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Radio Fahrerlager GP Australien

Die heißesten Storys aus Melbourne

Lewis Hamilton & Lenny Kravitz - GP Australien - Melbourne - 16. März 2012 Foto: xpb 71 Bilder

Manchmal sind die kleinen und kuriosen Geschichten die besten. Was sonst noch so alles beim ersten Grand Prix-Wochenende in Melbourne passiert ist, erfahren Sie wie immer in unserer Rubrik Radio Fahrerlager.

21.03.2012 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Liegt es am Hotelzimmer, dass Jenson Button in den letzten vier Jahren drei Mal den Grand Prix von Australien gewann? "Mir wäre es gar nicht aufgefallen, aber meine Freundin hat gesagt, dass wir seit 2009 in unserem Hotel in Melbourne immer im gleichen Zimmer sind." Sebastian Vettel gab schlagfertig zurück: "Wir werden dafür sorgen, dass du nächstes Jahr ein anderes bekommst."

Bilderflut

Kimi Räikkönen hat damit angefangen. Der Finne hat seine Arme tätowieren lassen. Jetzt zog Fernando Alonso nach. Der Ferrari-Pilot hat ein Tatoo im Nacken. Viel erkennen konnte man noch nicht. Angeblich soll man einen Drachen und chinesische Schriftzeichen erkennen, wenn Alonso das Hemd auszieht.

Pannendienst Rosberg

Nico Rosberg reiste bereits zehn Tage vor dem Saisonauftakt ans andere Ende der Welt. Der Mercedes-Pilot verbrachte eine Woche mit Fahrradtraining in Neuseeland. Rosberg und sein Trainer strampelten sich mit Leihrädern rund um Auckland ab. Zwei Mal musste der Mercedes-Pilot seine Fertigkeiten als Mechaniker beweisen. Nach zwei Plattfüßen stand Reifenflicken auf dem Programm.

Heiße Vorbereitung

Mark Webber hatte vor seinem Heimrennen in Melbourne einen Zwischenstopp in Queensland eingelegt. "Ich war ein paar Tage in feuchtheißem Klima trainieren. Die perfekte Vorbereitung für Malaysia", erzählte Webber. Sebastian Vettel flog direkt nach Melbourne. Auch Nico Hülkenberg war schon ein paar Tage früher in der Stadt am Yarra River. Michael Schumacher verbrachte vor dem Saisonauftakt einige Tage in Sydney.

Britische Himmelsstürmer

Sie sehen aus wie Williams-Mechaniker. Das englische Bezahlfernsehen Sky reiste zu seiner Premiere mit 82 Mitarbeitern und blau-weiß-roten Uniformen nach Melbourne. Damit war die Truppe größer als Red Bull. Frontmann ist Martin Brundle, der das BBC-Schiff verlassen hat. Sein Assistent ist Ex-Weltmeister Damon Hill. "Mein neuer Eddie Jordan", stellte Brundle vor. Eddie Jordan steht zusammen mit David Coulthard weiter in Diensten der BBC. Die öffentlich-rechtliche Anstalt darf nur zehn der 20 Grand Prix live übertragen. Der GP Australien wurde in England im frei empfänglichen Fernsehen erst um 14 Uhr gezeigt. "Bei Sky schauen schätzungsweise 400.000 Leute zu", erzählte David Coulthard. Also unwesentlich mehr als beim deutschen Pay TV-Sender Sky. Dafür war der Aufwand gigantisch.

Nachwuchsförderung im Hause Massa

Felipe Massas Sohn Felipihnho zeigt bereits im Alter von zwei Jahren ein universelles Sporttalent. "Er kann nicht richtig laufen, dafür aber rennen", erzählte Massa. "Bis jetzt hat er sich noch nicht entschieden, was er lieber mag: Fußball oder Tennis." Ein brasilianischer Journalist meinte, Fußball wäre besser angesichts des derzeitigen Mangels an guten Spielern in dem Land am Zuckerhut zwei Jahre vor der Fußball-WM. Massa zuckte mit den Schultern: "Leider kommt die WM in unserem Land für meinen Sohn zu früh."

F1 in Melborne flügellahm

Melbourne zählte 2011 zu den wenigen Rennen, bei denen die Überholhilfe keine Hilfe war. Die Strecke, auf der die Fahrer den Heckflügel-Flap flachstellen durften, erwies sich als zu kurz. Diesmal gab es zwei Zonen mit einer Gesamtlänge von 1.135 Metern.

Räikkönens Geständnisse

Kimi Räikkönen trat in der Woche vor dem Grand Prix von Australien in der englischen Auto-Kultsendung TopGear auf. Ein Lotus-Pressesprecher schaute sich das Drama drei Tage später mit einigen anderen Journalisten als Aufzeichnung beim auto motor und sport-Reporter auf dem Notebook an. Als Kimi seine Skidoo-Unfall-Narbe zeigte fiel Lotus-Mann das erste Mal die Kinnlade runter. Angeblich war das doch gar nicht so schlimm damals, oder? Auch das Geständnis, dass Kimi dem Alkohol immer noch nicht abgeschworen hat, traf nicht gerade auf Verständnis beim Pressevertreter. Der Höhepunkt war aber Räikkönens Antwort, für welches Team er überhaupt fährt: "Mein Team ist das ehemalige Renault-Werksteam. Lotus ist nur ein Sponsor." Kimi wird wohl so schnell keine öffentlichen TV-Auftritte mehr haben.

Papa-Ricciardo ist bewaffnet

Toro Rosso-Rookie Daniel Ricciardo war am Donnerstag zum Pirelli-Medienfrühstück in den 55. Stock des Rialto Towers eingeladen. Um seine Verbundenheit mit dem italienischen Reifenhersteller auszudrücken, erklärte der Australier freimütig: "Mein Vater kommt aus Sizilien. Er hat also immer eine Knarre in der Hosentasche."

Hamilton kann nicht ohne Show

Eigentlich wollte sich Lewis Hamilton in dieser Saison mehr auf seinen Job konzentrieren und das Showbusiness links liegen lassen. In Australien war aber doch wieder seine Freundin Pussy-Cat-Dolls-Sängerin Nicole Scherzinger in der Garage und dann posierte auch noch US-Sänger Lenny Kravitz ausgiebig mit dem McLaren-Star.

Red Bull schlägt zu

Vor dem Rennwochenende trafen sich Sebastian Vettel und Mark Webber zum einem PR-Termin am Strand von St. Kilda. Red Bull hatte auch noch zwei australische Nationalmannschafts-Cricket-Spieler eingeladen, die den beiden Formel 1-Piloten ein paar Bälle zuwarfen. Nach einer kurzen Übungseinheit standen sich die Fahrer dann gegenseitig gegenüber. Während Vettel die Bälle im hohen Bogen warf, servierte Webber seinem Teamkollegen mit deutlich mehr Power. Cricket-Rookie Vettel verfehlte zumeist - einige Bälle landeten im Meer. Verletzt wurde übrigens niemand.

Vögel in der Formel 1

Die Angry Birds haben die Formel 1 erobert. Das lustige App-Spiel aus Finnland macht die ganze Saison über Werbung auf den Kappen von Heikki Kovalainen und Kimi Räikkönen. In Australien war Kovalainen auch mit einem auffällig roten Angry Bird-Helm unterwegs.

Sicherheit kostet Zeit

Der Helm von Kimi Räikkönen war übrigens mit Schuld am Ausscheiden des Finnen in der ersten Runde des Qualifyings. Kurz vor seinem zweiten Q1-Run wechselte der Iceman noch einmal den Kopfschutz. Ein Sicherheitsstreifen musste von einem Helm zum anderen umgeklebt werden. Das kostete am Ende die entscheidenden Sekunden vor Ende des Segments, um eine zweite fliegende Runde zu beginnen.

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