aber schon in Melbourne sah man den ehemaligen Teamchef als regelmäßigen Gast am Kommandostand.

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