Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radio Fahrerlager Belgien 2013

Die heißesten Storys aus Spa-Francorchamps

Alonso Massa - Shell GP Belgien 2013 Foto: xpb 27 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Belgien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche von Spa gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Adrian Sutil, Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton und vielen mehr.

28.08.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Shell bekommt viel Publicity

Shell trat als Hauptsponsor des GP Belgien auf. Am Sonntag verpassten Greenpeace-Aktivisten dem Öl-Multi aus Holland eine Breitseite wegen Ölbohrungen in der Arktis. Drei Tage zuvor bekam Shell von den Motorsportfans viel Applaus. Der Benzinlieferant von Ferrari ließ in den 50er Jahren viele Filme von Grand Prix-Veranstaltungen drehen. Dazu zählt der GP Belgien 1955 auf der alten 14,1 Kilometer langen Strecke von Spa-Francorchamps. Der 25-minütige Schwarz/Weiß-Film, der bei YouTube zu sehen ist, gibt einen wundervollen Einblick einer unbeschwerten, aber auch gefährlichen Zeit. Überzeugen Sie sich selbst.

Rosberg & Hamilton - Silberpfeil - Nordschleife 2013
Rosberg und Hamilon: Im Silberpfeil über die Nordschleife 1:18 Min.

Vettel-Frisur macht Schlagzeilen

Sebastian Vettel überraschte das Fahrerlager in Spa mit einer blonden Haarpracht. Auf die Frage, welcher Frisör Hand angelegt hat, bekam man die Antwort, dass die Natur dafür verantwortlich sei. "Bei meinem Urlaub in Frankreich hat die Sonne die Haare gebleicht." Für die Boulevardpresse und RTL war Vettels neues Outfit das Thema des Wochenendes. Vettel schüttelte den Kopf: "Gibt es wirklich nichts Wichtigeres?"

GP Belgien-Quali spannender als Rennen

Die Qualifikation zum GP Belgien war in echter Krimi in drei Akten. Viel besser als das Rennen, das schon nach 35 Sekunden entschieden war. So viel Spannung über alle drei Qualifikationsabschnitte haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Den Vogel schoss Teil 3 ab. Da gab es innerhalb von 12 Sekunden vier Fahrer auf der Pole Position. Von Nico Rosberg über Mark Webber, Sebastian Vettel zu Lewis Hamilton.

Hamilton sieht Pole Position im Rückspiegel

Lewis Hamilton wusste im Q3-Qualifying nach Überfahren der Ziellinie nicht, wie gut seine Zeit ist. Die Ingenieure hatten einen falschen Referenzwert auf seinem Display anzeigen lassen. "Ich habe auf der Zielgerade per Rückspiegel auf die Videotafel geschaut, um die Reaktion meines Teams zu sehen. Sie haben gejubelt. Da wusste ich: So schlecht war die Runde wohl nicht."

Technik-Zeichner feiert 700. Grand Prix

auto motor und sport-Zeichner Giorgio Piola feierte beim GP Belgien ein einmaliges Jubiläum. Der 1948 geborene Italiener fertigt seit 1970 technische Zeichnungen von Rennwagen und ihren Details an. Mit 700 GP-Einsätzen ist Piola der dienstälteste Formel 1-Journalist. Schade, dass weder die FIA noch Bernie Ecclestone seinen Einsatz über 44 Jahre würdigten.

Lauda muss vorzeitig abreisen

Niki Lauda wird RTL nach dem GP Italien vermutlich nur kurz als Experte zur Verfügung stehen. Der Österreicher muss so schnell wie möglich zum Flugplatz, um nach Toronto zu düsen. Dort wird am gleichen Abend der Kinofilm Rush für das amerikanische und kanadische Publikum uraufgeführt. In dem Streifen geht es um das Duell Niki Lauda gegen James Hunt 1976.

Wer folgt auf Ricciardo bei Toro Rosso?

Wenn Daniel Ricciardo den Aufstieg zu Red Bull schafft, dann wird bei Toro Rosso ein Cockpit frei. Alle Welt geht davon aus, dass dann Felix da Costa neuer Teamkollege von Jean-Eric Vergne wird. Doch der Red Bull-Junior geht in der Renault-Weltserie gerade durch ein Formtief. Der Portugiese liegt nach 12 von 18 Rennen mit 95 Punkten nur auf Platz 5. Die McLaren-Junioren Kevin Magnussen (163) und Stoffel Vandoorne (136), sowie Will Stevens (101) und Nigel Melker (100) haben den haushohen Meisterschaftsfavoriten abgehängt. Aus Brasilien gibt es Stimmen, dass GP2-Star Felipe Nasr mit Geld der Banco do Brasil und von Sky Brasilien bei Toro Rosso anklopft. Magnussen könnte 2014 mit einer Finanzspritze von McLaren bei Marussia ein Lehrjahr einlegen. Für Button-Schützling Vandoorne kommt die Formel 1 noch ein Jahr zu früh.

Lagerschaden führt zu Rosberg-Ausfall

Mercedes hatte in der Sommerpause Zeit, den geplatzten Motor von Nico Rosberg beim GP Ungarn zu zerlegen. Man weiß jetzt, dass sich ein Lager festgerieben hat, weiß aber nicht warum. Der letzte Motorschaden davor liegt fünf Jahre zurück. Bei Heikki Kovalainen brach 2008 in Fuji ein Ventil.

Sutil im Rolls Royce zum GP Belgien

Adrian Sutil kam ganz feudal in einem Rolls Royce Ghost nach Spa-Francorchamps. Der Force India-Pilot bekam die Luxuskarosse vom den britischen Hersteller für das Grand Prix-Wochenende zur Verfügung gestellt. Normalerweise steht Sutil privat eher auf sportliche Modelle.

Symonds neuer Williams-Dirigent

Pat Symonds zeigte sich nach seinem Wechsel von Marussia zum ersten Mal im Williams-Dress an der Rennstrecke. Der neue Technikchef kann die aktuelle Misere so schnell wohl auch nicht lösen. Er kümmert sich vorrangig um das neue Auto. Das Urgestein ist optimistisch, dass es 2014 wieder aufwärts geht. "Ich vergleiche meine Aufgabe oft mit einem Dirigenten bei einem Orchester. Ich denke wir haben einige sehr gute Musikanten. Wir müssen nur die Abstimmung verbessern und das gleiche Stück spielen um den Erfolg zurückzubringen."

Räikkönen krank - oder auch nicht

Kimi Räikkönen ließ sich am Donnerstag entschuldigen. Krankheitsbedingt, so die offizielle Begründung. Das wollte der putzmuntere Pilot einen Tag später aber nicht bestätigen. Nur so viel: "Es gibt immer Gründe, warum etwas passiert." Dass er nur der Presse aus dem Weg gehen wollte, habe aber nicht gestimmt. "Ich hätte ja gestern nichts anderes gesagt als heute", grummelte der Iceman.

Maldonado erwartet Nachwuchs

Pastor Maldonado flog nach dem GP Belgien zurück nach Venezuela. Der Williams-Pilot erwartet Nachwuchs und will bei seiner Frau sein. Der errechnete Geburtstermin ist zwar erst nach dem GP Italien, aber man weiß ja nie. Am Ende taucht der Kleine etwas früher als geplant auf. Sein Crash hatte aber nichts mit einem wartenden Flieger zu tun.

Hamilton im Musikstudio

Lewis Hamilton verbrachte die Sommerpause in den USA. Dort sei es viel entspannter, weil er auf der Straße nicht ständig erkannt wird, erklärte der Mercedes-Pilot. Er habe wenig Urlaub gemacht und viel trainiert, berichtete Hamilton. Zwischendurch verbrachte der Brite auch einige Zeit im Musik-Studio um sein eigenes Projekt voranzubringen. Und wann hören wir mal etwas davon? "Das hängt davon ab, wie es klingt, wenn ich fertig bin", grinste der Pilot.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden