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Radio Fahrerlager GP Brasilien 2014

Die heißesten Storys aus Sao Paulo

Adrian Sutil - GP Brasilien 2014 Foto: Sauber 38 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Sao Paulo passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nelson Piquet, Jenson Button, Rubens Barrichello, Nico Hülkenberg und vielen mehr ...

12.11.2014 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Piquet sorgt für Podiumslacher

Nelson Piquet ist auch im Alter von 62 Jahren ein Kind geblieben. Der Brasilianer machte die Interviews auf dem Podium. Nach seinem etwas steifen Auftritt vor zwei Jahren hielt er sich diesmal nicht ans Skript. Und landete prompt einen Lacherfolg. Frage an Hamilton: "Ich bin ziemlich eifersüchtig auf dich. Nicht nur, weil du so gut fahren kannst. Auch auf deine Freundin. Wo ist Nicole? Hamilton war so überrascht, dass er einsilbig zurückgab. "Äh, zu Hause."

Rubinho nicht mehr Experte

Rubens Barrichello hat seinen Job als TV-Experte bei TV Globo verloren. Der Mann mit den meisten GP-Starts hatte sich bei seinem Arbeitgeber mit einem selbst produzierten Video im Internet unbeliebt gemacht.

Barrichello allzeit bereit für Formel 1-Comeback

Nico Hülkenberg traf sich fünf Tage vor dem GP Brasilien mit Rubens Barrichello zum Kartfahren. Sein Williams-Teamkollege von 2010 ist jeden Tag auf der Kartstrecke. "Rubens trainiert, als ginge es um die Weltmeisterschaft. Er ist immer noch sauschnell und unglaublich fit." Barrichello hatte im Vorfeld des GP Brasilien verraten, dass er Geld für einen Einsatz bei Caterham gesammelt hatte. "Ich wollte mich richtig von meinen Fans verabschieden." Das Projekt scheiterte, weil Caterham vorher das Geld ausging.

Vettel incognito in Rio

Sebastian Vettel hat Austin noch in der Nacht des Rennens verlassen. Sein Ziel: Rio de Janeiro. Der vierfache Weltmeister wollte die Stadt am Zuckerhut einmal aus der Nähe kennenlernen. Statt sich wie ein Tourist in einem der großen Hotels an der Copacabana einzumieten, zog Vettel ein kleines Hotel am Fuße des Corcovado vor. Und war von der Stadt begeistert: "Muss ich unbedingt noch einmal hin."

Button sieht Renn-Zukunft

Hat Jenson Button mit der Formel 1 bereits abgeschlossen? In Interviews mit den englischen TV-Sendern sprach Button davon, dass die Formel 1 nicht der Nabel der Welt sei. "Es gibt auch in anderen Sportarten eine Herausforderung. Bei Sportwagenrennen zum Beispiel, aber auch beim Triathlon."

Lotus auf Crashkurs

Autofahren ist in Sao Paulo eine ganz besondere Herausforderung. Die Straßen sind permanent vollgestopft, zwischen die Autokolonnen drängeln sich immer wieder waghalsige Motorradfahrer. Aus Angst vor Unfällen fahren viele Kollegen lieber mit dem Taxi. Auf dem Weg zur Strecke wurde dieses Jahr der Mietwagen der Lotus-Truppe gerammt. Anschließend konnte man auf Twitter Fotos des sprintenden Lotus-Pressesprechers Andy Stobart sehen, der zu Fuß die Verfolgung des Unfallverursachers aufgenommen hatte.

Sao Paulo-Wetter zeigt sich launisch

Das ganze Wochenende über war Regen in Interlagos angekündigt. Doch kein einziges Mal mussten die Autos auf Intermediates oder Regenreifen ausrücken. Brasilien zeigte sich tagsüber von seiner Sonnenseite. In der Nacht von Freitag auf Samstag wütete jedoch ein heftiges Gewitter über Sao Paulo, so dass das ein oder andere Mitglied des Formel-1-Zirkus senkrecht im Bett stand.

Hülkenberg angeschlagen

Nico Hülkenberg ging unter erschwerten Bedingungen in den Grand Prix von Brasilien. Schon am Samstag klagte er darüber, dass eine Erkältung im Anflug sei. Am Sonntag hatte sie ihn dann erwischt. Ob ihn wohl einer von uns angesteckt hatte, als wir am Mittwochabend vor dem Rennen gemeinsam in einem der unzähligen Fleisch-Tempel speisten?

Weiblicher Ersatz-Kommissar

Eigentlich war Emanuele Pirro als einer der Sportkommissare für das Rennen in Interlagos vorgesehen. Doch der Italiener musste kurzfristig absagen, weil sein Vater gestorben war. Als Ersatz wurde Silvia Bellot nominiert, die trotz ihres jungen Alters von 28 Jahren bereits über einige Formel-1-Erfahrung verfügt.

Nächster Piquet Jr. auf der Rennbühne

Der Name Piquet ist im Motorsport und in Brasilien bekannt. Nelson Piquet als Familenoberhaupt und Formel-1-Weltmeister. Sein Sohn Nelson Jr. erhielt mit dem Crashgate traurige Berühmtheit. In Interlagos schaute die Formel-1-Welt nun auf einen weiteren Sprössling des Piquet-Clans. Der erst 16-jährige Pedro Piquet feierte in der Porsche GT3 Cup Challenge einen Sieg.

Lauda zieht Kapperl

Vor dem mit Spannung erwarteten Duell von Lewis Hamilton und Nico Rosberg am Sonntag war bei Mercedes etwas Ablenkung angesagt. Am Samstagabend feierte die Mercedes-Mannschaft gemeinsam beim Abendessen. Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, ging Niki Laudas rotes Kapperl durch die Runde. Unter anderem ließen sich Jock Clear und Toto Wolff mit der Kopfbedeckung ablichten. Clear machte eindeutig das Rennen im Lauda-Doppelgänger-Wettbewerb.

Sutil-Freundin mit Wut-Tweet

Felipe Nasrs Verpflichtung bei Sauber schlug am Mittwochabend ein wie eine Bombe. Am nächsten Tag war das beherrschende Thema im Fahrerlager, was Sauber nun mit vier Fahrern anstellen wolle. Neben Nasr wurde Marcus Ericsson für 2015 bekanntgegeben, allerdings hat auch Sutil einen Vertrag für die kommende Saison und Giedo van der Garde sprach ebenfalls von einem fixen Deal mit den Schweizern. Doch nicht nur die Journalisten beschäftigte das Thema, auch Adrian Sutils Freundin Jennifer Becks, mischte sich in die Diskussion ein. Sie tat ihren Unmut auf Twitter kund. "Komischer Zug von Sauber. Ich dachte, es wäre verboten, drei Verträge gleichzeitig abzuschließen."

Red Bull-Teamchef will Spice Girl heiraten

2 Tage nach dem Grand Prix von Brasilien gaben Red Bull-Teamchef Christian Horner und Geraldine "Gerry" Halliwell per Kleinanzeige in der britischen Times ihre Verlobung bekannt. Das Ex-Spice-Girl ist mittlerweile regelmäßiger Gast im Fahrerlager. Auch in Brasilien war die Sängerin vor Ort. Sie verfolgte das Rennen aus der Red Bull-Garage.

Caterham verscherbelt Tafelsilber

Caterham hat seine Fans um Spenden gebeten, um zumindest beim Saisonfinale in Abu Dhabi noch einmal fahren zu können. Wer Geld gibt, bekommt dafür im Gegenzug Teile des Autos. Für 3.800 Euro gibt es zum Beispiel einen Heckflügel. 350 Euro werden für eine Bremsscheibe aufgerufen. Wer nicht so viel Geld hat, kann sich auch Ohrenstöpsel für 7,50 Euro sichern. Die Aktion läuft über eine Crowdfunding-Webseite, auf der man sich den aktuellen Spendenstand anzeigen lassen kann. 3 Tage vor Ende der Aktion sind 50 Prozent der avisierten 3 Millionen Euro eingesammelt.

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