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Radio Fahrerlager GP Australien 2016

Die heißesten Storys aus Melbourne

Nico Rosberg - GP Australien 2016 Foto: Rosberg 38 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Australien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Diesmal mit Lewis Hamilton, Pat Symonds, Gene Haas, Nico Rosberg, Alex Wurz und vielen mehr ...

23.03.2016 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Ein Klavier, ein Klavier!

Da sage noch jemand, Lewis Hamilton sei keine Diva. Für das Australien-Wochenende bestellte sich der Weltmeister ein Piano für sein Hotelzimmer. Der Sonderwunsch der berühmten Gastes wurde natürlich erfüllt, auch wenn es einige Mühen kostete, das Klavier zu beschaffen.

Weinprobe trotz Jetlags

Pat Symonds ist einer der wenigen Personen im Fahrerlager, die schon den ersten GP Australien 1985 live im Fahrerlager erlebt haben. Der inzwischen weißhaarige Ingenieur wundert sich: "Ich komme seit 30 Jahren hier runter, aber die Flüge nach Australien wollen einfach nicht kürzer werden." Der erste Tag nach der Ankunft im Land der Kängurus ist immer der härteste. "Und ausgerechnet da haben ein paar Freunde und ich aus guter Tradition unsere Weinprobe. Für mich ist der erste Tag doppelt hart."

Neuer alter Look für HaasF1

HaasF1 wechselte die Farben. Aus silber wurde dunkelgrau. Teambesitzer Gene Haas stellte bei den Testfahrten in Barcelona erstaunt fest, dass sein Auto nicht exakt in den Hausfarben von Haas Automation lackiert war. Der Fehler wurde vor dem ersten GP-Auftritt in Australien umgehend korrigiert.

Spinnen-Alarm bei Mercedes

Nico Rosberg staunte nicht schlecht, als er am Mittwoch vor dem Grand Prix in seinen bereitgestellten Mercedes einsteigen wollte, saß auf der Fahrertür eine handteller große Spinne. Bevor das Krabbeltier von dort entfernt werden konnte, flüchtete es in den Kofferraum. Presse-Mann Georg Nolte musste als Kammerjäger ran und die Spinne aus dem Kofferraum befördern. Die Sorge des Piloten war allerdings unbegründet. Das Tier war nicht giftig.

Nicht schön, aber sicher

GPDA-Chef Alexander Wurz verteidigt die Einführung des Heiligenscheins für 2017. "Wir können mit der Sicherheit nicht bei einem bestimmten Punkt stehenbleiben und sagen: Jetzt haben wir genug für die Sicherheit getan. Ich gebe zu, dass die erste Lösung optisch nicht toll ist. Aber das wird sich ändern. Erst kommt die Funktion, dann die Optik. Das ultimative Ziel ist eine Kanzel. Aber die ist im Moment noch zu schwer und für die kleineren Rennkategorien zu teuer."

Fahrer dürfen sich weiter beleidigen

Das Funkverbot treibt die Formel 1 um. Red Bull-Teamchef Christian Horner fürchtet, dass die FIA unter Umständen einen Schritt zu weit gegangen ist: "Einige Diskussionen zwischen Fahrer und Ingenieur waren doch unterhaltsam. Sie jetzt abzuwürgen, dient der Sache nicht." FIA-Rennleiter Charlie Whiting erwidert. "Ein Fahrer darf seinen Konkurrenten am Funk weiter einen Idioten schimpfen. Das sind die Emotionen, die die Leute hören wollen. Wir glauben nicht, dass die Fans besonders gerne gehört haben, wie den Fahrern Anleitungen zum Fahren gegeben worden sind."

4 gewinnt bei Williams

Das Reglement erlaubt in diesem Jahr 5 Motoren pro Fahrer für die gesamte Saison. Williams versucht trotzdem mit nur 4 Antriebseinheiten über die Runden zu kommen. "Der fünfte Motor würde uns 1,5 Millionen Euro extra kosten. Das Geld setzen wie lieber an anderer Stelle ein", erklärt Technikchef Pat Symonds.

Formel 1 wichtiger als Nascar

Bei der Präsentation des neuen HaasF1 VF-16 in Barcelona fehlte Gene Haas. Der Teambesitzer blieb für den Nascar-Saisonklassiker Daytona 500 in den USA und reiste erst mit Verspätung zum Test nach Spanien. Diesmal machte es Haas umgekehrt. Das GP-Debüt des ersten US-Teams seit 30 Jahren war dem CNC-Maschinen-König wichtiger als das Nascar-Rennen in Fontana.

Hamilton auf Abenteuer-Urlaub

Lewis Hamilton verbrachte vor dem Melbourne-Wochenende einige Tage in Neuseeland - und schrieb dabei negative Schlagzeilen. Zunächst wurde er angeblich aus einem Casino geworfen, weil er verbotene Selfies machte. Einen Tag danach filmte er sich während der Fahrt auf dem Motorrad mit dem Handy. Die Polizei untersuchte den Fall, verzichtete dann aber auf eine Strafe.

Monza-Ende nach 2016?

In Italien gibt es Berichte, nach denen es schlecht um die Vertragsverlängerung mit Monza steht. Es fehlt am Geld. "Es gibt keinen Spielraum mehr für Verhandlungen", wird Angelo Sticchi Damiani, der Chef des italienischen Automobilclubs zitiert. Bereits ab 2017 könnte das Traditionsrennen aus dem Kalender fallen. Als Alternative wird ein F1-Comeback von Imola gehandelt.

Langatmige FIA-Sitzung

Am Donnerstag vor Melbourne stand FIA-Rennleiter Charlie Whiting den Medienvertretern ausführlich Rede und Antwort zu den neuen Regeln für Funkverkehr und das K.O.-Qualifying. 37 Minuten dauerte die Session. Für einen englischen Kollegen zu lange. Er schlief ein.

K.O.-Qualifying das kleinere Übel

Warum tut sich die Formel 1 das neue Qualifikationsformat an, wo das alte doch gut genug war? Die Antwort ist einfach. Weil es das geringere Übel war. Bernie Ecclestone wollte ein Strafzeiten-System einführen. Dem WM-Leader sollten 4 Sekunden abgezogen, dem Zweiten 3.8 Sekunden und so weiter... Daraufhin entschied die Strategiegruppe: Dann doch lieber der neue K.O.-Modus.

Schweden-König besucht Australien Fahrerlager

Hoher Besuch bei Sauber. Der Schwedische König Carl Gustav hielt am Rennsonntag im Fahrerlager von Melbourne Hof. Der Monarch drückte seinem "Untertan" Marcus Ericsson persönlich vor Ort die Daumen.

Toro Rosso-Youngster witzeln über Kvyat

Max Verstappen und Carlos Sainz wurden vor dem Start auf der großen Fan-Bühne gefragt, wann Daniil Kvyat endlich seinen Platz bei Red Bull räumt. Sainz grinste und meinte: "Ich werde ihn in der Startaufstellung mal fragen." Kollege Verstappen merkte an: "Da musst Du aber ganz schön weit nach hinten laufen."

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