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Radio Fahrerlager GP Belgien

Die heißesten Storys aus Spa-Francorchamps

Michael Schumacher - Jubiläumsparty Foto: Daniel Reinhard 53 Bilder

Auch Abseits der Strecke ist beim GP Belgien viel passiert. Wir haben für Sie die kleinen aber besonders interessanten Geschichten in unserer Rubrik Radio Fahrerlager gesammelt. Dieses Mal mit Bernie Ecclestone, Lewis Hamilton, Eddie Jordan, Mark Webber, Michael Schumacher und vielen mehr...

31.08.2011 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Formel 1-Teams wollen Rechte

Die Formel 1-Teams überlegen wieder einmal die kommerziellen Rechte für den GP-Sport zu kaufen. Man will eine Studie über die Finanzierbarkeit des Projekts in Auftrag geben. Red Bull lehnt das ab. Eine sinnlose Geldausgabe. Da reicht das kleine Einmaleins, sich das selbst auszurechnen. Realisten geben dem Plan keine Chance. Sieben der zwölf Rennställe haben Mühe, Geld für eine Saison zu finden.

Dauerläufer Schumi baut Rekord weiter aus

Michael Schumacher hat wieder einen Rekord geschrieben, ohne dass er auf die Pole Position oder das Podest gefahren ist. Der Rekordmeister ist 20 Jahre nach seinem Formel 1-Debüt immer noch an Bord. Kein Fahrer vor ihm deckt eine derartige Zeitspanne ab. Rubens Barrichello folgt mit 18 Jahren und fünf Monaten. Graham Hill war 17 Jahre nach seinem Formel 1-Debüt 1958 in Monte Carlo noch aktiv.

Ecclestone vor Gericht

Bernie Ecclestone tauchte erst am Sonntag in Spa auf. Der Formel 1-Boss war wegen der Hochzeit seiner Tochter Petra in Rom unabkömmlich. Ein wenig Ablenkung in schweren Zeiten. Bei dem Verfahren gegen den Ex-Banker Gerhard Gribkowski wegen angeblicher Bestechung beim Verkauf der Formel 1-Rechte an CVC ist er als Zeuge geladen. Jetzt hat ihn die Kirch-Gruppe auf 100 Millionen Euro verklagt. Der Vorwurf: Bernie habe die Formel 1 zu billig an CVC abgegeben, was Kirch eine Gewinnbeteiligung gekostet habe.

Lehto hinter Gittern?

Dem früheren Formel 1-Piloten JJ Lehto droht eine Gefängnisstrafe. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass der Finne betrunken einen Motorbootunfall verursachte, bei dem ein Mensch ums Leben kam.

Monza noch schneller

Beim GP Italien plant die FIA mit zwei DRS-Zonen. Die eine auf der 1,2 Kilometer langen Zielgeraden, die andere zwischen der zweiten Lesmokurve und der Ascari-Schikane. Zum ersten Mal in dieser Saison soll es dabei zwei Aktivierungszonen geben, in denen der Abstand zum Vordermann gemessen wird.

Ickx als bekennender Vettel-Fan

Belgiens bester Rennfahrer Jacky Ickx kam am Sonntag nach Spa. Der achtfache GP-Sieger lobte Sebastian Vettel: "Ich durfte ihn letztes Jahr bei der Preisverleihung in Monte Carlo kennenlernen, als ich mit ihm und seinen Eltern an einem Tisch saß. Nicht nur ein toller Rennfahrer, sondern auch ein unheimlich netter Kerl, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht."

Von Kannibale zu Kannibale

Belgiens Radlegende Eddie Merckx reihte sich in die Gratulantentour für Michael Schumacher ein. Der fünffache Tour de France-Sieger schenkte dem erfolgreichsten Formel 1-Piloten aller Zeiten im Beisein von Bernie Ecclestone ein Rennrad.

Prost Schnellster am Berg

Sebastian Vettel hat in der Sommerpause nicht nur gefaulenzt. Als er vom Urlaub zurückkam ging es zum Training aufs Rad. "Ich bin am Bodensee eine 100 Kilometer-Tour gefahren." Teamkollege Mark Webber legte sich mehr ins Zeug. Er strampelte zusammen mit Alain Prost nach Alpe d‘Huez hoch. Hinterher war der Red Bull-Pilot schlauer. "In der Ebene kann ich mit Alain mithalten. Den Berg rauf keine Chance. Mit seinen 58 Kilogramm geht er ab wie eine Rakete."

Williams-Kurs auf Talfahrt

Der Williams-Aktie geht es wie dem Rennteam. Sie ist von einem Ausgabepreis von 26 Euro bis auf die Hälfte gefallen. Da muss mehr her als ein WM-Punkt in Spa.

Hamilton-Crash 1

Der Crash zwischen Hamilton und Kobayashi sorgte auch noch weit nach der Zieldurchfahrt für Diskussionen. BBC-Experte Eddie Jordan diskutierte öffentlich mit McLaren-Teamchef um die Schuldfrage. Nach Ansicht des Ex-Teambesitzers hätte Hamilton den Unfall vermeiden können. Man einigte sich darauf, dass man sich nicht einig war. Später zerrte Jordan noch RTL-Experte Niki Lauda vor die BBC-Kameras, damit der erklären konnte, dass er in Sachen Hamilton mit seinem alten Freund einer Meinung sei. Der beschuldigte Pilot meldete sich noch am Abend per Twitter zu Wort. Per Kurznachricht entschuldigte er sich bei Kobayashi.

Hamilton-Crash 2

Am Abend zuvor hatte Hamilton erst den Streit mit Pastor Maldonado bereinigt, mit dem er sich im Qualifying angelegt hatte. Dafür wagte sich der Brite sogar auf feindliches Territorium. Hamilton platzte in eine Dinner-Veranstaltung eines Sponsors im Williams-Motorhome, um mit Maldonado ein paar klärende Worte unter vier Augen zu sprechen. Zuvor hatte sich der Venezolaner noch bitterlich beklagt, dass die Rennleitung nur ihn mit einer Startplatz-Strafe belegt hat.

Surtees winkt ab

John Surtees, der einzige Weltmeister auf vier und zwei Rädern wurde von Sponsor Shell nach Spa-Francorchamps eingeladen, um die Zielflagge zu schwenken. Der mittlerweile 77-Jährige erledigte die Aufgabe souverän.

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