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Radio Fahrerlager GP Brasilien

Mercedes-Angebot an Giovinazzi

Lewis Hamilton - GP Brasilien 2016 Foto: Mercedes 41 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in Sao Paulo passiert ist, erfahren Sie im Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der F1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nelson Piquet, Bernie Ecclestone und vielen mehr...

16.11.2016 Michael Schmidt, Andreas Haupt

Ecclestone will Funk weiter senden

Sebastian Vettels derbe Flüche am Funk in Mexiko haben unterschiedliche Reaktionen unter den Fahrern ausgelöst. Daniel Ricciardo will den Funkknopf immer erst dann drücken, wenn der erste Ärger verraucht ist. „Vorher spreche ich mit mir selbst.“ Andere Fahrer fordern, Beleidigungen oder böse Worte einfach nicht über den TV-Sender zu schicken. Bernie Ecclestone verspricht: „Solange ich etwas zu sagen habe, werden alle Funksprüche übertragen.“

Vettel als Werbe-Star

Shell dreht mit Sebastian Vettel gerade einen Werbespot, der bald schon im Fernsehen und im Internet laufen soll. Es ist die erste Personen bezogene Werbung des Mineralölkonzerns. Verraten wird nur so viel: Vettel spielt dabei einen Spezialisten, der die Formel 1-Technik erklärt. Der vierfache Weltmeister wird bei einigen Szenen gedoubelt. Vettels Doppelgänger ist ein Brasilianer namens Carlos, der Philosophie studiert, keine Ahnung von der Formel 1 hat und noch nicht einmal ein Auto besitzt.

Hamilton schlägt Rosberg-Einladung ab

Nico Rosberg hat am Mittwoch vor dem GP Brasilien alle Ingenieure des Teams, auch die der Mannschaft von Lewis Hamilton in ein Steakhaus in Sao Paulo eingeladen. Auch sein WM-Gegner Hamilton stand auf der Gästeliste. Hamilton aber hatte andere Pläne.

Seifenwasser auf der Piste

Können sie sich noch an den GP Brasilien 2003 erinnern? Als zuerst Kimi Räikkönen als Sieger gefeiert wurde, der tatsächliche Gewinner Giancarlo Fisichella den Pokal aber erst beim nächsten Rennen in Imola bekam? Und als 6 Autos in der Curva do Sol in die Leitplanken flogen? Lange dachte man, dass ein Bach, der von der aufgeweichten Wiese gespeist wurde, die Fahrer von der Strecke spülte. Inzwischen weiß man es besser. Tatsächlich wurde das Spülwasser aus dem Paddock Club über ein Kanalrohr im Innenteil der Kurve entsorgt. Immer wenn ein neuer Schub der seifigen Brühe abgelassen wurde, war es in der Kurve glatt wie auf Eis.

Button gönnt Barrichello den Rekord

Rubens Barrichello atmet auf. Sein Rekord von 323 GP-Starts bleibt noch einige Zeit bestehen. Jenson Button hätte ihn nächstes Jahr schlagen können, hätte er nicht eine Auszeit genommen. „Ich fahre freiwillig nicht noch ein Jahr länger, nur um diesen Rekord zu brechen“, sagt Button. Der Weltmeister von 2009 ist der Meinung, dass sich sein Ex-Teamkollege diesen Rekord redlich verdient hat. „Es zeigt, wie lange Rubens auf hohem Niveau gefahren ist und immer noch fährt. Er hat letztes Jahr die brasilianische StockCar-Meisterschaft gewonnen und war Fünfter in der Kart-Meisterschaft. Das zeigt, mit wie viel Leidenschaft er noch dabei ist und wie viel Arbeit er in den Rennsport noch steckt. Rubens war der beste Abstimmer eines Rennautos, den ich in meiner Karriere getroffen habe.“

Piquet hat noch Platz für Kinder

Nelson Piquet hat die Vornamen seiner Kinder auf seinem rechten Unterarm eintätowiert. „Für drei ist noch Platz“, grinste der Brasilianer. Er hat bereits sieben.

Moderne FIA-Technik

Die Pinnwand der FIA am Eingang zu den Boxen soll verschwinden. Auf ihr wurden alle Entscheidungen und Untersuchungen des Weltverbandes ausgestellt. Die moderne Technik vertreibt den schönen alten Brauch. Teams und Medienvertreter bekommen alle Mitteilungen der FIA via Mail.

Mercedes-Angebot an Giovinazzi

GP2-Pilot Antonio Giovinazzi hatte ein Angebot von Mercedes im nächsten Jahr in der DTM zu fahren und Mitglied des Fahrerpools werden. „Er hat sich aber seit 3 Wochen bei uns nicht mehr gemeldet“, bedauert Motorsportchef Toto Wolff.

Perez kündigt Sponsoren-Vertrag auf

Donald Trump hat auch die Formel 1 erreicht. Der Sonnenbrillen-Hersteller Hawkers hatte nach der US-Präsidentschaftswahl getwittert: „Ihr Mexikaner, zieht diese Sonnenbrille auf, damit man eure weinenden Augen nicht mehr sieht, wenn morgen die Mauer zu den USA errichtet wird.“ Sergio Perez stieß der schwarze Humor bitter auf. Der Mexikaner kündigte seinen Sponsorenvertrag mit Hawkers auf. „Ich werde es nie zulassen, dass sich jemand über mein Land lustig macht“, begründete Perez seine Entscheidung. Hawkers entschuldigte sich anschließend für den unglücklichen Tweet.

Ecclestone trifft brasilianischen Präsidenten

Formel 1-Boss Bernie Ecclestone reiste am Mittwoch vor dem Grand Prix nach Brasilia. In der brasilianischen Hauptstadt traf er Präsident Michel Temer für ein zweistündiges Gespräch im Planalto Palace. Danach reiste Bernie weiter nach Sao Paulo.

Gefährliche Box für Mercedes

Der Boxenplatz für Mercedes wurde nach dem Freitagstraining um 5 Meter in Richtung Boxenausfahrt verschoben. Das Team hatte moniert, dass es zu gefährlich sei, wenn die Fahrer bei der Einfahrt auf der Kuppe für die Boxenstopps anbremsen müssten. Die FIA und die anderen Teams lenkten ein. Nur Force India stellte sich anfangs quer, gab dann aber nach. Bis Renault rückten alle Teams etwas auf. Im weiteren Verlauf war keine Änderung mehr nötig, weil zwischen Renault und Toro Rosso ohnehin eine Garage frei war. Am Ende war die Aktion aber unnötig. Weder Rosberg noch Hamilton mussten im Rennen einen Boxenstopp absolvieren.

Bottas hofft auf starken Lance Stroll

Valtteri Bottas bekommt nach drei Saisons an der Seite von Felipe Massa 2017 einen neuen Teamkollegen. Der Finne hofft, dass der 18-jährige Lance Stroll zu einer Herausforderung für ihn wird. „Wenn es eng zwischen uns zugehen würde, kann mich der Zweikampf auf ein neues Level heben.“ Mit seiner Erfahrung von dann 77 Grand Prix wird Bottas im kommenden Jahr die absolute Führungsrolle beim Traditionsrennstall einnehmen. „Ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied macht. Ich will gute Rennen fahren, das Auto entwickeln und das Auto voranbringen.“

Ricciardo versteht Ferrari-Protest nicht

Ferrari wollte den dritten Platz beim GP Mexiko zurückgewinnen. Ein Gesuch, die Strafe gegen Sebastian Vettel zurückzuziehen, wurde von den Sportkommissaren aber abgelehnt. Daniel Ricciardo behält also sein Podest. Der Red Bull-Pilot kann die Ferrari-Haltung nur bedingt nachvollziehen. „Sie wollen halt die Punkte wegen der Konstrukteurs-WM zurück.“ Er kritisiert aber, das Ergebnis so spät noch anzufechten. „Sobald es am Rennsonntag Mitternacht schlägt, sollte man es akzeptieren, wie es ist.“

Horner kritisiert zu viele Regeln

Christian Horner ist dafür, die Regeln zu vereinfachen. „Die Fahrer müssen am Sonntag das Regelwerk mit ins Auto nehmen und es durchlesen, bevor sie sich verteidigen oder angreifen“, giftet der Red Bull-Teamchef. Wie Teamberater Helmut Marko will Horner, dass die Piloten ihre Kämpfe selbst austragen. „Die letzten fünf oder sechs Runden in Mexiko waren die besten des Rennens. Der Rest war doch eher langweilig. Lasst uns die Regeln geradeaus und einfach halten, damit sie jeder versteht“, appelliert der Engländer.

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