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Radio Fahrerlager GP Bahrain 2014

Die heißesten Storys aus Bahrain

McLaren Sondermodell - GP Bahrain 2014 Foto: Wilhelm 76 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Bahrain passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Daniil Kvyat, Lewis Hamilton, Adrian Sutil, Esteban Gutierrez und vielen mehr...

09.04.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Mehr Sprit passt nicht rein

Die Kritiker der Formel 1 agieren ziemlich planlos. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo forderte eine Anhebung des Spritlimits von 100 auf 110 Kilogramm. Mercedes-Teamchef Paddy Lowe amüsiert sich: "Die haben nicht bedacht, dass bei den meisten Autos der Tank dafür zu klein wäre." Als man Montezemolo damit konfrontierte, änderte er die Taktik: "Da machen wir eben die Rennen kürzer."

Kvyat mit Trainingsrückstand

Daniil Kvyat ist ein erfrischender Neuling im großen Haifischbecken der Formel 1. Bei den heißen Rennen leidet der 19-jährige Russe noch. Red Bull-Berater Helmut Marko erklärt warum: "Daniil ist in den letzten eineinhalb Jahren um 20 Zentimeter gewachsen. Da konnte er sein Training nicht so durchziehen wie üblich. Deshalb hatte er in Malaysia Konditionsmängel." Fußball-Experten kommt die Geschichte bekannt vor. Das war bei Superstar Lionel Messi auch so.

Vettel verzichtet auf Testeinsatz

Red Bull betreibt Arbeitsaufteilung. Während Daniel Ricciardo in Bahrain bleiben muss, um Dienstag und Mittwoch zu testen, flog Sebastian Vettel zurück nach England, um im Simulator Entwicklungsarbeit zu betreiben. Was ist härter? "Der Simulator", grinst Vettel. "Da spürst du acht Stunden keinen Fahrtwind."

Hamilton und Rosberg keine Top 5-Freunde

Deutet sich da bei den Mercedes-Piloten so etwas wie Spannung an. Auf der Rennstrecke geht es schon ziemlich eng zu, obwohl Nico Rosberg und Lewis Hamilton ohne Feindkontakt über die Runden kamen. Außerhalb des Cockpits nehmen die Sticheleien zu. Hamilton auf die Frage, ob Rosberg zu seinen Freunden zählt. "Jeder von uns hat vielleicht fünf enge Freunde. Nico zählt nicht zu meinen, und ich auch nicht zu seinen."

Alonso auf dem Absprung?

In Italien hörte man schon wieder das Gras wachsen. Da wurde Fernando Alonso mit McLaren verheiratet. Der spanische Mobilfunkanbieter Movistar soll alles einfädeln. Der Plan würde an einer Person scheitern. Seit Ron Dennis bei McLaren wieder das sagen hat, ist Alonso persona non grata in Woking. Dennis hat nicht vergessen, dass ihn der Spanier 2007 in der Spionage-Affäre bei der FIA anschwärzte. Das kostete McLaren 100 Millionen Dollar Strafe.

Fuel Flow Meter-Streit

Red Bulls Vermutung, Mercedes habe sich mit 50 der Benzin-Durchflussmengen-Sensoren eingedeckt, um sich die besten Exemplare herauszusuchen, wird von Mercedes dementiert. Teammanager Ron Meadows: "Wir haben genau sechs dieser Dinger. Wenn Red Bull die Zahl 50 auf alle Mercedes-Teams bezieht, dann müssten sie auch die Zahl der Sensoren für alle Renault-Teams zusammenzählen."

Todt sieht kein Gewichtsproblem

Das Thema Übergewicht hat in Bahrain hohe Wellen geschlagen. Um ein paar Gramm zu sparen entschied sich Adrian Sutil im Rennen ohne seine Trinkflasche zu fahren. Für Schlagzeilen sorgte auch das Geständnis von Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne, der nach dem Auftakt in Australien so geschwächt war, dass er ins Krankenhaus musste. Auf diese Entwicklung angesprochen antwortete FIA-Präsident Jean Todt nur: "Ich glaube nicht, dass man ins Krankenhaus muss, nur weil man Diät hält."

Komplett-Check für Gutierrez

Esteban Gutierrez bekam nach seinen Überschlag die medizinische Vollversorgung zu spüren. Mit Halskrause auf der Trage fixiert wurde er erst zum Komplettröntgen ins Medical Center gebracht. Danach gab es noch einen Gratisflug im Helikopter ins Militär-Krankenhaus von Bahrain. Ergebnis: Alles in Ordnung. Physio-Legende Josef Leberer, der schon Ayrton Senna fitgemacht hat, kommentierte trocken: "Wäre das ein Startunfall gewesen, hätte man ihn früher gleich ins Ersatzauto gesteckt und es wäre weitergegangen."

Marussia gibt auf

Der russische Autobauer Marussia baut keine Autos mehr. Der Sportwagenhersteller hat die Produktion eingestellt. Auch die letzten Anteile am gleichnamigen Formel 1-Team sind verkauft. Der Rennstall soll allerdings vorerst unabhängig weiterlaufen und ist nicht in Gefahr.

Helme aus Bahrain

Helmhersteller Bell ist die erste externe Firma, die sich am Bahrain International Circuit ansiedelt. Die globale Entwicklungsabteilung und ein Teil der Produktion soll in den Golfstaat umziehen, teilte Bell mit.

Verlorener Aerodynamiker zurück zu Red Bull

Eigentlich sollten die beiden Red Bull-Aerodynamiker Peter Prodromou und Dan Fallows 2015 bei McLaren anheuern. Doch offenbar ist es Red Bull gelungen, zumindest Fallows wieder zurückzubekommen. Fallows wird Prodromous Stelle als Aerodynamik-Chef einnehmen. Prodromou selbst muss eine Auszeit nehmen, bis er in Woking starten darf, damit er nicht die neuesten Geheimnisse mitnehmen kann. Laut McLaren ist das letzte Wort in Sachen Fallows aber noch nicht gesprochen. Es gibt wohl einen unterschriebenen Vertrag, berichtet die BBC. Nun geht der Weg über die Anwälte.

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