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Radio Fahrerlager GP Bahrain 2016

Heiße Storys aus der Wüste

Esteban Gutierrez - HaasF1 - GP Bahrain 2016 Foto: sutton-images.com 45 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Bahrain passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Lewis Hamilton, Gene Haas, Fernando Alonso, James Allison und vielen mehr ...

06.04.2016 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Stars & Stripes verkehrt herum

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass die US-Flagge an den seitlichen Leitblechen am HaasF1-Renner immer so angebracht ist, dass die Sterne in Fahrtrichtung nach vorne zeigen. "Das ist auch bei Militär-Fahrzeugen immer so", erklärte Teamchef Guenther Steiner. Im Freien Training wurde die Flagge dann aber auf der linken Seite des Gutierrez-Autos komplett falsch herum angebracht. Die Sterne zeigten nach rechts zum Heck des Autos. "Das wird umgehend korrigiert", entschuldigte Steiner den peinlichen Fehler.

Versteckter Code bei Ferrari

Das Funkverbot lässt die Teams nicht ruhig schlafen. Sie misstrauen sich gegenseitig und fürchten, dass die FIA gar nicht allen Funksprüchen und codierten Nachrichten an den Fahrer nachgehen kann. In Bahrain wurde FIA-Rennleiter Charlie Whiting mit einem Foto von ersten Rennen in Melbourne konfrontiert, dass eine Ferrari-Boxentafel an Vettel zeigt. Darauf stand: "3.2 - LFS6 - P1". Codierte Hinweise sind auch auf Boxentafeln verboten. Auf dem Ferrari-Lenkrad ist eine Einstellung "FS6" zu erkennen. Es wäre somit ein Regelverstoß. Die FIA entschied sich aber gegen eine Strafe. Es habe in Australien offenbar mehrere Sünder gegeben. Beim ersten Rennen mit den neuen Funkregeln ließen die Regelhüter noch Gnade walten. In Zukunft soll aber genauer hingeschaut werden.

Gene Haas fliegt Premium Economy

Gene Haas blieb trotz des grandiosen Debüts beim zweiten Rennen seines Rennstalls fern. Der US-Milliardär schaute seinem Nascar-Team in Martinsville zu. Haas ist ein bescheidener Mann. Der sechste Platz von Melbourne wurde schlicht mit einer Flasche Champagner begossen, die ihm das Hotel aufs Zimmer gestellt hatte. Die lange Rückreise von Melbourne via Sydney nach Los Angeles trat der Selfmademan weder in der First- noch in der Business Class an. Haas flog Premium Economy.

Alonso Unfall-Chassis soll wieder aufgebaut werden

Für HaasF1 hatte die Kollision zwischen Esteban Gutierrez und Fernando Alonso doch noch folgen. Beim Aufladen des Autos auf den Abschleppwagen wurde das Chassis leicht beschädigt. Es wurde zur Reparatur zurück nach Europa geschickt. Der McLaren MP4-31 von Alonso schien nur noch aus kleineren Einzelteilen zu bestehen. Jetzt die unglaubliche Wahrheit. Teamchef Eric Boullier verrät: "Wir können das Chassis reparieren. Es wird unser Ersatz-Kit in Shanghai sein."

Abschied von Alan Henry

Die Formel 1 hat sich vom englischen Journalisten Alan Henry verabschiedet, der kürzlich verstorben ist. Bei einer kleinen Gedenkveranstaltung für den geschätzten Kollegen hielten Niki Lauda und McLaren-Chef Ron Dennis eine Rede. Lauda lobte: "Alan war immer offen, freundlich und nie bösartig." Dennis fügte hinzu: "Er lebte für den Sport und hatte für alles ein Lächeln übrig."

Vandoorne-Test in Japan wichtig

McLaren musste Kritik einstecken, weil Ersatzpilot Stoffel Vandoorne für die japanische Superleague Testfahrten absolvierte, wo man damit rechnen musste, dass Fernando Alonso wegen seiner Unfallfolgen vielleicht nicht fahren würde können. Vandoorne traf erst in der Früh des ersten Trainingstages aus Okayama in Bahrain ein. Teamchef Eric Boullier verteidigt sich: "Vor Saisonbeginn in Japan gibt es nur vier Testtage. Deshalb haben wir Stoffel hingeschickt. Wir mussten ihm einen Tag kürzen, weil Fernando krank geschrieben wurde. Die Serie ist wichtig für Vandoorne. Er soll seine Rennpraxis behalten."

Hamilton ignoriert Snapchat-Verbot

Lewis Hamilton bekam von Mercedes die Anweisung, dass er über Snapchat keine Videos mehr aus dem Fahrerlager versenden dürfe. Der F1 Rechtevermarkter FOM hatte eine entsprechende Information an alle Teams geschickt. Bewegtbilder dürfen demnach nur von autorisierten Medien veröffentlicht werden. Und was macht Hamilton? Schickt am Trainingsfreitag direkt Videos von seiner Ankunft im Fahrerlager und aus der Mercedes-Garage an seine Fans.

Bahrain-Fahrermeeting dauert länger

Die regelmäßigen Fahrer-Meetings nach dem Freien Training am Freitag sind normalerweise nach 15 Minuten beendet. In Bahrain dauerte die Besprechung zweieinhalb Stunden. Die Piloten diskutierten ausgiebig, wie sie weiter vereint für ihre Anliegen kämpfen können. Sie wollen schrittweise mehr Mitspracherecht beim Regelprozess. Alex Wurz, der Chef der Fahrergewerkschaft GPDA, betonte, dass nicht nur die GPDA-Mitglieder die Sache unterstützen sondern alle Piloten.

Hembery und Kaltenborn lassen FIA-PK sausen

In der offiziellen FIA-Pressekonferenz am Freitag schwänzten gleich 2 eingeladene Personen die Veranstaltung. Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn brachte einen Sponsoren-Termin als Entschuldigung vor. Pirelli-Sportchef Paul Hembery fehlte, weil er erst am Sonntag in Bahrain ankam.

Allison-Auszeit auf unbestimmte Zeit

Das Fahrerlager trauert mit James Allison. Der Ferrari-Technikchef verlor während des Australien-Wochenendes seine Frau Rebecca. Sie starb plötzlich an einer Hirnhautentzündung. Allison nahm sich daraufhin eine Auszeit von der Formel 1. Wann er wieder zurückkommt, ist noch nicht klar.

Alonso macht Liegestütze

Fernando Alonso wollte sein Startverbot nicht akzeptieren. Mit Unterstützung von Teamchef Ron Dennis sprach der Spanier nach dem zweiten Training noch einmal bei den Regelhütern vor, um Stoffel Vandoorne aus dem Cockpit zu schmeißen. Um zu zeigen, wie fit er ist, führte er sogar ein paar Liegestütze vor. Doch die FIA blieb bei ihrer Entscheidung. Das Verletzungsrisiko sei durch die bereits angeknackste Rippe zu hoch.

Herbert bekommt Breitseite von Alonso

Sky-Kommentator Johnny Herbert legte Fernando Alonso nahe, langsam an Rücktritt zu denken. Vor dem dritten Training drängelte sich der Spanier dann ungefragt in die TV-Übertragung. Herbert wusste direkt, um was es geht: "Du trittst nicht zurück?" Alonso: "Nein. Ich bin ja auch ein Weltmeister. Du warst nie ein echter Champion, deshalb arbeitest Du jetzt als TV-Kommentator."

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