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Radio Fahrerlager GP China

Vettel-Feinde vereint beim Dinner

Alonso & Webber - Dinner 2013 Foto: Twitter @alo_oficial 20 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in China passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche von Shanghai gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Mark Webber, Dietrich Mateschitz, Niki Lauda und vielen mehr...

17.04.2013 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Vettels Feinde machen gemeinsame Sache

Eigentlich wünscht sich Red Bull nach der Stallregie-Affäre von Malaysia endlich etwas Ruhe im Team. Doch die Piloten gießen immer wieder Öl ins Feuer. In Shanghai zog Vettel ordentlich gegen den Teamkollegen vom Leder. Nun gab es das Revanche-Foul von Webber: Der Australier traf sich am Dienstag (16.4.2013) nach dem China-Rennen ausgerechnet mit Vettels Erzfeind Fernando Alonso in Abu Dhabi zum Abendessen. Als Beweis veröffentlichte Alonso das Bild auch noch auf Twitter. Die größten Feinde vereint - das wird der Vettel nicht gerne sehen.

Gefährliches Pflaster

Mika Salo hatte in Shanghai ein Erlebnis der unerfreulichen Art. Der Experte für das finnische TV wurde am helllichten Tag von zwei Chinesen auf der Straße ausgeraubt. Die Ganoven zerrten Salo in eine Seitenstraße und hielten ihm ein Messer an den Hals. Der ehemalige Ferrari- und Sauber-Pilot musste seine Barschaft abtreten.

Keine Zeit für Siegerparty

Fernando Alonso konnte seinen zweiten Sieg beim GP China nach 2005 nicht gebührend feiern. Der Ferrari-Pilot flog am nächsten Morgen bereits nach Bahrain. "Es wird wohl nur für ein Abendessen reichen. Die Jungs vom Team haben mehr Zeit zum Feiern." Kimi Räikkönen dürfte ein früher Flug kaum davon abgehalten haben, den ein oder anderen Drink auf seinen zweiten Platz zu nehmen.

Todt sucht Gegner

Wollen Sie neuer FIA-Präsident werden? Dann schicken Sie Ihre Kandidatur bis spätestens Oktober nach Paris. Gewählt wird im Dezember. Bis jetzt hat sich noch kein Konkurrent für Jean Todt gefunden.

Teamchefin noch unter Welpenschutz

Claire Williams nahm in Shanghai in ihrer neuen Funktion als Teamchefin an ihrer ersten Sitzung mit den Kollegen und Bernie Ecclestone teil. Bernie meinte extra cool: "Lasst uns nett zu unserem neuen Mitglied sein, bevor wir sie den Wölfen zum Fraß vorwerfen."

Shanghai im Kimi-Fieber

Der zehnte GP China war aus Sicht des Veranstalters ein Erfolg. Nach einer Zuschauerflaute zwischen 2007 und 2011 zieht das Interesse an der Formel 1 im Reich der Mitte wieder an. An drei Tagen kamen 190.000 Zuschauer an die Strecke im Nordosten von Shanghai. Für Sonntag meldete der Veranstalter ausverkaufte Tribünen. Absoluter Star bei den chinesischen Fans ist Kimi Räikkönen. Bei den Teams hat Ferrari in der Publikumsgunst die Nase vorn. Als Fernando Alonso in der fünften Runde an Lewis Hamilton auf der Zielgeraden vorbeiging, brandete Jubel wie in einem Fußballstadion auf.

Mateschitz droht mit Rückzug

Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat seinem Team Stallregie verboten. Angeblich war der Softdrink-Zar aus Österreich nach der negativen Berichterstattung im Anschluss an den GP Malaysia so sauer, dass er seinem Team in England im Wiederholungsfall angedroht hat, mit dem Sport aufzuhören. Niki Lauda wollte es seinem Landsmann gleichtun und verkündete via RTL ebenfalls sein Stallregie-Verbot. Ross Brawn bremste seinen Aufsichtsratschef ein: "Es wird auch in Zukunft Situationen geben, wo ich an der Boxenmauer eingreifen muss. Man stelle sich vor, unsere beiden Autos wären in Malaysia ohne Sprit ausgerollt. Dann hätte ich nicht die Schlagzeilen lesen wollen."

Webber abrasiert

Mark Webber kam nach zwei Wochen Ferien in Australien mit Kurzhaarschnitt nach China. Ist das der neue Kampflook im vergifteten Bullen-Klima, Herr Webber? "Nein, eher ein Versehen. Der Frisör fing mit dem Schneiden an, und als er halb durch war, stellte ich fest, dass die Haare ziemlich kurz waren. Da konnte er nicht mehr zurück."

Lauda trickst im Stallduell

Niki Lauda kennt sich aus mit ungeliebten Stallrivalen. Er hatte zwei davon. Carlos Reutemann bei Ferrari und Alain Prost bei McLaren. "Carlos war der harmlosere Fall. Ich war bei Ferrari so gut vernetzt, dass seine Politik ins Leere gelaufen ist. Mit dem Prost war es viel schlimmer. Erstens war der Kerl im Training immer eine halbe Sekunde schneller als ich. Das ist mir schon mal auf die Nerven gegangen. Dann hat er auch noch versucht, eine linke Tour zu spielen. Deshalb habe ich meine Fahrzeugabstimmung immer erst kurz vor dem Rennen umbauen lassen, um ihn in die Irre zu führen."

Formel 1-Manager macht in Taschen

Williams gab vor dem Grand Prix von China einen neuen Partner bekannt. In Zukunft reist das britische Team mit den Taschen und Koffern der Marke Dom Reilly. Der Clou: Hinter Dom Reilly verbirg sich nicht irgendein großes Unternehmen, sondern der ehemalige Marketing-Chef des Teams, Dominic Reilly, der sich mit einer neuen Geschäftsidee selbstständig machte. Weil er seine sechsjährige Tochter aufgrund der vielen Formel-1-Reisen nur selten zu Gesicht bekam, suchte er sich eine Alternative zu seinem Job. Am Anfang arbeitete er tagsüber noch bei Williams, am Abend belegte er einen Kurs zum Thema "Luxusgüter" am St. Martins College of Art and Design in London. Die Idee, zugleich modern designtes und robustes Reisegepäck zu entwerfen, kam so gut an, dass er in Patrick Head einen Partner fand.

Hamilton den Tränen nahe

Lewis Hamilton musste am Donnerstag vor dem Rennen all seine Termine absagen. Der Mercedes-Pilot hatte Probleme mit den Augen und verbrachte den Tag im Hotelzimmer. Vermutlich eine allergische Reaktion - ob es an der schlechten Luft in Shanghai lag?

Gutierrez schwitzt in Japan

Esteban Gutierrez verbrachte die Pause zwischen dem Grand Prix von Malaysia und dem Rennen in China in Japan. Dort traf er sich mit seiner Familie, schaute sich Tokio und Kyoto sowie den Mount Fuji an und fuhr mit dem Shinkansen-Zug. Acht Tage lang hieß es beim Fitnesstraining jedoch auch schwitzen, schwitzen, schwitzen.

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