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Radio Fahrerlager GP China 2012

Die heißesten Storys aus Shanghai

Drache  - Formel 1 - GP China - 15. April 2012 Foto: xpb 38 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in China passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten aus Shanghai gesammelt. Dieses Mal mit Kimi Räikkönen, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Niki Lauda, Peter Sauber und vielen mehr...

18.04.2012 Bianca Leppert, Michael Schmidt

Geduld wird belohnt

Nico Rosberg musste 111 Grand Prix auf seinen ersten Grand Prix-Sieg warten. Nur vier Fahrer brauchten mehr Geduld. Mark Webber gewann sein erstes Formel 1-Rennen im 131. Anlauf. Es folgen Rubens Barrichello mit 124, Jarno Trulli mit 117 und Jenson Button mit 113 GP-Starts bis der Bann gebrochen war.

Peter Sauber hoch zu Ross

Peter Sauber ließ den GP China aus. Der 68-jährige Teamchef hatte in Zürich Wichtigeres zu tun. Am Montag nach dem Grand Prix in Shanghai fand dort eine Veranstaltung namens "Sächsilüüte" statt. Das ist ein alter eidgenössischer Brauch, bei dem der Winter ausgetrieben wird. Die rund 3.500 Teilnehmer ziehen durch die Innenstadt, zum Teil hoch zu Ross, zu einem Scheiterhaufen, auf dem eine Strohpuppe verbrannt wird.

Force India-Fluglinie macht dicht

Es war kein gutes Wochenende für Force India. Nico Hülkenberg und Paul di Resta blieben punktelos. Am gleichen Tag machte die Fluglinie Kingfisher von Teambesitzer Vijay Mallya dicht. Am Sonntag hob in Indien die letzte Kingfisher-Maschine ab.

Mercedes-Feier wird nachgeholt

Die Feier zum ersten Mercedes-Sieg nach 57 Jahren fiel kurz aus. Und das nach 25.671 Tagen Wartezeit! Die Mechaniker mussten gleich nach dem Rennen alles für den Transport nach Bahrain fertig machen. Rennleiter Norbert Haug und seine Truppe trat um 23.30 Uhr die Heimreise nach Frankfurt an. Nico Rosberg versprach: "Schade, dass die Jungs zusammenpacken mussten. Aber die Feier wird nachgeholt."

Herbert vom FIA- zum Sky-Experten

Johnny Herbert hat seine FIA-Uniform als Sportkommissar wieder gegen ein Jackett eingetauscht. Der dreifache GP-Sieger vertrat im englischen Bezahlfernsehen Sky Damon Hill als Experte.

Bahrain: drei TV-Sender bleiben zuhause

Der GP Bahrain liegt vielen im Magen. Besonders die Engländer verbreiten Panikstimmung. Manche sehen sich bereits als Kriegsberichterstatter. Drei TV-Sender verzichten auf Personal vor Ort. Das japanische Fuji TV bleibt zu Hause, angeblich aus finanziellen Gründen. Bei Sky Deutschland spart man sich ebenfalls die Reise in den Golfstaat. Das finnische Fernsehen boykottiert aus moralischen Gründen den Grand Prix.

Niki Lauda vs. James Hunt - Teil 2

Niki Lauda wird im August seinen Nürburgring-Unfall ein zweites Mal erleben. Hollywood dreht gerade einen Film über die Formel 1-Saison 1976. Das Thema ist das Duell zwischen Niki Lauda und James Hunt. "Dann wird der Unfall in Stuttgart nachgestellt. Das muss ich mir unbedingt anschauen", meinte der dreimalige Ex-Weltmeister.

Kobayashi-Kurztripp nach Tokio

Kamui Kobayashi war zwischen den Grand Prix von Malaysia und China zusammen mit Trainer Jo Leberer nach Tokio geflogen. Dort versuchte der Japaner den Frust des zweiten WM-Laufes abzubauen. Teamkollege Sergio Perez hätte fast gewonnen, und er selbst war ausgefallen. Zehn Tage Training und Seelenmassage standen in Japans Hauptstadt auf dem Programm. Der Erfolg der Maßnahme war geteilt. Der Freude über den dritten Startplatz folgte die Enttäuschung über nur einen WM-Punkt.

Williams ohne Mentaltrainer

Alexander Wurz fehlte in Shanghai. Der Österreicher nahm für die FIA an einer Rennfahrer-Nachwuchssichtung teil. Pastor Maldonado und Bruno Senna kamen ohne ihren Mentaltrainer offenbar bestens zurecht. Zum ersten Mal fuhren beide in die Punkte.

Geheimnis um neuen Sauber-Sponsor

Was ein zweiter Platz ausmacht. Sauber musste zu Saisonbeginn mit Einbußen in zweistelliger Millionenhöhe planen. Drei Sponsoren waren abgesprungen. Das mexikanische Fremdenverkehrsamt ist jetzt zurück. Sergio Perez sei Dank. Ein weiterer, großer Sponsor für die Motorabdeckung soll in den nächsten vier Wochen unterschreiben. Er wurde Geheimnis voll mit dem Schriftzug "out of the blue" auf der Motorabdeckung angekündigt. Das heißt übersetzt: aus heiterem Himmel. Wer dahinter steckt ist noch nicht bekannt. Fahrerlager-Gerüchte sprechen entweder vom US-Mobilfunkanbieter AT&T oder vom russischen Milliardär Roman Abramovich und seinem englischen Fußballteam Chelsea FC.

Schumi von Kimi-Fans begrüßt

Kimi Räikkönen hat Fans auf der ganzen Welt. Im Ankunftsbereich am Flughafen Pudong in Shanghai warteten zahlreiche weibliche Fans auf ihr Idol. Mit finnischen Flaggen und selbstgebastelten Plakaten wollten sie den ruhigen Finnen beeindrucken. Mit Michael Schumacher-Plakaten wurde niemand gesichtet. Dabei hat der siebenmalige Weltmeister eigentlich eine große Fangemeinde in China und kam ausgerechnet zu der Zeit am Flughafen an, als alle nur auf Kimi warteten.

Kung-Fu-Vettel

Sebastian Vettel muss zurzeit nicht nur auf der Strecke kämpfen. Vettel lernte bei einem Filmdreh für Sponsor Infiniti auch Kung Fu. Dabei hatte er eine charmante Trainerin. Die Kung Fu-Expertin, Model und Hollywood-Schauspielerin Celina Jade. Nach dem Kampfkunst-Training gab Vettel der schlagfertigen Schönheit im Gegenzug Nachhilfe auf der Rennstrecke Tianma in der Nähe von Shanghai. Der Film mit Vettel in der Hauptrolle wird Anfang Mai veröffentlicht. "Ich mache Kung Fu nicht, um mich fit zu halten", sagt Sebastian Vettel. "Aber Bruce Lee-Filme habe ich immer gemocht. In Zukunft könnte ich mir vorstellen, einen Kurs zu machen oder ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren."

Wolff bekommt Nebenjob

Frau hinterm Steuer, ungeheuer? So mancher im Fahrerlager vertritt diese altmodische Einstellung. Aber Ehefrau hinterm Steuer? Das konnte in China keiner so recht verstehen. Susie Wolff, DTM-Pilotin bei Mercedes und Ehefrau von Williams-Teammitbesitzer Toto Wolff, wird die neue Entwicklungsfahrerin bei Williams. Neben Wolff gibt es aber auch schon den Williams-Testfahrer Valtteri Bottas. Susie Wolff soll weiter in der DTM aktiv bleiben. Ihre Verpflichtung konnten deshalb viele nicht ganz nachvollziehen.

Lotus nimmt kein Blatt vor den Mund

Am Donnerstag verschickte die Lotus-Gruppe eine Pressemitteilung, die zum beliebten Gesprächsthema im Fahrerlager wurde. Darin räumte man mit den Gerüchten um das angeschlagene Unternehmen auf. Allerdings nannte die Lotus-Gruppe auch gleich dazu, die aus ihrer Sicht verantwortlichen Urheber dieser Gerüchte. Dabei kamen Caterham-Boss Tony Fernandes, Caterham-Technikchef Mike Gascoyne und der Journalist Joe Saward allerdings nicht gut weg. Manche fanden die flapsige Formulierung ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen ganz lustig. Andere schüttelten über diese Art der Kommunikation nur den Kopf.

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