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Radio Fahrerlager GP Bahrain 2013

Die heißesten Storys aus der Wüste

McLaren X1 Concept GP Bahrain 2013 Foto: Wolfgang Wilhelm 19 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Bahrain passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Ron Dennis, Rubens Barrichello und vielen mehr ...

24.04.2013 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Rubinho macht Fernsehen

Noch ein Ex-Formel 1-Pilot ist ins TV-Lager gewechselt. Der brasilianische Sender TV Globo hat Rubens Barrichello für 10 Grand Prix gebucht. "So bleibe ich mit der Szene in Kontakt. Und wenn mal Not am Mann ist: Ich bin immer bereit." In Brasilien fährt Barrichello in der nationalen StockCar-Serie. 550 PS, 1.200 kg. "So etwas wie eure DTM", erzählt Rubinho. Das IndyCar-Abenteuer ist beendet. "Die Teams wollten zu viel Geld."

Ron Dennis verärgert Bahrainis

Der frühere McLaren-Chef Ron Dennis musste eine weitere Degradierung schlucken. Er ist neuerdings nur noch ein nicht exekutives Mitglied im Vorstand. Mit anderen Worten: ein Aktionär ohne Stimmrecht. Dennis soll die Teilhaber aus Bahrain massiv verärgert haben, weil der Straßensportwagen Geld kostet, statt  abwirft. Statt der geplanten 3.500 Stück wird nur die Hälfte verkauft. Angeblich gibt es ein Minus in dreistelliger Millionenhöhe. Die Bahrainis sehen jetzt ihr Geld auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Am Rande der Rennstrecke wurde übrigens auch das McLaren X1-Conceptcar gesichtet, das speziell auf Wunsch eines finanzkräftigen Kunden aus Bahrains angefertigt wurde. In unserer Bildergalerie haben wir die Fotos des skurrilen Batmobils mit dem Kennzeichen "11111".

Räikkönen meldet sich zu Wort

Kimi Räikkönen hat sich zum ersten Mal überhaupt bei einem Fahrerbriefing gemeldet. Der Finne fragte FIA-Rennleiter Charlie Whiting über seine Meinung, wie "der da" einfach so ohne Bestrafung davonkommen konnte, als er ihn in Shanghai von der Strecke geschoben hatte. Mit "der da" war Segio Perez gemeint. Die Antwort hat Kimi nicht gefallen. Whiting erklärte ihm, dass er selbst schuld gewesen sei. Perez fuhr auf der Ideallinie, und das hätte er rechtzeitig erkennen müssen.

Lauda wird Vettel-Manager?

Sebastian Vettel leistete sich mit einem Reporter einen Scherz. Auf die Frage, ob es etwas Neues zu seinem Management gebe, antwortete Vettel, dass Niki Lauda sein neuer Manager sei. Der Helmut Marko habe das unter Österreichern alles eingefädelt. Lauda war zwar nicht eingeweiht, durchschaute aber auf zweimalige Rückfrage den Spaß und spielte mit. Er sei etwas überrascht, dass die Neuigkeit nach draußen gedrungen sei, aber jetzt, wo das offenbar der Fall sei, könne er es auch nicht mehr leugnen. Bevor es zu einer Veröffentlichung kommen konnte, klärte die Pressesprecherin von Vettel den Kollegen auf, dass hier den beiden Herren offenbar der Schalk durchgegangen war.

Iceman kurz außer Gefecht

Kimi Räikkönen wäre beim GP Bahrain fast nicht gestartet. 2 Stunden vor dem Start bekam er einen allergischen Ausschlag im Gesicht. Der Finne musste mit Medikamenten behandelt werden und auf die Fahrerparade verzichten.

Mehr Security als Zuschauer

Aus Angst vor Unruhen wurden die Kontrollen rund um die Rennstrecke verstärkt. Nach dem Attentat in Boston herrschte auch in Bahrain Alarmstufe 1. Im Stadtzentrum von Manama und an der Rennstrecke blieb es ruhig. In den Randbezirken soll es jedoch zu Ausschreitungen gekommen sein. Angesichts des Zuschauerzuspruchs fragt man sich allerdings, ob dieser Grand Prix unter diesen Umständen noch Sinn macht. Der Veranstalter meldete 28.000 Zuschauer am Renntag. Die muss er gut versteckt haben. Die Haupttribüne war kurz vor dem Start nicht einmal zu einem Drittel gefüllt. Dieser Grand Prix fand wie der letzte unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Gewollte Umwege für Piloten

Im Fahrerlager von Bahrain verlor so mancher Pilot die Orientierung. Sebastian Vettel kam aus seiner Box und wollte schnurstracks geradeaus in die gegenüberliegende Hospitality - nur war es nicht die von Red Bull, sondern die von Lotus. Eigentlich sind die Teams im Fahrerlager in der Reihenfolge der Konstrukteurs-Wertung aus dem vergangenen Jahr angeordnet - die Boxen liegen gegenüber der Motorhomes. Doch jetzt hatte Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone die Nase voll. Weil die Fahrer immer auf kürzestem Weg von der Box zur Hospitality huschen und damit für Journalisten oder Fans kaum zu fassen sind, würfelte Ecclestone die Reihenfolge durcheinander. So genoss Sauber zum Beispiel die Nachbarschaft von Red Bull. Die Piloten liefen Zickzack durchs Fahrerlager.

Die Wüste bebt

Am Dienstag vor dem GP Bahrain erschütterte ein Erdbeben den Iran. Die Erdbewegungen waren bis nach Bahrain zu spüren. In der Tageszeitung "Gulf Daily News" wurden deshalb eigens Verhaltensregeln veröffentlicht, falls es zu einem weiteren Beben kommt. Einige Kollegen, die auf der Reise von China nach Bahrain einen Zwischenstopp in Dubai einlegten, spürten das Beben ebenfalls.

Lotus bringt Dylan unters Volk

Die Formel 1 wird neuerdings musikalisch. Am Sonntag verteilte ein Lotus-Pressesprecher das neueste Bob Dylan Album "Tempest" an die Fotografen und Journalisten. Die Klänge des Altmeisters halfen vielleicht so manchen dabei, beim Schreiben richtig in Schwung zu kommen. Die Erklärung für die ungewöhnliche Aktion: Lotus hat eine Partnerschaft mit Columbia Records.

Alonso im hinteren Teil

Fernando Alonso ist im Flugzeug eigentlich die First Class gewohnt. Auf dem Rückweg von Bahrain musste er sich wegen Streiks und Umbuchungen allerdings unters Fußvolk mischen und in der Holzklasse Platz nehmen. Neben sich fand der Ferrari-Pilot einen interessierten Gesprächspartner: Ein englischer Formel-1-Journalist hatte das große Los gezogen, den Flug neben dem Spanier zu verbringen.

Marussia-Ersatzpilot Rodolfo Gonzalez konnte im ersten Training am Freitag mit seinen Rundenzeiten noch nicht auf sich aufmerksam machen. Nach 6 Umläufen war Schluss, weil ein Getriebeproblem auftrat. Umso mehr zog der Venezolaner die Blicke mit seinem, naja, wollen wir einmal sagen außergewöhnlichen Helmdesign auf sich. Die Grundfarbe ist weinrot, darauf finden sich jede Menge bunter Blumen und Tribals.

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