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Radio Fahrerlager GP Australien 2017

Hot Rod-Treffen in Melbourne

Hot Rods & Klassiker - Impressionen - GP Australien 2017 Foto: ams 43 Bilder

In unserem Radio Fahrerlager haben wir wie gewohnt die vielen kleinen Randgeschichten vom Saisonauftakt in Australien gesammelt. In der Bildergalerie gibt es dazu coole Hot Rods, mit denen die Piloten bei der Fahrerparade unterwegs waren.

29.03.2017 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Startnummern-Rätsel

Stoffel Vandoorne fährt mit der Startnummer 2. „Weil ich in der Formel 4 mal mit der 2 Meister geworden bin.“ Bei seinem bislang einzigen GP-Einsatz 2016 in Bahrain trug der McLaren des Belgiers die Nummer 47. Frage an die FIA: Sollten die Startnummern nicht auf Lebzeiten vergeben werden? Antwort: Bei einem unplanmäßigen Fahrerwechsel, bekommt der Ersatzpilot die für das Team reservierten Ersatznummern. Genauso war es auch bei Sauber-Neuling Antonio Giovinazzi. Seine eigene Startnummer kann der Fahrer nur vor einer Saison beantragen, für die er eingeschrieben ist.

Kein Interesse an F1-Lizenz

Die drei neuen Formel 1-Chefs Chase Carey, Sean Bratches und Ross Brawn stellten sich 12 Tage vor Saisonbeginn den Teams in London vor. In der dreistündigen Veranstaltung informierten die Frontmänner von Liberty Media die Teamchefs über ihre Pläne. Dabei kam zur Sprache, dass man sich ab 2021 eine gerechtere Geldverteilung und eine Ausgabendeckelung nach dem Vorbild der großen US-Sportarten wünscht. Carey ermahnte die Teams, dass nach dem Ausstieg von Manor eine kostenlose Teilnehmerlizenz auf dem Markt war, für die es aber keinen Interessenten gab. Das ist nach Ansicht der neuen Chefs ein besorgniserregender Zustand.

Zweitjüngstes Feld

Die 20 Formel 1-Piloten kamen am Tag des GP Australien auf ein Durchschnittsalter von 26,80 Jahren. Damit stand das zweitjüngste Feld der Formel 1-Geschichte am Start. Jünger war es nur im letzten Jahr. 2016 kamen die 22 Piloten auf ein Mittel von 26,17 Jahre. Das höchste Durchschnittsalter wurde 1951 mit 36,76 Jahren ermittelt.

Ecclestone in Bahrain

Bernie Ecclestone fehlte beim Saisonauftakt in Australien. Man muss sich erst noch daran gewöhnen, dass der kleine Mann mit der Pilzkopf-Frisur nicht mehr der Chef ist. In Bahrain stattet Ecclestone seinem alten Territorium wieder einen Besuch ab. Er ist vom Kronprinz Salman bin Hamad Al Khalifa eingeladen.

Alonso will gleiche Motoren

Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Fernando Alonso wurden gefragt, was sie sich von den neuen Besitzern der Formel 1 wünschen. Ricciardo hätte gerne ein Rennen in Las Vegas, Vettel einen Grand Prix von Deutschland und Hamilton einen Lauf in Miami. Der Mercedes-Pilot plädiert auch dafür, das Fahrerlager etwas mehr zu öffnen: „Mehr Frauen wären ein guter Anfang.“ Alonsos Herzens-Wunsch liegt auf der Hand. „Ich hätte gerne gleiche Motoren für alle.“ Hamilton grinste: „Keine gute Idee. Und wenn es so kommt, bitte nicht welche von Honda.“ Ricciardo erkannte sofort die Brisanz der Aussage: „Ich sehe schon die Schlagzeilen.“

Fahrerlager-Pässe für Veteranen

Liberty Media meint es ernst. Die Amerikaner wollen die Formel 1 an allen Fronten populärer machen. So bekommen alle ehemaligen Formel 1-Piloten Fahrerlager-Pässe, ohne dass sie wie früher darum betteln müssen. Sie haben aber auch einen klaren Auftrag. „Ihr seid Botschafter unseres Sports. Redet mit den Fans, gebt Autogramme.“

Sauber spart Fracht

Sauber hat sein Seefracht-Kontingent erhöht, um sich die teure Luftfracht zu ersparen. Die breiteren Autos und Reifen erhöhen die Gesamtausrüstung für ein Überseerennen um eine Tonne. Sauber schickte einen zusätzlichen Seefracht-Container mit 2,5 Tonnen Inhalt nach Australien und checkte eine Fracht von 23 Tonnen auf den 6 Cargo-Jumbos der FOM ein. 11,5 Tonnen davon werden von den Rechteinhabern übernommen.

Entschädigung für rosa Helm

Sergio Perez lag gerade auf der Massagebank, als ihn der Anruf von Force India-Sportdirektor Otmar Szafnauer erreichte. Und der stellte seinem Fahrer eine seltsame Frage: „Hast du etwas dagegen, deinen Helm in Pink zu lackieren?“ Perez war zu schläfrig, um sich groß zu wundern. „Als ich mit der Massage durch war, hat mir Otmar die ganze Geschichte erzählt.“ Force India hatte gerade mit der österreichischen Wasseraufbereitungsfirma BWT einen langjährigen Vertrag als Hauptsponsor abgeschlossen. Bedingung: Auto und Helm werden rosa lackiert. BWT hatte auch Mercedes, Toro Rosso und Sauber kontaktiert, doch keiner konnte BWT die gewünschte Lackierung bieten. Als Perez zum ersten Mal sein Auto in der neuen Farbe sah, meinte er. „In Pink sieht es ganz anders aus. Es wird schon allein wegen der Farbe Geschichte schreiben.“ Für die Fahrer gab es wegen der neu lackierten Helme eine Entschädigung.

Keine Feier für Vettel

Sebastian Vettel hatte bei der Sieger-Presskonferenz in Melbourne angekündigt, man werde bei Ferrari die Korken knallen lassen nach dem Erfolg beim Saisonauftakt. Viel kann Vettel nicht getrunken haben. Um 9 Uhr abends wartete der Chauffeur, um den Ferrari-Piloten zum Flughafen zu bringen. Vettel hatte einen Nachtflug nach Zürich gebucht.

Todt ehrt Ron Tauranac

Ron Tauranac ist eine Legende. Jetzt wurde der inzwischen 92-jährige Australier für seine Lebensleistung geehrt und in Australien Hall of Fame aufgenommen. FIA-Präsident Jean Todt überreichte Tauranac den „Doktor-Titel“. Tauranac gründete 1961 zusammen mit Jack Brabham den Brabham-Rennstall und baute bis 1972 alle Autos. Ende 1971 verkaufte der Australier das Team an Bernie Ecclestone. Drei Jahre später baute sich Tauranac mit dem Rennstall Ralt eine neue Heimat, den er 1988 an March weitergab. Tauranac konstruierte 1978 auch den ersten Theodore-Formel 1. Im Dezember wird auch die FIA eine Hall of Fame eröffnen. „Eigentlich sind es gleich zwei. Eine in Paris und eine in Genf“, verriet Todt.

Technik-Pannen als Geburtstagsgeschenk

Stoffel Vandoorne feierte am Rennsonntag seinen 25. Geburtstag. Bei der Ankunft ins Fahrerlager gab es einen Kuchen für den Neuling. Im Rennen konnte sich der Belgier aber nicht beschenken. Nach Problemen mit der Elektrik seines McLaren-Renners landete er letzter Pilot im Klassement auf Rang 13. „Jetzt gönne ich mir erst einmal ein Stück von dem Kuchen“, kommentierte der gefrustete Pilot nach der Zieldurchfahrt.

Bottas wagt sich auf Glatteis

Die freien Tage vor dem Saisonstart nutzten viele Piloten in Melbourne für ungewöhnliche Aktionen. Bei Toro Rosso mussten die Fahrer ein Rettungsschwimmer-Training absolvieren und sich mit einem Surfbrett in die kühlen Fluten werfen. Die Force India-Piloten konnte man beim Beachvolleyball beobachten. Red Bull organisierte ein Wettrennen auf dem Yarra-River in 90 km/h schnellen Mini-Rennbooten. Und Valtteri Bottas legte ein eine Trainingseinheit mit dem örtlichen Eishockeyclub ein.

Gina ganz wild!

Sebastian Vettel ließ seine Mechaniker am Mittwoch vor dem Rennen wieder über den Namen seines neuen Dienstwagens abstimmen. Dieses Mal fiel die Wahl auf „Gina“. Eine Begründung dafür gab es nicht. Auf der Webseite des Spiegels war nach dem Rennen die Überschrift „Gina ganz wild!“ zu lesen. Der Kommentar unsere Bild-Kollegen: „Das ist naheliegend, war aber sogar uns zu platt.“

Hot Rod-Party im Albert Park

Normalerweise präsentieren sich die Piloten bei der Fahrerparade auf einem Tieflader oder einem oben offenen Doppeldecker. In Australien überlegten sich die Veranstalter mal etwas Besonderes. Zum Grand Prix wurden 20 coole Hot Rods in den Albert Park gekarrt. Die Fahrer zeigten sich von den lautstarken US-Klassikern begeistert. Viele twitterten Bilder von sich und den coolen Kisten. Damit Sie sich ein genaueres Bild der Hot Rods machen können, haben wir uns auf dem Parkplatz umgeschaut und zeigen die Bilder in der Galerie.

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